Radsport: Jaksche unterstellt Riis organisiertes Doping

DPABeim Radrennstall CSC wurde organisiert gedopt - das glaubt zumindest der ehemalige Fahrer Jörg Jaksche. Demnach habe der frühere Teamchef Bjarne Riis seine Athleten zum spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes geschickt. Der Däne bestreitet die Vorwürfe.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,853773,00.html
  1. #1

    Packt endlich aus

    Tiefer kann der Radsport nicht mehr sinken, Zeit endlich komplett auszupacken. Tyler Hamilton hat den Anfang gemacht, Schluss mit der "Omerta".
    Weiß jetzt sowieso jeder, dass im Radsport praktisch alle gedopt waren, und der Zuschauer hinters Licht geführt wurde.

    Das war Sportbetrug der schlimmsten Sorte.
    Bjarne Riis hat doch längst gestanden, selbst permanent Epo genommen zu haben, der hatte doch legendäre Hämatokrit-Werte.

    Tour-de-France-Sieger Riis: "Epo war ein Teil meines Alltags" - SPIEGEL ONLINE
  2. #2

    Nix Neues

    War ja klar. Herr Riis ist doch schon länger für zwei Sachen bekannt:

    1. Selbst zu dopen und andere zum Dopen anzuhalten

    2. Leugnen und abstreiten

    Spätestens seit seiner seltsamen Pressekonferenz, als er meinte wenn einer kommen will und sein gelbes Trikot von 1996 will, soll er sich es doch einfach holen kommen es wäre ihm egal, kann man den doch eh nicht mehr ernst nehmen.

    Normalerweise dürfe dieser Herr mit Profiradsport in keiner Funktion mehr was zu tun haben.

    Aber wie gesagt: alles nichts neues
  3. #3

    Tour de France

    Zitat von butch82 Beitrag anzeigen

    Aber wie gesagt: alles nichts neues
    die können wir erst wieder ernst nehmen, wenn sich die Fahrtzeiten verdoppelt haben.

    Und die letzten 20 Jahren können die Veranstalter nun endlich aus ihrer Geschichte streichen.
  4. #4

    Kalter Kaffee

    Zitat von 579934 Beitrag anzeigen
    Tiefer kann der Radsport nicht mehr sinken, Zeit endlich komplett auszupacken. Tyler Hamilton hat den Anfang gemacht, Schluss mit der "Omerta".
    Weiß jetzt sowieso jeder, dass im Radsport praktisch alle gedopt waren, und der Zuschauer hinters Licht geführt wurde.
    Das war Sportbetrug der schlimmsten Sorte.
    Bjarne Riis hat doch längst gestanden, selbst permanent Epo genommen zu haben, der hatte doch legendäre Hämatokrit-Werte.
    Tour-de-France-Sieger Riis: "Epo war ein Teil meines Alltags" - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch alles kalter Kaffee. Nur scheint momentan wieder mehr Interesse da zu sein seitens der Medien. Nach angekündigtem Übertragungsboykott wird nun schön fleissig wieder Radsport im TV übertragen. Derzeit ist es die "Vuelta" - leider auf dem ansonsten von mir geschätzten "EUROSPORT"-Kanal.

    Jeder einigermaßen klar denkende Sportaffine weiß seit langem um die "wandelnden Apotheken" Radsportler.
    Auch die jahrelange Mär, dass EPO noch nicht nachgewiesen werden könne, hat seinerzeit jedem Molekularbiologen die Sprache verschlagen.
  5. #5

    Zitat von Werner655 Beitrag anzeigen
    Derzeit ist es die "Vuelta" - leider auf dem ansonsten von mir geschätzten "EUROSPORT"-Kanal.
    Deshalb heißt der Sender ja auch "Euro"sport und nicht "Deutschland"sport. Alternativ könnte ich auch das Belgische Sporza sehen. Ich freue mich schon wenn der Doping-Fußball-Sumpf durch die Medien getrieben wird. Doch eins wird nicht passieren das ich nie mehr ein Fußball im Fernsehen sehen muss oder im Radio mit irgendwelchen Ergebnissen vollgequatscht werde. Fußball braucht man zur Volksunterhaltung und Ruhigstellung. Das ist im Radsport nicht so, zumindest nicht in Schland.