Forum: Blogs
Radprofi Martin: Kahnbeinbruch bedeutet Zwangspause
SPIEGEL ONLINETour de France-Fahrer Tony Martin hat sich im Handgelenk den anfälligsten Knochen gebrochen. Eigentlich müsste er jetzt wochenlang einen Gips tragen - anstatt weiterzufahren. Verheilt der Knochen falsch, droht Gelenkverschleiss.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...842061,00.html
- #1 02.07.2012 12:47 von
Wieso Zwangspause?
Zum Zeitpunkt des Erscheinens des Artikels sitzt Herr Martin noch im Sattel...offenbar momentan keine Zwangspause. Die Überschrift ist irreführend.
Ob das Weiterfahren unter diesen Umständen sinnvoll ist, bleibt die Entscheidung des Fahrers selbst. - #2 02.07.2012 12:50 von
Nä ünd?
Die meisten Radprofis zerstören ihren Körper vorsätzlich durch Medikamentenmissbrauch. Ein knirschendes, kaputtes Handgelenk ist da doch nichts aussergewöhnliches.
- #3 02.07.2012 12:59 von
- #4 02.07.2012 13:19 von
- #5 02.07.2012 15:19 von
apostel der moral
stimmt - konsequenterweise müsste ich auch meine klappe halten. dennoch die bemerkung: "vorsätzlich zerstören" finde ich als kommentar nicht sehr intelligent. alle glotzen, wenn der wettbewerb läuft und meckern hinterher, wenn nachgeholfen wird. empfehlung: billard oder mikado - da wird nicht gedopt.
- #6 02.07.2012 15:43 von
Katastrophe
Ich verstehe den Mann nicht.
Ich fahre jetzt seit 4 Jahren Downhill und Freeride mit Vollpanzerung (Body-Armor, Neck Braclet, Carbonverstärke Handschuhe etc) und mich hats einmal dermaßen hingefetzt, dass trotz dieser Panzerung eine Fraktur des Kahnbeins linkes Handgelenk zustande kam (kompletter Querdurchbruch).
Resultat: 3 Monate Gips, 2 Monate ManuTrain Bandage, 1 Jahr keine Belastung.
Jetzt 2 Jahre später: Unter großen Druck schmerzt das Gelenk noch immer.
Von daher: Wenn der gute Herr meint seinen Körper für den radsport evtl. untauglich zu machen: Soll er, aber kopfschüttelkann ich da nur. - #7 02.07.2012 16:13 von
Lassen Sie ihn doch: Die Pseudoarthrose nach der Saison wird eine schoene OP fuer einen guten Handchirurgen! Durfte paarmal bei so etwas assistieren, das Naehen der superduennen Gefaesschen mit einem Mikrofaden sah ohne Mikroskop aus wie Chirurgen-Pantomime ...
p.s.: Sollte Ihr Handgelenk nicht besser werden und Sie zufaellig im Suedosten wohnen, Prof. Raymund E. Horch (Ja, er ist erfernt verwandt mit dem beruehmten Autohersteller und nein, er besitzt leider keinen.), der Chef-"Plastiker" der Uniklinik Erlangen, ist dafuer die beste Anlaufstelle und zudem ultranett. Ich war einige Zeit sein Assistenzarzt, als er noch leitender OA in Freiburg war. - #8 02.07.2012 16:16 von
optional
"Der Knochen bricht bei Stürzen auf die Hand am häufigsten" - diese Aussage ist komplett falsch und mal wieder typisch für das fundierte Halbwissen mit dem der Spiegel medizinische Artikel schreibt.
- #9 02.07.2012 16:44 von
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


