Radprofi Martin: Kahnbeinbruch bedeutet Zwangspause

SPIEGEL ONLINETour de France-Fahrer Tony Martin hat sich im Handgelenk den anfälligsten Knochen gebrochen. Eigentlich müsste er jetzt wochenlang einen Gips tragen - anstatt weiterzufahren. Verheilt der Knochen falsch, droht Gelenkverschleiss.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...842061,00.html
  1. #1

    Wieso Zwangspause?

    Zum Zeitpunkt des Erscheinens des Artikels sitzt Herr Martin noch im Sattel...offenbar momentan keine Zwangspause. Die Überschrift ist irreführend.
    Ob das Weiterfahren unter diesen Umständen sinnvoll ist, bleibt die Entscheidung des Fahrers selbst.
  2. #2

    Nä ünd?

    Die meisten Radprofis zerstören ihren Körper vorsätzlich durch Medikamentenmissbrauch. Ein knirschendes, kaputtes Handgelenk ist da doch nichts aussergewöhnliches.
  3. #3

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Die meisten Radprofis zerstören ihren Körper vorsätzlich durch Medikamentenmissbrauch. Ein knirschendes, kaputtes Handgelenk ist da doch nichts aussergewöhnliches.
    Wenn Sie Ihre Behauptung auf den gesamten Profisport ausweiten, bin ich ganz bei Ihnen...
  4. #4

    Gut versichert?

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Die meisten Radprofis zerstören ihren Körper vorsätzlich durch Medikamentenmissbrauch. Ein knirschendes, kaputtes Handgelenk ist da doch nichts aussergewöhnliches.
    Und kann, wenn er die 'Berufsunfaehigkeit' bei der Lebensversicherung mit abgeschlossen hat, sogar Geld bedeuten, dann, wenn er im Grunde sowieso nicht mehr Profi-erfolgreich fahren koennte.
  5. #5

    apostel der moral

    stimmt - konsequenterweise müsste ich auch meine klappe halten. dennoch die bemerkung: "vorsätzlich zerstören" finde ich als kommentar nicht sehr intelligent. alle glotzen, wenn der wettbewerb läuft und meckern hinterher, wenn nachgeholfen wird. empfehlung: billard oder mikado - da wird nicht gedopt.
  6. #6

    Katastrophe

    Ich verstehe den Mann nicht.
    Ich fahre jetzt seit 4 Jahren Downhill und Freeride mit Vollpanzerung (Body-Armor, Neck Braclet, Carbonverstärke Handschuhe etc) und mich hats einmal dermaßen hingefetzt, dass trotz dieser Panzerung eine Fraktur des Kahnbeins linkes Handgelenk zustande kam (kompletter Querdurchbruch).

    Resultat: 3 Monate Gips, 2 Monate ManuTrain Bandage, 1 Jahr keine Belastung.
    Jetzt 2 Jahre später: Unter großen Druck schmerzt das Gelenk noch immer.
    Von daher: Wenn der gute Herr meint seinen Körper für den radsport evtl. untauglich zu machen: Soll er, aber kopfschüttelkann ich da nur.
  7. #7

    Zitat von bitcrusher Beitrag anzeigen
    Ich verstehe den Mann nicht.
    Ich fahre jetzt seit 4 Jahren Downhill und Freeride mit Vollpanzerung (Body-Armor, Neck Braclet, Carbonverstärke Handschuhe etc) und mich hats einmal dermaßen hingefetzt, dass trotz dieser Panzerung eine Fraktur des Kahnbeins linkes Handgelenk zustande kam (kompletter .....
    Lassen Sie ihn doch: Die Pseudoarthrose nach der Saison wird eine schoene OP fuer einen guten Handchirurgen! Durfte paarmal bei so etwas assistieren, das Naehen der superduennen Gefaesschen mit einem Mikrofaden sah ohne Mikroskop aus wie Chirurgen-Pantomime ...

    p.s.: Sollte Ihr Handgelenk nicht besser werden und Sie zufaellig im Suedosten wohnen, Prof. Raymund E. Horch (Ja, er ist erfernt verwandt mit dem beruehmten Autohersteller und nein, er besitzt leider keinen.), der Chef-"Plastiker" der Uniklinik Erlangen, ist dafuer die beste Anlaufstelle und zudem ultranett. Ich war einige Zeit sein Assistenzarzt, als er noch leitender OA in Freiburg war.
  8. #8

    optional

    "Der Knochen bricht bei Stürzen auf die Hand am häufigsten" - diese Aussage ist komplett falsch und mal wieder typisch für das fundierte Halbwissen mit dem der Spiegel medizinische Artikel schreibt.
  9. #9

    Zitat von supra_crepidam Beitrag anzeigen
    "Der Knochen bricht bei Stürzen auf die Hand am häufigsten" - diese Aussage ist komplett falsch und mal wieder typisch für das fundierte Halbwissen mit dem der Spiegel medizinische Artikel schreibt.
    Also ich hab's auch schon geschafft! Sie etwa noch nicht?

    Gut, ich hatte in meinem Leben auch schon 17 Knochenbrueche und nein, ist leide (noch) nicht unter Osteoporose ...