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Radprofi Alberto Contador: Comeback nach Drehbuch

REUTERSVon der Dopingsperre gleich zum Rundfahrtsieg? So sieht es zumindest der Plan in Spanien für die 67. Vuelta vor. Dort gilt Alberto Contador weiterhin als Held, trotz oder vielleicht sogar wegen seiner Dopingsperre.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,850570,00.html
  1. #1

    paßt doch, ein betrüger wird veehrt.

    in D traut sich ullrich jedenfalls nicht mehr groß in die öffentlichkeit.

    besser kann man auch das verhalten in punkto wirtschaften nicht beschreiben.

    club med nimmt was er kriegen kann, betrügen, zahlen fälschen usw.-ein paar dumme die zahlen finden sich schon.
  2. #2

    Reicht die Zeit der Sperre

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Von der Dopingsperre gleich zum Rundfahrtsieg? So sieht es zumindest der Plan in Spanien für die 67. Vuelta vor. Dort gilt Alberto Contador weiterhin als Held, trotz oder vielleicht sogar wegen seiner Dopingsperre.

    Alberto Contador feiert Comeback bei der Vuelta a España - SPIEGEL ONLINE
    Die Frage muss lauten: Reicht die Zeit seiner Sperre aus, um sich nun umso dopinggestärkter , weil ohne Kontrollen , wieder an die Spitze zu mogeln. Dass die Spanier eine der größten Dopernationen sind, ist ja schon lange bekannt. Eine Reise zu den Dopingärzten haben ja schon viele deutsche "Sportler" erfolgreich genutzt. Ob nicht auch die spanischen Fußballer dazu gehören? Ihre geringen Ermüdungsanzeichen nach den Spielen bei der EM sind ohne Doping (epo ) kaum erklärbar...
  3. #3

    Frechheit

    Die Dreistigkeit nimmt schon Armstrongsche Dimensionenan.
    Das die anderen Fahrer und Rennställe dem nichts entgegen setzen, ist für mich nur ein weitere Beweis, das die alle nicht clean fahren!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Von der Dopingsperre gleich zum Rundfahrtsieg? So sieht es zumindest der Plan in Spanien für die 67. Vuelta vor. Dort gilt Alberto Contador weiterhin als Held, trotz oder vielleicht sogar wegen seiner Dopingsperre.

    Alberto Contador feiert Comeback bei der Vuelta a España - SPIEGEL ONLINE
    Irgendjemand hier im Forum hat mir vor kurzem erzählen wollen Spanien wäre vorreiter im Antidoping Kampf. Fuentes ist doch nur aufgeflogen weil deutsche behörden nachgeforscht hatten. Contador ist das beste Beispiel wie verlogen und skrupellos die Spanier sind. Ich plädiere schon seit jahren überführte Doper Lebenslang zu sperren. Ich wette Contador fährt jetzt wieder allen um die Ohren.Ich könnt kotzen.
  5. #5

    Er hat ja jetzt genug Zeit gehabt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Von der Dopingsperre gleich zum Rundfahrtsieg? So sieht es zumindest der Plan in Spanien für die 67. Vuelta vor. Dort gilt Alberto Contador weiterhin als Held, trotz oder vielleicht sogar wegen seiner Dopingsperre.

    Alberto Contador feiert Comeback bei der Vuelta a España - SPIEGEL ONLINE
    sich zu dopen. Da die "positiven" Auswirkungen des Doping noch bis zu 9 Monate nach Verabreichungsende anhalten, aber Tests dies dann nicht mehr nachweisen können und gar nicht oder nur Lückenhaft in dieser Zeit getestet wird, hat er den Sieg schon fast sicher in der Ampulle ;-)
  6. #6

    Zitat von restauradores Beitrag anzeigen
    sich zu dopen. Da die "positiven" Auswirkungen des Doping noch bis zu 9 Monate nach Verabreichungsende anhalten, aber Tests dies dann nicht mehr nachweisen können und gar nicht oder nur Lückenhaft in dieser Zeit getestet wird, hat er den Sieg schon fast sicher in der Ampulle ;-)
    Wir sind doch nicht beim Fußball wo man ab und zu eine Urinprobe nach dem Spiel abgeben muss.
    Beim Radsport wird immer getestet, auch bei Verletzungen und Sperren.

    Aber schön wie die medialen Mitläufer hier wieder ihr emotionales Halbwissen in der Gegend posaunen.
  7. #7

    Undifferenzierte Berichterstattung

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Die Dreistigkeit nimmt schon Armstrongsche Dimensionenan.
    Das die anderen Fahrer und Rennställe dem nichts entgegen setzen, ist für mich nur ein weitere Beweis, das die alle nicht clean fahren!
    In Contador wurde sicherlich nicht der falscheste gesperrt. Allerdings ist auch diese Berichterstattung, und dies ist typisch für die deutschen Medien, leider sehr undifferenziert. Und auch deshalb, ruft dieser sofort wieder die immer gleichen Reaktionen hervor.
    Der Radsport ist nichts anderes als ein Feigenblatt der Medien an dem man exemplarisch zeigen kann, dass man "ausgesprochen kritisch" mit dem Thema Doping im Leistungssport umgeht.

    Was ist bei Contador ist folgendes passiert: Bei im wurde die geringste jemals gemessene Menge Clenbuterol gefunden. Eine Menge bei der jede leistungssteigernde Wirkung ausgeschlossen ist. Als Begründung führte Contador verunreinigtes Fleisch an. Insbesondere in den deutschen Medien wurde er für diese Begründung verspottet, da sie völlig unglaubwürdig sei. Interessanterweise wurde im vergleichbaren Zeitraum auch Dimitri Ovtcharov sowie meherere Fußballer der U-20 WM auf das gleiche Mittel positiv getestet und wurden freigesprochen, da (dreimal dürfen sie raten) die Clenbuterolwerte selbstverständlich auf verunreinigtes Fleisch zurückzuführen sein muss.

    Die Öffentlichkeit sollte endlich akzeptieren, dass Doping kein Problem des Kugelstoßens und Radsports alleine ist sondern sich durch ALLE Sportarten zieht. Durch undifferenzierte Berichterstattung wird aber der Eindruck vermittelt, dass insbesondere König Fußball völlig sauber ist. Wie anders ist zu Begründen, dass ein Zidane noch immer ein gefeierter Weltstar ist wogegen Jan Ullrich in Deutchland eine persona-non-grata ist? Weshalb ist es ein Skandal, wenn Bjarne Riis Chef eines Radsportteams ist, über die Dopingvergangenheit des EX-Barcatrainers Guardiola wird aber geschwiegen. Guardiola hat Contador übrigens öffentlich verteidigt und ihm empfohlen weiter gegen seine Sperre vorzugehen.

    Die Liste ließe sich noch endlos weiterführen. Wann endlich bemüht man sich auch beim Spiegel um eine differenzierte Berichterstattung?
  8. #8

    Zitat von scholli1983 Beitrag anzeigen
    In Contador wurde sicherlich nicht der falscheste gesperrt. Allerdings ist auch diese Berichterstattung, und dies ist typisch für die deutschen Medien, leider sehr undifferenziert. Und auch deshalb, ruft dieser sofort wieder die immer gleichen Reaktionen hervor.
    Der Radsport ist nichts anderes als ein Feigenblatt der Medien an dem man exemplarisch zeigen kann, dass man "ausgesprochen kritisch" mit dem Thema Doping im Leistungssport umgeht.

    Was ist bei Contador ist folgendes passiert: Bei im wurde die geringste jemals gemessene Menge Clenbuterol gefunden. Eine Menge bei der jede leistungssteigernde Wirkung ausgeschlossen ist. Als Begründung führte Contador verunreinigtes Fleisch an. Insbesondere in den deutschen Medien wurde er für diese Begründung verspottet, da sie völlig unglaubwürdig sei. Interessanterweise wurde im vergleichbaren Zeitraum auch Dimitri Ovtcharov sowie meherere Fußballer der U-20 WM auf das gleiche Mittel positiv getestet und wurden freigesprochen, da (dreimal dürfen sie raten) die Clenbuterolwerte selbstverständlich auf verunreinigtes Fleisch zurückzuführen sein muss.

    Die Öffentlichkeit sollte endlich akzeptieren, dass Doping kein Problem des Kugelstoßens und Radsports alleine ist sondern sich durch ALLE Sportarten zieht. Durch undifferenzierte Berichterstattung wird aber der Eindruck vermittelt, dass insbesondere König Fußball völlig sauber ist. Wie anders ist zu Begründen, dass ein Zidane noch immer ein gefeierter Weltstar ist wogegen Jan Ullrich in Deutchland eine persona-non-grata ist? Weshalb ist es ein Skandal, wenn Bjarne Riis Chef eines Radsportteams ist, über die Dopingvergangenheit des EX-Barcatrainers Guardiola wird aber geschwiegen. Guardiola hat Contador übrigens öffentlich verteidigt und ihm empfohlen weiter gegen seine Sperre vorzugehen.

    Die Liste ließe sich noch endlos weiterführen. Wann endlich bemüht man sich auch beim Spiegel um eine differenzierte Berichterstattung?
    Bitte nicht immer die U20 Fußballer anführen. Das ist peinlich. Hier wurden Fleischproben entnommen! Die waren verseucht. Wie das beim Tischtennis war, weiß ich nicht. Bei AC konnte ja erst nach langer Amnesie der betreffende Hof ausfindig gemacht werden. Null Befunde. Die Fleischtheorie ist lächerlich, scheint aber im Moment en Vogue zu sein, kommt doch jeder erwischte Doper inzwischen mit der Lüge um die Ecke.
  9. #9

    Danke

    Zitat von scholli1983 Beitrag anzeigen
    Bei im wurde die geringste jemals gemessene Menge Clenbuterol gefunden. Eine Menge bei der jede leistungssteigernde Wirkung ausgeschlossen ist. Als Begründung führte Contador verunreinigtes Fleisch an. Insbesondere in den deutschen Medien wurde er für diese Begründung verspottet, da sie völlig unglaubwürdig sei. Interessanterweise wurde im vergleichbaren Zeitraum auch Dimitri Ovtcharov sowie meherere Fußballer der U-20 WM auf das gleiche Mittel positiv getestet und wurden freigesprochen, da (dreimal dürfen sie raten) die Clenbuterolwerte selbstverständlich auf verunreinigtes Fleisch zurückzuführen sein muss.
    Danke für diesen Beitrag. Ich bin selbst aktiver Tischtennisspieler und war von dem Fall Ovtcharov echt geschockt. Denn die bei ihm gefundenen Menge ließe sich durch Nahrung eigentlich gar nicht aufnehmen.Im Gegensatz zum Fall Contador. Wie Sie schon geschrieben haben es trifft vermutlich nicht den Falschen (wer erinnerst sich nicht noch an die "Bergaufsprints" mit Rasmussen bei der Tour 2007).Was viele aber auch nicht sehen ist, wie gut der Antodopingkampf im Radsport zu funktionieren scheint. Die Tour 2012 war für mich auf Grund der extremen Dominanz von Sky wieder ein Rückschritt, aber 2011 sind Alle wie Menschen gefahren. Die Leistungen (Maximalwatzahlen) waren nicht mehr so extrem wie vorher. Wäre Contador kein Radsportler wäre er nie im Leben gesperrt worden.

    Was mir tierisch auf den Zeiger geht ist dieses ständige Spanien-Bashing beim Thema Doping. Es ist eben nicht so, dass Spanien im Sport generell erfolgreicher ist als andere Nationen und man da deshalb systematisches Doping vermuten könnte. Der deutsche Michel ist nur neidisch, wel die Spanier in vielen Sportarten erfolgreich sind, wo Deutsche früher auch sehr gut waren aber es momentan nicht sind (Tennis, Radsport). Wahrschinlich ist Fernando Alonso auch gedopt (zumindest wenn er Vettel schlagen sollte)...

    Ich weß nicht, ob man mit dem Finger auf andere zeigen solle, wenn bedenkt, dass es im Lieblingssport der Europäer, dem Fußball quasi keinen Anti-Dopingkampf gibt. Es gibt überhaupt keine Butkontrollen (!!) im Fußball, aber geschimpft wird auf den Radsport. Muss man jetzt nicht verstehen...


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