Radioaktivität: Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern

HMGUBauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayrischen Fachwerkhaus.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...828031,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayrischen Fachwerkhaus.

    Radioaktivität: Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern - SPIEGEL ONLINE
    Auch, wenn der Artikel sicher SEHR übertrieben ist, sollte man sich für solche Themen interessieren. Natürliche Radioaktivität gibt es fast überall. Besonders in Vulkangebieten und z.B. in Regionen, in denen man auf Granit gebaut hat.
    Man sollte immer regelmäßig lüften und den Körper nicht zusätzlich durch zu viel Alkohol und Rauchen belasten, damit die Selbstheilungskräfte nicht geschwächt sind. Der Körper hat es gelernt, mit solchen Belastungen umzugehen. Seit Anfang der Menscheit leben wir in Lehmhäusern und auch Beton ist nicht viel besser...
  2. #2

    Lehm ist ein regionaler Baustoff. So dürften auch die Unterschiede je nach Region differieren
  3. #3

    ...

    Ist heute der 1. April? Mal auf den Kalender schauen...
  4. #4

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayrischen Fachwerkhaus.

    Radioaktivität: Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern - SPIEGEL ONLINE
    Was machen wir nun? Nachdem wir schon unsere Atomkraftwerke abreißen könnten wir auch gleich die Fachwerkhäuser und unser Geschichte gleich mit abreißen und als Sondermüll nach China verschiffen. Womit als bauen? Granit geht erst recht - Teufelszeug.
    Wenn das unsere Altvorderen wüssten was sie uns da hinterlassen haben, ja dann.....hätten sie sich vielleicht tot gelacht.
  5. #5

    Yippi

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayrischen Fachwerkhaus.

    Radioaktivität: Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern - SPIEGEL ONLINE
    Ich seh jetzt schön wieder wie die latzhosentragenden VollÖkos zum Arzt rennen sich mal schnell komplett röntgen lassen danach noch schnell einen CT und PETCT Scan leisten weil sie jetzt angst haben an Lungenkrebs zusterben. Mann mann Lehmhäuser gibt es schon sehr sehr lange da wäre doch bestimmt mal einem aufgefallen das die Bewohner in Lehmhäusern öfter an Krebs sterben, als die Kettenraucher aus dem asbestverseuchten Plattenbau.
  6. #6

    und die Politik ist mal wieder untätig !

    Man sollte sofort entsprechende Maßnahmen zur Raumluftreinhaltung einleiten: Häuser ohne Lehm erhalten eine grüne Plakette, solche mit gebranntem Lehm eine gelbe und die mit ungebranntem Lehm eine rote. Häuser mit roter Plakette sind innerhalb eines, solche mit gelber Plakette innerhalb von zwei Jahren zu räumen und dürfen nicht mehr bewohnt werden. Und für die Zukunft sollte gelten: Thorium gehört in Kernkraftwerken verbrannt und nicht in Lehmhütten verbaut!
  7. #7

    Zitat von tupigo Beitrag anzeigen
    Lehm ist ein regionaler Baustoff. So dürften auch die Unterschiede je nach Region differieren
    Das war auch mein Gedankengang.
    Der Lehm kann durch den Menschen kontaminiert sein oder natürlich einfach etwas aktiver sein, als anderer Lehm.

    Ich habe den Eindruck, dem Artikel fehlt es sowieso an Wissenschaftlichkeit, kann dies aber nicht beurteilen, da ich mich mit der Materie intensiv beschäftige und vermutlich ein zu hohes Maß anlege.

    Fälschlicherweise bekommt man den Eindruck, dass das Radon-Isotop "Thoron" aka Rn-220 für die erhöhte Strahlenbelastung verantwortlich sei.
    Ist aber völliger Schwachsinn, da es Rn-222 in etwa 10 Mal häufiger vorkommt (90 %) - beide haben eine ähnliche Zerfallsenergie.
  8. #8

    Zitat von Schleswig Beitrag anzeigen
    Was machen wir nun? Nachdem wir schon unsere Atomkraftwerke abreißen könnten wir auch gleich die Fachwerkhäuser und unser Geschichte gleich mit abreißen und als Sondermüll nach China verschiffen. Womit als bauen? Granit geht erst recht - Teufelszeug.
    Wenn das unsere Altvorderen wüssten was sie uns da hinterlassen haben, ja dann.....hätten sie sich vielleicht tot gelacht.
    Soviel Häme bei einer einfachen Tatsachenfeststellung? Hätte die Messung nicht veröffentlicht werden sollen weil Ihr eigenes Weltbild dadurch in irgendeiner Weise tangiert wird?
  9. #9

    Thoron

    Zitat von sky182 Beitrag anzeigen
    Fälschlicherweise bekommt man den Eindruck, dass das Radon-Isotop "Thoron" aka Rn-220 für die erhöhte Strahlenbelastung verantwortlich sei. Ist aber völliger Schwachsinn, da es Rn-222 in etwa 10 Mal häufiger vorkommt (90 %) - beide haben eine ähnliche Zerfallsenergie.
    Rn 220 ist für die erhöhte Strahlenbelastung verantwortlich, da es in einer Minute zu 50% zerfällt, wohingegen Rn 222 erst in vier Tagen. Solange Thoron in nennenswerter Menge vorhanden ist, dominiert es durch seine geringe Halbwertszeit die Strahlung.

    Erstaunlich finde ich, daß Thorium mit 15 Mrd Jahren Halbwertszeit überhaupt soviel Thoron produzieren kann. Früher wurde das chemisch ungiftige Thorium sogar unter dem Namen Thorotrast Menschen als Röntgen-Kontrastmittel verabreicht, bis man merkte, daß es nach dreißig Jahren Leberkrebs verursacht.