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Radioaktivität: Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern
HMGUBauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayrischen Fachwerkhaus.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...828031,00.html
- #80 19.04.2012 07:27 von
Interessanter Artikel....
...allerdings nichts ganz völlig neues.
Als ein Freund von mir in Süddeutschland (Schwaben/Bayern) 1983 ein "Bio-Haus" bauen wollte, wurde er auf die Problematik von Lehmbauten von seinem Architekten, aufmerksam gemacht.
In Insiderkreisen war die Belastung durch Reststrahlung wohl durchaus schon bekannt.
Er hat sich dann für ein reines Holzhaus mit Korkdämmung entschieden. Ich bin immer gern bei ihm zu Besuch, das Raumklima ist einfach fantastisch - selbst ich Banause muss das zugeben und bemerke es.......
;-) - #81 19.04.2012 08:15 von
Luftwechsel
Und Sie haben extra den entscheidenden Punkt meines Beitrags nicht berücksichtigt, daher extra nochmal für Sie das Zitat aus dem Artikel:
Wenn Sie in einer Minute die komplette Luftmenge eines Raums auszutauschen, reduzieren Sie die Strahlung durch Thoron um die Hälfte. Können Sie sich in etwa vorstellen, wie Sie das realisieren können, möglichst noch ohne Zugerscheinung? Kleiner Tip, für ein Chemielabor sind nach DIN 1946 ein 8-facher Luftwechsel pro Stunde vorgeschrieben, und das ist schon ein eher unangenehmer Arbeitsplatz. Wohnen wollen Sie in so einer Umgebung nicht. - #82 19.04.2012 09:05 von
- #83 19.04.2012 09:05 von
- #84 19.04.2012 09:20 von
- #85 19.04.2012 09:29 von
- #86 19.04.2012 13:41 von
Mich wundert auch immer wieder, wie die Bewohner von RAMSAR überleben können: die bekommen 200mSv/a ab. Selbst in Europa finden sich genügend Orte mit 10mSv/a.
Strahlenbelastung
Leider machen in DE weit geringere Dosen die Leute scharenweise krank, sei es durch "uranbelastetes" Trinkwasser "thoriumbelastete" Lehmhütten - oder gar der Anblick eines AKW...
Offensichtlich ein Land der Dichter - und weniger der Denker... - #87 19.04.2012 14:09 von
Eher eine Erweiterung des Informationsrauschens um das Thema "Strahlung", würde ich vermuten.
Mir war das Helmholtz-Zentrum in München kein Begriff.
Nach Wikipedia war es lange zuständig für das Atomlager Asse.
Ein Geschmäckle hat das Ganze für mich nun schon, da es wirkt als ob Fakten und Erkenntnisse genutzt werden um die Gefahr von Atomanlagen mit Alltagsstrahlung (gern verwendetes Beispiel: Strahlung bei Reisen per Flugzeug) gleichzusetzen.
Um die Problematik nicht zu vergessen: Eine weitere Erforschung der Lehm-Strahlung ist wichtig, sollte hierbei aber auch durch weitere 'neutralere' Einrichtungen und Wissenschaftler erfolgen. - #88 19.04.2012 14:27 von
Nun reden Sie doch mal Klartext: Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass Strahlung aus Kernkraftwerken grundsätzlich gefährlicher ist als natürliche Strahlung? Oder wo sehen Sie eine Gleichsetzung?
Risiken sollte man beim Namen nennen. Der Artikel tut das. Natürlich ist das keine ausgearbeitete Studie. Wird aber auch nicht behauptet. - #89 19.04.2012 18:50 von
Die Artikel im Spiegel
bei denen einfach solides Natur-Geographie oder Technikwissen verlangt wird werden immer haarstreubender. Da werden Flugzeugsternmotoren mit 16000 Umdrehungen /Minute betrieben, dann ist der Spiegel nicht in der Lage zu beschreiben, daß die Maßeinheit Sievert nicht auf Experimenten oder Meßreihen beruht, sondern auf Annahmen und Hochrechnungen.
Daß aber ein fränkisches Fachwerkhaus zum Bayernhaus wird ist für mich als Franken keine Wissenslücke mehr, sondern nur noch eine Frechheit.
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