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Radioaktivität: Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt

APForscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...835701,00.html
  1. #1

    So eine Überraschung für SPON

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

    Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    Was glauben denn die Redakteure von SPON, wo das Cäsium aus Fukushima geblieben ist, das zunächst in die Weiten des Pazifik verschwunden ist. Mit etwas Sorgfalt und guten Geräten kann man es in allen in der Nahrungskette höheren Lebewesen im Pazifik nachweisen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt...
    Perfekt! Denn da Thunfisch größtenteils nach Japan exportiert und dort weggefuttert wird, schließt sich der natürlich Kreislauf wieder. Die Wunder der Natur, vielfältig sie sind...
  3. #3

    Grenzwerte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

    Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    Es ist bestimmt richtig, dass die Menge radioaktiver Substanzen nicht gesundheitsgefährdend ist. Sich dabei allerdings auf den Grenzwert der japanischen Regierung zu beziehen, ist blauäugig. Es dürfte jedem klar sein, dass politisch festgesetzte Grenzwerte schon lange nichts mehr mit "wahren Gefahren" zu tun haben. Wenn man sich bspw. die Belastungen von vielen Fischen in Nord- und Ostsee ansieht, sollte man davon lieber die Finger lassen, auch wenn sie unter den europäischen Grenzwerten liegen. Man wird in den nächsten Jahren bestimmt sehen, wie die japanische Regierung an den Grenzwerten herumspielt, bevor sie auf die Idee kommt, die japanische Fischerei einzustellen.
    Unser System macht krank...
  4. #4

    Mit etwas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

    Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    mehr Aufwand finde ich überall Cs-137 drin.
    Oh Wunder. Und der stammt nicht mal aus Atomkraftwerken,
    sondern aus den überirdischen Atomwaffenversuchen in den 60igern.
    Wer nur lange genug sucht findet quasi alles.
    Es geht schon nix verloren im Universum.
    Aber das Aussterben findet deshalb trotzdem nicht statt.
  5. #5

    so so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

    Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    "Es empfiehlt sich jedoch aus einem anderen Grund, auf Thunfisch als Nahrungsmittel zu verzichten: Alle Arten des Blauflossen-Thun sind massiv überfischt und deswegen der Ausrottung nahe. Zudem ist das Fleisch der Tiere in hohem Maß mit dem Schwermetall Quecksilber belastet. Thunfische stehen als Räuber am Ende einer Nahrungskette, in deren Verlauf sich das Nervengift anreichert."
  6. #6

    Esst mehr Cäsium!

    Das dürfte so etwa die einzige Möglichkeit für den Thunfisch sein, dieses Jahrhundert zu überleben.
  7. #7

    Zitat von shatreng Beitrag anzeigen
    Es ist bestimmt richtig, dass die Menge radioaktiver Substanzen nicht gesundheitsgefährdend ist. Sich dabei allerdings auf den Grenzwert der japanischen Regierung zu beziehen, ist blauäugig. Es dürfte jedem klar sein, dass politisch festgesetzte Grenzwerte .......
    Nur zu ihrer Information, die Japaner haben ihre Grenzwerte vor wegen Monaten massiv gesenkt, teilweise auf nur 20% von dem was bei uns zulässig ist!
  8. #8

    Tangarra

    spon tut nicht so, als wären es eigene erkenntnisse oder forschungsergebnisse- es ist lediglich eine meldung. klugscheißerei hilft nie, insbesondere bei solchen themen.
    bemerkenswert ist, das es fast ein jahr braucht, um die ergebnisse zu veröffentlichen, da war die strahlenbelastung schneller... hoffe, das dies nicht dem umstand geschuldet ist, das ein paar zahlen geschönt und berichte "korrigiert" werden mussten...
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

    Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt - SPIEGEL ONLINE
    Mal zum Vergleich:

    Bananen enthalten die ca. doppelte Dosis, 0,1 Mikrosievert je Stück.


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