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Radikalismus-Streit: Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist

dapdNeues Kapitel im Streit der Piratenpartei über radikale Äußerungen: Der Berliner Piraten-Chef Hartmut Senken hat sich als Linksextremist bezeichnet. Er wüsche sich eine Gesellschaft ohne Gesetze und Polizei, sagte er im Fernsehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830947,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neues Kapitel im Streit der Piratenpartei über radikale Äußerungen: Der Berliner Piraten-Chef Hartmut Senken hat sich als Linksextremist bezeichnet. Er wüsche sich eine Gesellschaft ohne Gesetze und Polizei, sagte er im Fernsehen.

    Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist - SPIEGEL ONLINE
    *lach*
    Das macht ihn mir direkt sympathisch. Ich halte eine Anarchie zwar für undurchführbar, aber auf die (neo-)Nazivorwürfe der letzten Zeit mit einem kräftigen Linksruck zu antworten, finde ich schon okay. Das zeigt doch die Absurdität der ganzen Debatte. Nieder mit der political correctness! ;)
  2. #2

    Lesen lernen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neues Kapitel im Streit der Piratenpartei über radikale Äußerungen: Der Berliner Piraten-Chef Hartmut Senken hat sich als Linksextremist bezeichnet. Er wüsche sich eine Gesellschaft ohne Gesetze und Polizei, sagte er im Fernsehen.

    Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist - SPIEGEL ONLINE
    Bemerkenswert, wenn der Landesvorsitzende einer Partei, die sich anschickt, Länderparlamente und den Bundestag zu "entern", nicht in der Lage ist, die Texte der Verfassungsschutzgesetze und die dort wiedergegebenen Voraussetzungen für eine Beobachtung zu lesen! - "(Politische) Legastheniker aller Länder, vereinigt Euch!"
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neues Kapitel im Streit der Piratenpartei über radikale Äußerungen: Der Berliner Piraten-Chef Hartmut Senken hat sich als Linksextremist bezeichnet. Er wüsche sich eine Gesellschaft ohne Gesetze und Polizei, sagte er im Fernsehen.

    Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist - SPIEGEL ONLINE
    Wünschen kann er sich das ja, ist doch nicht ehrenrührig. Verfassungsfeindlich - wie er meint - ist der Wunsch nach einer nur von Moral gesteuerten Staatsform schon gar nicht, da hat er wahrscheinlich bloß einen Kontrapunkt zu seiner Äußerung über Rechtsradikale setzen wollen. Ziemlich schwaches Schauspiel, das er da gibt.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neues Kapitel im Streit der Piratenpartei über radikale Äußerungen: Der Berliner Piraten-Chef Hartmut Senken hat sich als Linksextremist bezeichnet. Er wüsche sich eine Gesellschaft ohne Gesetze und Polizei, sagte er im Fernsehen.

    Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist - SPIEGEL ONLINE
    Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde. Dass er von rechts nach links schwappt, oder dass er so blauäugig ist und völlig schwerelos vor sich hin träumt.

    Major Tom, are you floating round your tin can ?
  5. #5

    Gääähn... wen interessiert das?

    Soll er doch sagen, was er will, die Piratenmitglieder überstimmen ihn eh.

    Wie die Schmeißfliegen wirft man sich auf eine neue Partei und boxt sie aus allen Richtungen mal richtig durch. Bis man dann sein Ziel erreicht und die Wählerschaft verunsichert hat, siehe auch neueste Umfrage.
  6. #6

    Linksextremistisch?

    Das ist einfach nur infantil-verträumt. Klar, so stellt man sich das in einem gewissen Alter vor (lebt aber selbst nicht danach). Und natürlich gibt man das relativ schnell wieder auf: Erster Job, erstes persönliches Eigentum in einem höheren Wert als der eines Hochbetts, spätestens das erste Kind. Ich finde es etwas übertrieben, diesen Grad an persönlicher Unreife durch einen Begriff wie "linksextremistisch" auch noch zu adeln.
  7. #7

    Hinter möglichst skurrilen Outfits mit der Kamera hinterher hecheln, oder aus jedem saloppen Gequatsche von Piraten Headlines fabrizieren, darin erschöpft sich die derzeit die journalistische Aufarbeitung des Phänomens "Piraten" seitens der Qualitätsmedien. Traurig.
  8. #8

    Zitat von Zitrone! Beitrag anzeigen
    *lach*
    Das macht ihn mir direkt sympathisch. Ich halte eine Anarchie zwar für undurchführbar, aber auf die (neo-)Nazivorwürfe der letzten Zeit mit einem kräftigen Linksruck zu antworten, finde ich schon okay. Das zeigt doch die Absurdität der ganzen Debatte. Nieder mit der political correctness! ;)
    Und schon wieder wird eine neue "Piraten-Sau" durchs publizistische Dorf getrieben. ;-)
    "Political Correctnes" ist oftmals hinderlich, wenn es darum geht Meinungen zu äussern, sonst hätte man z.B. von den Grünen etwas gehört über linksradikale Ausschreitungen in Berlin und anderswo, oder über die Verfassungsfeindlichkeit der Salafisten. Wenn die Piraten sich unabhängig vom Mainstream Gedanken über unser Land machen und sich hier und da schon mal mangels politischer Erfahrung ungeschickt ausdrücken, dann tobt die Presse. Ein Lieblingskind von SPON sind ja nun mal in letzter Zeit die Piraten, man probiert einfach mal seine publizistische Macht aus, schreibt eine Partei in den Meinungsumfragen erst mal hoch, und entrohnt sie dann wieder.
  9. #9

    ...

    Zitat von Europas Beitrag anzeigen
    Ich finde es etwas übertrieben, diesen Grad an persönlicher Unreife durch einen Begriff wie "linksextremistisch" auch noch zu adeln.
    Sie empfinden es als Kompliment, als Linksextremist bezeichnet zu werden?


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