APIn den USA droht eine Schule mit Rauswurf, wenn Schülerinnen ihren Facebook-Account behalten. Das Netzwerk sei unsittlich, schließlich könnten die Mädchen dort mit Jungs reden. Dabei hatte die Schule noch vor einem Jahr selbst zu Facebook eingeladen.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...824208,00.html
Die Schulleitung dieser Schule hat wirklich den letzten Schuss nicht gehört ... wenn nicht Fratzebuch, wo noch eine relative allgemeine soziale Kontrolle und entsprechende mehr oder weniger selbstkontrollierte Verhaltensweisen überwiegen - dann eben ein anderes oder gleich ein eigenes soziales Netzwerk (z. B. Yooco), wo die Schüler dann ausschließlich unter sich sind - und wo dann auch kein Bikini-Zwang mehr ist.
Anstatt aktiv mit den Schülern deren Internet-Kompetenz zu stärken, und ihnen begreiflich zu machen, dass jede scheinbare Unbedarftheit dort weit in die Zukunft reichende Konsequenzen haben kann - wendet man die zwar einfachste aber eben auch erfolgloseste Erziehungsmethode, die es gibt, an: das schlichte Verbot. *kopfschüttel*
29. März 2012 – Ein Gericht verurteilte am Donnerstag das St. Theresas College (STC) dazu, von der Verhängung der Sanktionen gegen zwei Schülerinnen abzusehen, die angeblich gegen die Schulregeln durch die Veröffentlichung “unzüchtiger” Fotos auf deren Facebook-Account verstoßen hätten.
Die Schülerinnen wurden zuvor von der Teilnahme an den Abschlussfeiern am morgigen Freitag ausgeschlossen, weil ihre Fotos auf Facebook sie in Bikinis zeigten und sie dabei eine Zigarette und eine Flasche Schnaps hielten.
Richter Wilfredo Navarro sagte jedoch, das STC habe die Einhaltung seiner eigenen Regeln des Schüler-Handbuchs bereits “kläglich verletzt”.
Navarro befahl der Schule nicht nur, die Schülerinnen an der Abschlusszeremonie teilnehmen zu lassen, sondern auch “die Minderjährigen mit Freundlichkeit und standesgemäßer Höflichkeit zu behandeln, wie es Absolventen einer respektablen Institution, ohne jegliche Diskriminierung für die gesamte Dauer der Feier verdienen.”
Ok - bisserl euphemistisch vielleicht ;) - aber grundsätzlich - gerade auch im Hinblick auf die Strafzahlung, dürfte eine Klage der Eltern mit ordentlichem Anwalt gute Erfolgsaussichten haben. Frage ist, ob die Eltern das nicht sogar noch gut finden....das ist wohl das Problem in USA ;)
Andere Länder mit solch einer radikalen Einstellung (Afghanistan, coming soon - Iran!) werden von den USA bombardiert also konsequenterweise müsste die Airforce ein formschönes Brandloch in Brooklyn applizieren.In den USA droht eine Schule mit Rauswurf, wenn Schülerinnen ihren Facebook-Account behalten. Das Netzwerk sei unsittlich, schließlich könnten die Mädchen dort mit Jungs reden.
Evtl. gibts aber in Brooklyn kein Öl oder sonst was verwertbares und es lohnt nicht.
(So alle Klischees bedient ich geh nen Kaffee trinken)