Radikale Muslime: Auch CDU-Politiker rügen Friedrichs "Vermisst"-Kampagne

dapdFür seine Aktion gegen die Radikalisierung junger Muslime wird Innenminister Hans-Peter Friedrich jetzt auch aus den eigenen Reihen kritisiert. CDU-Politiker Ruprecht Polenz fordert den kompletten Abbruch der "Vermisst"-Kampagne. Migrantenverbände sprechen von einem Vertrauensverlust.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-858770.html
  1. #1

    Man kann sich kaum des

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für seine Aktion gegen die Radikalisierung junger Muslime wird Innenminister Hans-Peter Friedrich jetzt auch aus den eigenen Reihen kritisiert. CDU-Politiker Ruprecht Polenz fordert den kompletten Abbruch der "Vermisst"-Kampagne. Migrantenverbände sprechen von einem Vertrauensverlust.

    Radikale Muslime: CDU-Politiker rügen Friedrichs "Vermisst"-Kampagne - SPIEGEL ONLINE
    Eindruckes erwehren, wenn man das so liest oder hört das wir eine Nation der Kriecher und Einknicker sind. Wenn man im eigenen Land festellt das etwas nicht stimmt, so muss man die anderen Bürger darauf Aufmerksam machen. Wenn sich Jugendliche den Rechten anschließen oder plötzlich Radikalisierte Muslime werden, so muss man dagegen steuern. Wir sind eine Christliche Kultur mit Christlichen Werten die wir auch Verteidigen müssen wenn es darauf ankommt. Als Schüler bin ich mit den 68er auf die Straße gegangen und was mir persöhnlich schon immer Missfallen hat, sind eben solche Extremisten und deren Grupperungen. Wir sind eine Demokratie und jeder Bürger kann hier ganz offen seine Meinung sagen, manchmal auch Schimpfwort wenn es sein muss, ohne Gefahr laufen zu müssen dafür die nächsten Jahre im Gefängnis verbringen zu müssen. In Ländern in denen eben diese Extremisten herschen, kommt man für seine freie Meinungäuserung ins Gefängnis oder Schlimmeres. Es ist eben das Dilemma der Demokratie jedem seiner Bürger Meinungfreiheit zuzugestehen. Aber in diesem Schutz der Demokratischen Grundrechte lauern eben die, die alles dafür tun würden eben diese Demokratie zu strürzen oder ihr zumindest Schaden zuzufügen. Wem es in unserem Land in dem wir alle frei und ungezwungen Leben können nicht passt, der soll doch gehen und zwar dorthin wo Er oder Sie seine ganz persöhliches Paradies findet. Dort wo Er oder Sie so ganz nach Herzenslust andere Unterdrücken, Foltern, Einsperren und wo Meinungsfreiheit mit Lebenslänglich bestraft wird.
    schönen Tag noch,
  2. #2

    Sinnfrei

    Ich habe Schwierigkeiten in der jetzigen Regierung kompetente Minister zu finden. Ja ein paar gibt es gerade noch so, aber das Innenministerium ist einfach falsch besetzt. Ich will auch dem Herrn Friedrich nicht Ignoranz oder Dummheit andichten, Kompetenz und Sensibilität erkenne ich aber nicht. Der Umgang mit den Hinterbliebenen der Opfer lässt zu Wünschen übrig. Die Aufarbeitung schleppt sich von Skandal zu Skandal, die "Zentraldatei" ist völlig daneben, eine Reform der Inlands Spionage findet nicht statt.
  3. #3

    jaja..

    Sowas kann eben nur den wahren Demokraten, die über die deutsche Leitkultur verfügen, passieren.
  4. #4

    Konsequent

    Nun, die CDU denkt mal wieder fortschrittlich voraus: Warum sich nicht schon vorzeitig den künftigen Wählern anbiedern. Jedenfalls solange, wie sich nicht bald eine eigene Islamische Union im Bundestag bildet. Lange kann es ja nicht mehr dauern.
    Ich jedenfalls habe meine Konsequenzen als langjähriger CDU-Wähler gezogen.
  5. #5

    Sind alle nett!

    Die CDU hat Recht! Was sollen denn solche Plakate?

    Alles nur Einzelfälle.
  6. #6

    Liest denn kein Politiker je den Koran?

    Sollten sie aber - und dann beantworten, warum der Hass&Gewaltcanon der 114 Koransuren "Religionsfreiheit" im Westen erhalten hat. Wo sind denn unsere "Verfassungsschützer"?
    Wieso dürfen Christen und Juden öffentlich geschmäht und bedroht werden?
    Da der Islam keine trennung von Kirche und staat kennt, hätte er niemals zugelassen werden dürfen.
    Nichts gegen Muslimeinwanderung, die VOR dem Islam fliehen wollen. Aber alles gegen einen intensiven Moscheenbau und Koranschulenbewilligung, wo Hass gegen das Gastgebervolk (die Deutschen) verkündet wird!!
    Will sich Europa selbst zerstören? (Übrigens "Integriert" sich niemals ein Muslim in ein nichtislam. Gesellschaftssystem!
    Wer Moscheen erlaubt - fördert die Islamisierung=(Devastierung!)
    Was sind dagegen schon dümmliche Minisuchanzeigen. Hätten die nicht eher von den Eltern ausgehen müssen?China, Japan, Korea und Taiwan - hat niemals eine Muslimeinwanderung gestattet!
    Denen bleiben jetzt 90% der Probleme - erspart!
  7. #7

    Formsache ist Form-Sache

    Um nur kurz meine Meinung kund zu tun und damit hoffentlich nicht riesige hitzige, aber vielleicht konstruktive und hintergründige, vielleicht sogar tiefschürfende Debatten anregen zu können möchte ich dazu sagen:

    Es ist schade, wenn eine Aktion, die durchaus rechtens und sowohl in Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern auf der Welt vertretbar und vielleicht sogar unumgänglich ist, in ihrem noch so jungen Wurzelwerk erstickt wird, nur um die islam-freundliche Prestige beizubehalten, die aber in reziproker Formulierung aus dem Nahen Osten nicht einmal wahrnehmbar wäre, wenn dort nicht ständig religionsradikale Beiträge von Hochrangigen in Glauben und Politik in Richtung Westen geschossen würden.
    Dass wir uns hier mit Muslimen und Islamisten befassen und eine Integration ermöglichen und sogar für gut heißen ist unumstreitbar und schon bei einem ziemlichen Blick ins Klassenzimmer ersichtlich.
    Wenn jedoch schon innenpolitisch Schranken fallen und sich der Europäer mehr seiner innerländlichen Politik schämt, als produktiv in westliche Auseinandersetzungen einzugreifen, die von westatlantischer Seite her rühren, im Na-O aber ihren Brandherd gefunden haben, dann ist die Politiklandschaft in einen tiefen Sumpf aus Desintegrität gefallen, aus dem sie sich nur mit Mühe wieder herausziehen kann, aber muss!
    Eine solche Aktion sollte also nicht grundlegend verneint, sondern allenfalls verbessert werden, auch, um die eigene Familie und das ureigene Wohl zu schützen, so vor Terror, als auch vor religiösem Radikalismus.

    Beste Grüße
  8. #8

    Wieder mal ein Quertreiber gegen Extremismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für seine Aktion gegen die Radikalisierung junger Muslime wird Innenminister Hans-Peter Friedrich jetzt auch aus den eigenen Reihen kritisiert. CDU-Politiker Ruprecht Polenz fordert den kompletten Abbruch der "Vermisst"-Kampagne. Migrantenverbände sprechen von einem Vertrauensverlust.

    Radikale Muslime: CDU-Politiker rügen Friedrichs "Vermisst"-Kampagne - SPIEGEL ONLINE
    Ich spreche auch von einem Vertrauensverlust. Wenn die Muslimverbände sich stärker gegen den Extremismus einsetzen würden, und ihr chronisches Beleidigt sein mal zur Seite legen würden, dann wären solche Aktionen weniger notwendig. Was tun die Muslimverbände denn schon groß, um die Extrem in ihren Reihen auszuschalten ? Die können nur rumschreien, wenn es um die Beleidigung Mohammeds geht und um die Interessen des Islams (nicht mal der Muslime, die es vielleicht gerne anders hätten). <

    Wenn die Bundesregierung sich jetzt da unterkriegen lässt, dann stärkt das nur wieder die Fundamentalisten. Dann wird sich nie etwas ändern und der nächste Erpressungsversuch ist gewiss. Ich habe noch nie einen öffentlichen Aufruf der Verbände gesehen, welche die Muslime darauf hinweist, dass sie sich gegen Extremismus stellen sollen. Warum wohl nicht ? Wahrscheinlich deswegen, weil die Macht und der Zusammenhalt der muslimischen Gemeinschaft eher verteidigt wird, das die Muslime selber. Es könnte ja tatsächlich sein, dass ein Muslim die angebotene Hilfe annimmt (der/die arme hat dann sowie nichts zu lachen) und das auch auch außerhalb der muslimischen Gemeinde............wie schlimm muss das für die islamischen Gemeinden sein, wenn mal jemand aus dem Nähkästchen plaudert. Wer sich so gegen die Bekämpfung von Extremisten stelle, der hat etwas zu verbergen, anders ist das nicht mehr erklärbar.
  9. #9

    Ich kann diese Empörung nicht so wirklich nachvollziehen.

    Es gibt ein Problem mit einer islamistisch-terroristischen Szene und diese Initiative ist ein Versuch, darauf zu reagieren. Andere Vorgehensweisen könnte es sicher auch geben, aber vermutlich würde die Empörung ohnehin nicht ausbleiben. Denn sie baut ja darauf auf, dass angeblich alle Moslems unter Verdacht gestellt werden, wenn über die Gefahren des Islamismus aufgeklärt wird. Wie aber soll man bitte das Kunststück vollbringen, einerseits vor dem Abdriften einzelner „normaler Moslems“ in den Terrorismus zu warnen, ohne andererseits einen Bezug zu normalen Moslems herzustellen? Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Beispielen für einer Radikalisierung in relativ kurzer Zeit, etwa die Sauerland-Gruppe oder Eric Breininger. Und es gibt herzzerreißende Interviews mit den Eltern solcher Terroristen, die darüber sprechen, wie hilflos sie dieser Entwicklung gegenüberstanden.

    Problematischer als eine Plakat-Aktion, über die man diskutieren kann, sind die Reaktionen vieler Politiker. Sie befürchten, dass wegen dieser Kampagne alle Moslems für Terroristen gehalten werden könnten. Was für eine Meinung haben solche Politiker eigentlich von ihren potentiellen Wählern? Offenbar eine sehr geringe, weswegen der Bemutterungsstaat dem Bürger ja auch bis in seine Essgewohnheiten hinein erziehen will, weil er ihn nicht für fähig hält, selbstständig zu denken und zu handeln. Kein Wunder, dass man ihm dann auch nicht zutraut, eine simplen Kampagne gegen Extremismus zu verstehen.