DPADie Piraten verlieren die Geduld im Streit um Neonazis in den eigenen Reihen. Geschäftsführerin Weisband ruft dazu auf, härter gegen Radikale vorzugehen. Es sei "Bullshit", dass man rechtsextreme Meinungen tolerieren müsse. Der Ton wird rauer - auch von Seiten der anderen Parteien.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828729,00.html
[QUOTE=sysop;10051960]Die Piraten verlieren die Geduld im Streit um Neonazis in den eigenen Reihen. Geschäftsführerin Weisband ruft dazu auf, härter gegen Radikale vorzugehen.
Wenn die Piraten nicht zu einer Tummelwiese für Rechtsradikale werden wollen, müssen sie schnell und radikal durchgreifen. Haben sich die rechten Strukturen innerhalb dieser Gruppe (ich will noch nicht von Partei sprechen) erst einmal verfestigt, wird der Kampf schwerer und der Ausgang ist ungewiss. Ich unterstütze den Versuch und hoffe die Piraten schaffen es zu einer auf der demokratischen Grundordnung basierenden Partei zu werden.
so weit darf der Freiheitsbegriff grundsätzlich nicht gehen, dass sich rechtsextreme Strolche und deren Claqueure mit ihrem un-freien Gedankengut dahinter verstecken können.
Freiheit MUSS auch IMMER WIEDER AUFS NEUE verteidigt werden, explizit gegen Rechtsextremismus.
Für (Neo-)Nazis und deren rassistischem Muff darf bei den Piraten kein Platz sein.
Das wäre - für mich - der Anfang vom Ende.
Kick off with Nazis.
Die Frau hat meine volle Bewunderung. Hoffentlich macht der Shitstorm sie nicht kaputt.
So ist es also um die Piratenpartei bestellt. Ein hoch auf die vielversprechenden Piraten, die liberal sind und die Meinungsfreiheit hoch halten.
was auf die Piraten zukommt.
Die große Zerreissprobe wird der Kampf zwischen den
Wünschis und den Machis, der Ausgang ist dann wie
zwischen Fundis und Realos und dann werden die Piraten
genausowenig Wählbar (für die jetzige Klientel) wie jetzt
die Grünen die sich mittlerwseile spießiger
und verbohrter zeigen als mancher CSU-Landesverband
mancher CSU-Landes
"Es sei "Bullshit", dass man rechtsextreme Meinungen tolerieren müsse"
Was bitte schön ist an diesem Satz auszusetzen? Sollten Sie der Meinung sein dass man (auch in einer nichtrechtsradikalen Partei) rechtsextreme Meinungen tolerieren muss würde ich Ihre Begründung hierfür doch sehr interessieren.
Ich halte es für eine Bankrotterklärung der Weisband, bei Meinungs- oder Kenntnisunterschieden beleidigend zu werden und einen Mitmenschen als "dieses Schwein" zu diskreditieren. So eine Frau hat in einer demokratischen Partei nichts verloren; hier spielt Nazimethodik (Weisband) gegen Naziinhalte (Thiesen). Beides überhaupt nicht zu tolerieren (aber nur Grund für einen Parteiausschluss, wenn Menschenfeindlichkeit, Volksverhetzung, Demokratiefeindlichkeit o.ä. vorliegt; dies ist wohl eher bei Frau Weisbands Äußerung der Fall).
Ansonsten: nicht alles, was aus einem, nein, anscheinend zwei überhitzt-verwirrten Köpfen laut hinauskrakeelt wird, ist ein ordentliches Statement.