DPADie Piraten verlieren die Geduld im Streit um Neonazis in den eigenen Reihen. Geschäftsführerin Weisband ruft dazu auf, härter gegen Radikale vorzugehen. Es sei "Bullshit", dass man rechtsextreme Meinungen tolerieren müsse. Der Ton wird rauer - auch von Seiten der anderen Parteien.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828729,00.html
Den Piraten muss klar werden, dass es nicht darum geht, was jeder einzelne denkt, sondern darum, wie die Gruppe der Partei mit Frauen- und Fremdenfeindlichkeit in ihren Reihen umgeht. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.
Die Kollegen kommen doch aus der Netzkultur. Da müssten die doch wissen, dass in jeder Gruppe auch im Netz eine gute Moderation erforderlich ist. Jede Ansammlung im Netz, die nach dem Prinzip funktioniert "Ey, wir setzen voll auf Schwarmintelligenz. Das ruckelt sich schon ein. Wir verlassen uns auf die Selbstheilungsmechanismen der Gruppe" funktioniert bald gar nicht mehr. Aus dem Grund haben sich Strukturen wie Staaten ergeben, die gewissen Regeln folgen. Es ist eine Superidee, Debatten vom Parlament ins Netz zu verlagern. Aber warum sollte ich plötzlich keinen Parlamentspräsidenten mehr brauchen, der die ganze Sache moderiert, der ahndet, wenn einer über die Strenge schlägt und die Einhaltung der Grundprinzipien der Gruppe überwacht, und sei es nur sowas wie Toleranz, Gleichberechtigung und sowas wie die guten Sitten?
Nun, werter box-horn
Sie schreiben: Von Ihnen permanent als Neonazi beschimpft zu werden, daran haben sich die meisten "von uns" lange gewöhnt.
Ein ehrliches Outing, das muss man sagen.
Das letzte mal begegnete ich Ihnen im Bonhoeffer-Forum, wo Sie die Bezeichnung Landesverräter für den Theologen, der am 9. April 1945 auf perönlichen Befehl Hitlers hingerichtet wurde, als juristisch vetretbar hielten, wenn man den historischen Aspekt berücksichtigt.
Ich habe Sie in meinem Beitrag nicht als NeoNazi bezeichnet, allerdings heftig widersprochen. Dass Sie sich jetzt als Teil der Bewegung outen, und sich freiwillig einreihen in die Phalanx, die ich seit 2002 politisch bekämpfe, erstaunt mich schon.
Sie sind mir unter dem Nick "box-horn" bis heute nicht aufgefallen.
Hatten Sie vielleicht früher einen anderen Namen? Der mir geläufiger sein könnte?
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"rechtsextreme Meinungen tolerieren" müsse "man" nicht ! - als "Pirat" steht man sicher über der Toleranz und über dem Recht ! Schon die Mitte Schwampel verdammt Alles, was sich rechts oder links rührt - da sind die Piraten offenbar noch ein Stück radikaler und noch intoleranter. Es war schon schlimm genug, dass die "christlich-demokratische" Führerin ihre Bankster als "systemrelevant" für ihr System Merkel deklarierte, also Bankster geniessen Straffreiheit, weil staatstragend, und weil sie aufgrund ihrer Zockerei über dem Recht stehen. Jetzt fehlt nur noch dass Piraten und Zocker personell identisch sind.
Leute, mal ganz ehrlich.
Statt hier im SPON-Forum abzusülzen ist doch nun gerade die Chance da, sich aktiv zu beteiligen, für jeden der dafür körperlich in der Lage ist.
Und begrenzt eben auch übers Internet viel mehr als bei den 'etablierten' Parteien.
Lass mich ein'(en) Pirat(en) sein!
Liebe Grüße,
Torsten
Daran merkt man wie diese Partei blöde ist.
Mit ihrer totalen Offenheit merken die gar nicht, wie sie von den Rechten systematisch infiltriert wird.
Ich würde an Stelle der Piraten nicht nur auf rechtsextreme Unterwanderung achten.
Auch Scientology wird versuchen, bei den Piraten unterzukommen.
Die Piraten bilden z Zt. ein ideales Ziel für alle möglichen Extremisten. Um sich dagegen zu wehren bräuchten sie ein mehr internes Qualitätsmanagement.