Radikale bei den Piraten: "Unsere Ideen versinken in Müll und Dreck"

DPADie Piraten verlieren die Geduld im Streit um Neonazis in den eigenen Reihen. Geschäftsführerin Weisband ruft dazu auf, härter gegen Radikale vorzugehen. Es sei "Bullshit", dass man rechtsextreme Meinungen tolerieren müsse. Der Ton wird rauer - auch von Seiten der anderen Parteien.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828729,00.html
  1. #70

    Frau Weisbrand ist ...

    ... hoffentlich auch in Zukunft eine wichtige Stimme der Piratenpartei. Politikerinnen wie sie, die sowohl bedacht sind als auch sehr deutliche Worte finden können, braucht die deutsche Politik. Meine Hochachtung ihrem Engagement gegen den Einfluss von Rechtsextremen bei den Piraten.
  2. #71

    Deutschtümelei

    Sie hat Recht... Nationalismus oder Religion ist ok in den eigenen 4 Wänden. Hat aber in Politik nichts zu suchen. Dort is Objektivität und Realismus gefragt.

    Stolz, Ehre, Glaube, etc... das ist alles subjektiv und schmutzig. Guttenberg und Co. können das bestätigen.
  3. #72

    Was ist besser?

    1. haut die Glatzen bis sie platzen!
    oder
    2. sich sachlich mit dem Thema beschäftigen?

    welche Methode hat mehr Erfolg?

    es gibt noch eine dritte Möglichkeit, die der SPD!
    3. Ignorieren und aussitzen, siehe T.Sarrazin!

    was ist der richtige Weg?
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  4. #73

    Ein huebsches

    Zitat von JohannWolfgangVonGoethe Beitrag anzeigen
    Am 25. Januar 2012 gab Frau Weisband ihren Rückzug aus der Parteispitze der Piraten bekannt.

    Trotzdem ist sie irgendwie immer noch das "Gesicht" der Piraten, d.h. sehr präsent in den Medien.

    Wie kommt das? (und ja, ich mag sie nicht besonders)
    Gesicht! Das muessen auch sie zugeben :) SPON hat da ein gutes Photo von ihr mit ein bisschen Sexappeal gewaehlt.
  5. #74

    Leute mich wundert dies überhaupt nicht!

    Leute mich wundert dies überhaupt nicht! Wundern würde ich mich nur, wenn ich irgendwelche Erwartungen hätte. Aber die Piraten? Wer erwartet denn von denen etwas?

    Jeder Politiker einer anderen Partei der sich so wie ein "Pirat" ausdrückt, würde enorme Schwierigkeiten bekommen. Weil (unabhängig von der Sache) es ja noch so was wie Anstand gibt. Bei den Privaten? Fehlanzeige?

    Das sind doch alles nur Schaumschläger. Sie wollen alles anders, neu und besser machen. Haben aber von nichts Ahnung. Unvergessen diese nette Frau die für die Piraten doch so schön immer in die Kamera gelächelt hat und dann musste sie erkennen, dass die Politik dann doch mehr Zeit in Anspruch nimmt und ist mal locker zurückgetreten....

    Und jetzt geht es bei den Piraten also um Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Welch ein Wunder, da kommt keine Reaktion. Oder doch... heißer Wind. Typische Reaktion: Abspiegeln, hoffen das es sich von selber erledigt und immer schön behaupten, die anderen wären doch viel schlimmer...

    Einfach mal nachdenken: Wenn jetzt in der CDU, in der SPD... zu solchen Vorwürfen kommen würde und die Partei würde exakt so reagieren... was wäre dann wohl los... Ach ja, und man kann sich schon vorstellen, die Piraten wären dann die ersten die sich als Moralapostel aufspielen würden...

    Wie gesagt, dass ganze ist doch auch kein Wunder. Die Piraten basteln doch ihren eigenen Mythos. Sie würden aus Leuten bestehen, die politisch interessiert sind, aber in den bestehenden Parteien nicht zur Geltung kommen. Stimmt vielleicht. Aber vielleicht liegt dies auch daran, dass viele dieser Typen einfach nicht tragbar sind (Ansichten, Ausdrucksweise,...). Und dass andere Parteien in ihrem Strukturen solche Leute schon viel früher "ausmisten". Man stelle sich einen rechtsradikalen Menschen vor, der bei den Piraten Mitglied werden möchte bzw. der sich im Ortsverein X bei den Grünen vorstellt...

    Wie gesagt, die Piraten leben von ihren Märchen. Den Grünen hätte man ja auch einen Niedergang seinerzeit vorhergesagt.... Nur was haben die Grünen mit den Piraten zu tun? Weil es seinerzeit bei denen gut ging, heißt dies noch lange nicht, bei den Piraten würde es auch so sein....
  6. #75

    Zitat von naklar? Beitrag anzeigen
    Die CDU_SPD_GRÜNEN sowie die Großmedien haben zum Angriff geblasen.

    Die Piratenpartei sollte jetzt ein wenig zurückschalten und sorgsamer ihr Tageswerk verrichten.

    Die Schein-Eliten haben die Gefahr erkannt, welche die Existenz der Lobbykraten stark bedroht.
    ...
    Verschwoerungtheorien pflastern den Weg ins Nirwana.
    Ich weiss nicht wie groß das Problem mit evtl. Rechtsextremen bei den Piraten ist. Aber ich weiss, dass es existiert. Es ist keine CDU_SPD_GRUENEN -Verschwoerung. Also kann es doch nicht falsch sein, wenn sich Frau Weisband dagegen wehrt.
  7. #76

    Die

    Piraten haben sich selber ins aus gekegelt.
    Das versteifen auf die "Schwarmintelligenz" hat nur zu dem geführt was jedem der einmal etwas länger in einem Forum oder auf Mail-listen gelesen hat
    klar ist.

    Ohne Moderation verändert sich jedes Thema innerhalb kürzester Zeit vom Sachlichen zu Flamewars und Polit/Religionskriegen.
    Das Bild in der Öffentlichkeit wird im Moment immer mehr von der Prinzipbedingten Unfähigkeit der Piraten sich klar zu distanzieren geprägt.
  8. #77

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten verlieren die Geduld im Streit um Neonazis in den eigenen Reihen. Geschäftsführerin Weisband ruft dazu auf, härter gegen Radikale vorzugehen. Es sei "Bullshit", dass man rechtsextreme Meinungen tolerieren müsse. Der Ton wird rauer - auch von Seiten der anderen Parteien.

    Radikale bei den Piraten: "Unsere Ideen versinken in Müll und Dreck" - SPIEGEL ONLINE
    Leider verlieren nur ein paar Piraten die Nerven. Der Vorwurf Rechtskadikale würden sich in der Piratenpartei formatieren ist einfach nur lächerlich. Es gibt eine gesunde Diskussion so wie es sich in einer Demokratie gehört.
  9. #78

    1+

    und wenn die Frau ihn als Schwein bezeichnet hat? nicht passend für ein Mitglied einer demokratischen Partei?
    erinnern sie sich an die ESM Abstimmung, bezüglich der Abweichler...Dreckschwein war da nur eine Bezeichnung, unter Kollegen, wohlgemerkt bei den Etablierten!
    Wir kochen alle nur mit Wasser, außer die Etablierten, die predigen Wasser und saufen Wein. Und versuchen uns Gülle als Wasser zu verkaufen, um mal bei den wirklichen Schweinen zu bleiben! ;-)
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  10. #79

    Wenn man die Gründungsprozesse der Parteien in Deutschland historisch betrachtet, dann ist neben der SPD eigentlich nur die Piratenpartei frei von extremistischen Strömungen bei der Gründung. CDU und FDP haben viele ehemalige Nazis unter den Mitgliedern der ersten Stunde, die Grünen und die Linkspartei viele verfassungsfeindliche Kommunisten.

    Daher mutet es schon grotesk an, wenn die zunehmend in Panik geratenden etablierten Kräfte die Piraten im Kraftfeld extremistischer Anhänger sehen. Das ist einfach Blödsinn und miese Meinungsmanipulation. Aber wenn die Piraten jetzt die Kräfte nach innen richten statt nach außen, wird wohl eine Hoffnung der basisdemokratisch orientierten Menschen bald verschwinden.

    Und wenn der zunehmende Protest der Bürger, ihre wachsende Wut nicht basisdemokratisch reguliert wird, werden manche schneller ein Anwachsen des Rechtsextremismus erleben als ihnen lieb ist und bedauern, dass die Piraten gescheitert sind.