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Radikale bei den Piraten: "Unsere Ideen versinken in Müll und Dreck"
DPADie Piraten verlieren die Geduld im Streit um Neonazis in den eigenen Reihen. Geschäftsführerin Weisband ruft dazu auf, härter gegen Radikale vorzugehen. Es sei "Bullshit", dass man rechtsextreme Meinungen tolerieren müsse. Der Ton wird rauer - auch von Seiten der anderen Parteien.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828729,00.html
- #120 20.04.2012 16:41 von
Auch wenn es jetzt wieder PC Gebrüll gibt. Keine Partei sollte ungeprüft die Ratschläge und Vorschläge ihrer Gegner übernehmen. Die Gegner der Piraten sind den Piraten nicht wohlgesind und die gleichgeschaltet Presse biedert sich nur bei dem Mächtigen an. In jeder Partei gibt es Wirrköpfe und natürlich auch in bei den Piraten. Wichtig ist nur, dass die Wirrköpfe nicht überhand nehmen. Die herrschenden Partei haben Deutschland erst in die Lage geführt, die die Piraten erfordert und wenn es um die Fleischtöpfe der Macht geht, waren diese herschenden Partei schon immer jede Schurkerei recht. Denkt an den Putsch gegen Wulff. Wer nicht pariert, der wird zurückgetretten.
- #121 20.04.2012 16:42 von
Was einen nicht tötet härtet ab und macht stärker.
Mehr ist zu dem ganzen Gestänkere gegen die Piratenpartei nicht zu sagen.
Da auch rechte in einer solchen Partei Mehrheiten benötigen werden die sich bald von selbst eliminieren oder ausgeschlossen.
Uns was soll bitte Konzeptlos bedeuten?
Das Gegenteil von Schwarz Gelb, Rot Schwarz oder Rot Grün?
Dieses ewige Schwarz Weiß gemale und Real / Nicht Realo Gelaber geht einem so auf den Keks.
Mehr als die Grünen werden die Piraten auch nie an Stimmen haben, -der BILDungspolitik wegen. - #122 20.04.2012 16:42 von
Auf 2 Augen Blind
Manche sind nur auf dem rechten Auge blind, andere gleich auf beiden Augen. Jetzt sind also die Medien schuld, es ist eine "Verleumdungskampagne" von etablierten Parteien, usw. usf..
Christian Wulf hätte es wahrscheinlich genauso gemacht. Erst leugnen, dann andere verantwortlich machen. Das ist also der neue Politikstil der Piraten - #123 20.04.2012 16:43 von
- #124 20.04.2012 16:46 von
Da ist schon was dran, zumal auch Antisemitismus (Rassismus gegen Juden) und Antizionismus (Rassismus gegen den Staat Israel) völlig falsch benutzt werden.
Teils ist sogar eher die Verknüpfung aktueller Ereignisser mit dem Holocaust weit antisemitischer, weil da irgendwie mitschwingt, dass es damals einen Grund gegeben hätte der auch heute noch irgendwie existiert.
Doch Rassismus ist ja nunmal grundlos, sonst wäre es kein Rassismus.
Antisemismus wird heutzutage eh selten Rechtsextremen vorgeworfen, sondern weit mehr Linken, wenn diese Israels Außenpolitik kritisieren. - #125 20.04.2012 16:47 von
Es ist ja begrüßenswert, dass der Spiegel über den sehr guten und lesenswerten Blogeintrag von Marina Weisband berichtet und auch einen Link darauf setzt, so dass der Originalwortlaut nachgelesen werden kann.
Allerdings ist der eine Satz, der hier als Überschrift dient, leider sehr tendentiös aus dem Zusammenhang gerissen, so als ob Marina damit den Bankrott der Piraten erklären würde. Die Diskussion um die vernünftigen Grenzen des Geltenlassens abweichender Standpunkte ist wichtig und notwendig (nicht nur bei den Piraten, siehe die Maulkorbpläne im Bundestag!). Und bei den Piraten *wird* sie geführt. Danke, Marina! - #126 20.04.2012 16:49 von
Nein, das ist man nirgends, sehe ich auch nirgends. Ist auch genau umgelehrt, heutzutage sind sehr reche Positionen gerade Mal mitte und alles, was mitte ist, bereits links, fast schon linksextrem.
Daher kommt die Vermutung hoch, weil alles nach rechts gerutscht ist, dass da so vieles links steht. Das liegt an der Perspektive, nicht an der eigentlichen Ausrichtung. - #127 20.04.2012 16:51 von
Die Akzeptanz der Menschenrechte sollte der minimale Konsens sein,
wenn man bei den Piraten mitmachen will.
- #128 20.04.2012 16:52 von
Jetzt haben die Systemparteien endlich ein Thema gefunden, um der Piratenpartei zu schaden. Zugegeben, es gibt vereinzelte rechtsradikale Äußerungen, aber in vielen Fällen - z.B. dem Friedman angeführten "Fall Theisen" - handelt es sich überhaupt nicht um Rechtsextremismus. Theisen wendet sich nur gegen die politischen Paragraphen unseres Strafgesetzbuches (§§ 120 ff. oder 130 ?), die eines demokratischen Rechtsstaates unwürdig sind, weil sie die Meinungsfreiheit unterdrücken. Friedmans Unterstellung . Theisen würde den Holocaust relativieren, ist mehr als bösartig - eine gemeine Diffamierung.
Aber unsere politisch-korrekten Gesinnungsterroristen können sich hier wieder einmal - wenn auch mit gefälschten oder bewußt mißverstandenen Zitaten - austoben. - #129 20.04.2012 16:55 von
Stimmt letztlich nichtmal, nur war damals halt rechts die Verteidigung des authoritäten Obrigkeitsstaates und links wollte die Herrschaft des Volkes, galt daher als revolutionär.
Inzwischen wird da alles mögliche reingedeutet, weshalb die Worte an sich nicht mehr viel wert sind.
Die Linke hat nebenbei in der Tat sehr viele konservative Standpunkt, eben gerade das Grundgesetz betreffen, während die Blockparteien da eher revolutionär denken und das immer weiter verändern bis abschaffen wollen.
Aber all diese Einteilung hilft nicht viel, man sollte sich immer einfach ansehen, was die Parteien tun.
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