REUTERSDie Konjunkturkrise erfasst Deutschlands Vorzeigebranche: Die Autohersteller verkaufen europaweit weniger Fahrzeuge, vor allem in Spanien und Italien brechen die Absätze dramatisch ein. Die Verbraucher profitieren - sie werden mit kräftigen Rabatten geködert.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-861482.html
...'Gutverdiener'. Aber wenn man mal alles so in Betracht zieht und ausrechnet, was unten dabei 'raus kommt - bleibe ich doch lieber bei meinem 95er Mini. Hat 'n Kat, verbraucht wenig und ist bei der Parkplatzsuche fast unschlagbar. Soll ich mir einen Audi A1 kaufen? Wozu? Oder einen BMW-MINI? Wozu?
Einen neuen Fiat 500? Wozu?
Sind alle deutlich grösser (ja, auch der Fiat, man staune...) und vor allem: TEUER.
Das z.B. könnte ein Problem in dieser 'Krise' sein. Es ist einfach teuer, ein neues Auto zu kaufen. Und wenn man denn eins hat, findet man keinen Parkplatz für den fetten Brocken.
Und - ich rede hier nur von sog. 'Kleinwagen'. Die allerdings teilweise mittlerweile so breit wie eine S-Klasse sind. Das braucht kein Mensch.
Genau so wenig wie 250PS in einem BMW 3er. Kann man sowas doch gar nicht mehr ausfahren. Und 'schlank' ist das Auto auch nicht mehr (vor ein paar Jahren ein leichtfüssiges, schickes und kompaktes Auto - heute so gross wie der 5er vor wenigen Jahren...seufz).
Muss sich also niemand wundern, wenn diese Autos immer weniger verkauft werden. Und dass ein Auto als Lifestyle-Produkt verstanden wird, ist eh total 90er-Jahre. Die Einstellung stirbt jetzt wirklich aus (Unverbesserliche mit weissem 350er CLS auf schwarzen 20-Zoll-Felgen mal ausgenommen, die glauben noch an sowas... Naja, lassen wir sie mal. Auch egal.).
Also sind die Preise in Wirklichkeit überzogen, wenn die Unternehmen solche Maßnahmen ergreifen.
Schade daß nicht mal alle Gesund sind und keine Medikamente und Ärzte brauchen. Dann würden wir auch da sparen.
Oder alle keine Lust mehr auf Gerichtsstreitigkeiten.
Da würde Mrd. sparen.
Na hoffentlich. Wenn die heilige Automobilindustrie über sinkende Absätze zu heulen beginnt, wird die Politmischpoke vielleicht mal langsam merken, dass ihre Lohndumping-Politik sich auf Dauer nur negativ auswirken kann. Wobei, die sind wahrscheinlich zu merkbefreit.
Erstaunlich, ein 95er Mini, der noch fährt! Glückwunsch zu diesem Exemplar. Ist heute nur noch selten zu sehen.
Normalerweise hat Gefatter Rost das Chassis nach 8-10 Jahre gefressen.
Das geht beim Fiat 500 bestimmt noch schneller, wenn nicht vorher der Motor keine Lust mehr hat und den Vortrieb einstellt.
Beim A1 ist wohl das Fahrgestell deutlich besser geschützt...aber der Preis.
Ähnlich liegt es beim Mini-BMW - allerdings mit häufigen Detailproblemen die den Fahrspass deutlich mindern.
Mein Uraltmini hatte vor vielen Jahren ein kleines Problem, der Fahrersitz befand sich plötzlich auf der Fahrbahn, die Bodengruppe war vollständig durchgebrochen - Grund siehe oben.
Diese vor allem in Deutschland für die Sicherung unserer industriellen Arbeitsplätze und eben auch zur Finanzierung unseres Sozialstaates so wichtige Branche wird doch von der Politik systematisch kaputtgemacht.
Durch ständig neue und nur mit immer höherem technischen Aufwand zu erfüllenden Abgas. Und Emissionsnormen werden die Autos in den Produktionskosten immer teurer.
Gleichzeitig gibt es in sehr vielen Ländern schon durch Druck der EU eingeführte Sonderstrafsteuern für Verbrauch, Abgas, Motorleistung und so weiter, und so fort. Auf diese schon immens hohen Abgaben an den Staat zahlt der Verbraucher nochmal 19% Mehrwertsteuer, in der Summe sind in manchen Ländern vor allem in Skandinavien und in den Mittelmeerländern die steuerlichen Abgaben beim Autokauf schon wesentlich höher als der Wert der Fahrzeuge.
Ist doch logisch daß da dann keiner mehr kauft, vor allem keine höherwertigen deutschen Produkte mehr, die aber Gott sei's gedankt außerhalb der wirtschaftlich allmählich scheiternden Eurozone immer noch begehrt sind.