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Quotenstreit in der Koalition: Frauen-Aufstand gegen Schröder

dapdBrüssel bereitet eine Frauenquote für Europa vor - doch Familienministerin Kristina Schröder weist die Forderung nach einer verbindlichen Regelung strikt zurück. Mit ihrer Haltung steht sie zunehmend alleine da: Die Quotenfans in den eigenen Reihen erhöhen nach dem Machtwort aus Brüssel den Druck.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...819638,00.html
  1. #160

    Zitat von falbala146 Beitrag anzeigen
    Ein häufiger Denkfehler, der hier begangen wird.

    Ich erinnere mich an eine Führungskräfteschulung, in der der Dozent uns sagte: "Je weiter man in der Hierarchie aufsteigt, desto weniger Fachwissen braucht man. Schauen Sie sich den Außenminister Fischer an, der hat auch nicht Politik studiert, der hat nicht einmal Abitur. Was man als Führungsperson braucht ist die Fähigkeit, sich in neue Themengebiete schnell einzuarbeiten, und seine Mitarbeiter so zu organisieren, dass sie ihre Arbeit gut machen."

    Ergo: nur weil einer etwas Technisches studiert hat, ist er für eine Führungsposition nicht besser geeignet als jemand der beispielsweise Pädagogik oder Philiosophie studiert hat- unter Umständen sogar weniger. Nicht umsonst gibt es das Bild des Nerds - ein technikverliebter Sonderling, der sich in sozialen Zusammenhängen immer etwas unwohl fühlt... Und damit ist es dann auch nicht mehr ganz so wichtig, welche Fächer am liebsten von Frauen studiert werden. BWLerinnen sollte es jedenfalls genügend geben, und es kann mir auch keiner erzählen, dass es da nicht wenigstens eine Handvoll gut qualifizierter Frauen für die paar Aufsichtsratsposten gibt.
    Da erinnern Sie sich vielleicht richtig!?
    Aber wie stellen Sie sich das denn praktisch vor?
    Soll eine SozPäd-Studentin nach dem Studium in den Vorstand wechseln? Warum Studiert man eigentlich soetwas wenn man Karriere in der Industrie machen will - alles egal, hauptsache studiert?

    Sie werden es nicht glauben, aber in der Regel haben sich viele Männer und Frauen erstmal durch etliche Abteilungen gearbeitet und da spielt die fachliche Eignung natürlich eine Rolle.
    Die Meisten kommen dann auch nicht in irgendwelche Vorstände - warum auch immer. Für die meisten "normal denkenden" Menschen hat ein Abteilungsleiter, etc. auch schon eine ordentliche Karriere gemacht (auch mal bescheiden bleiben).
    Das Feld muss von hinten aufgerollt werden, damit auch Frauen von unten nachrücken können. Das dauert und ist anstrengend.
    Und auch in reinen Männerbetrieben ist es doch so, dass nur wenige Führungspersönlichkeiten hervorstechen die nachrücken können - die Politik ist da ein gutes Beispiel.

    Wie hier von manchen Leuten über Führungspositionen gesprochen wird ist erschreckend. Scheinbar sind das alles überflüssige und überbezahlte Jobs, ohne Verantwortung, die keinerlei Leistung oder Einsatz erfordern.
    Spätestens ab diesem Zeitpunkt merkt man, dass eine Menge Frauen keine Ahnung davon haben was es heißt verantwortungsvolle Positionen zu bekleiden.
  2. #161

    Zitat von tobmal Beitrag anzeigen
    Spätestens ab diesem Zeitpunkt merkt man, dass eine Menge Frauen keine Ahnung davon haben was es heißt verantwortungsvolle Positionen zu bekleiden.
    Ich hatte schon einmal eine Führungsposition mit immerhin etwa 20 Mitarbeitern unter mir. Das war bevor ich ein Kind bekam. Ich will mich nicht beklagen, aber ich stelle das einfach mal so fest.

    Ich hatte auch schon eine Reihe - männlicher- Chefs. Einer davon war ein wirklich guter, die anderen waren wohl eher per Zufall oder durch Beziehungen auf ihren Posten gelangt. Der aktuelle ist vor allem dann gut, wenn er sich möglichst wenig einmischt, ein anderer hat meine damlige Firma bewusst in die Insolvenz gesteuert und ist danach direkt wieder Geschäftsführer eines größeren Unternehmens geworden.
  3. #162

    Zitat von Luna-lucia Beitrag anzeigen
    Oder dass es Frauen selbst an den Unis immer noch schwerer wie Männer haben?
    Mal konkret nachgefragt: Wo und wie haben es denn Studentinnen an Unis schwerer als ihre männlichen Kollegen?

    Bekommen Frauen bei Klausuren andere, d.h. schwerere Themen als die Männer? Müssen sie doppelt so lange Hausarbeiten schreiben? Werden in einer Klausur ihre Fehler doppelt gewertet? Erhalten sie nur die Hälfte der Arbeitszeit, die Männer für ihre Magisterarbeit bekommen?

    So, und jetzt mal ohne Sarkasmus: Sie behaupten einfach irgendetwas und geben nicht einmal ein Beispiel dafür - von einem nachprüfbaren Beleg ganz zu schweigen. Aber Hauptsache, man kann eigene Fehler und Unzulänglichkeiten, die jeder Mensch hat, an "die Männer" weiterreichen.
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    Zum Thema Quote: Wir haben doch z.B. bei der Politik auch ohne Quote im Kabinett eine Menge Frauen. Merkel als Kanzlerin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Ilse Aigner, Ursula von der Leyen, Kristina Schröder, Annette Schavan, dazu noch diverse Staatssekretärinnen sowie Frauen in Spitzenposten in Partei und Fraktion. Ist die Politik der Regierung spürbar besser (oder schlechter) geworden, nur weil mehr Frauen an Bord sind?

    Die Quote sieht in der Praxis teilweise auch so aus:
    Deutschlandfunk - Campus & Karriere • Magazin für Hochschule und Karriere

    Junge Studenten mussten in Schweden in die Warteschleife, wenn Studentinnen wegen der Quote bevorzugt wurden. Nun gab es aber auch Fächer mit traditionell hohem Frauenanteil. Die Quote bedeutet dann auch dort: Teile der Mehrheit in die Warteschleife, weil die Minderheit durch die Quotenregelung bevorzugt wird.

    Dagegen haben junge Frauen geklagt und Recht bekommen. Die Begründung war: Man dürfe Frauen nicht in ihrem akademischen Weg auf diese Weise behindern (männliche Studenten aber offenbar schon, oder wie?).

    In der Theorie klang die Quote gut, deshalb wurde sie eingeführt. Man hatte offenbar kein Problem, wenn in Männerdomänen Frauen nur wegen ihres Geschlechts bevorzugt wurden.

    Aber kaum werden in einer Frauendomäne Männer wegen der Quote bevorzugt und erhalten den Studienplatz einer Frau, ist die einstmals gute Quote plötzlich zu einer bösen Quote geworden und muss abgeschafft werden.
  4. #163

    Oha, da wir gerade bei Fakten sind,

    Zitat von spongie2000 Beitrag anzeigen
    Sie können versuchen noch so sarkastisch zu schreiben. Davon wird weder ihr Beitrag witzig, noch können sie vertuschen, dass sie keine Gegenargumente zum besagten Studium haben.

    Fakt ist, er studiert Automatisierungstechnik, was von Frauen umgangen wird. Fakt ist, mit seiner Studienrichtung ist er besser geeignet für Führungspositionen der Industrie. Fakt ist, auch Sie können dieses Studium anfangen.

    Daran wird ihr Sarkasmus und der Versuch, dass irgendwie lächerlich erscheinen zu lassen nichts ändern.
    Sie versuchen es aber trotzdem, weil sie finden, den Job sollte lieber eine Pädagogin machen.
    Fakt ist, dass ich männlich bin (oder schreiben Sie "sie" immer groß) und keineswegs die Absicht habe, mit 64 Jahren Elektrotechnik mit Fachrichtung Automation zu studieren.

    Fakt ist (sie sehen, ich bin ein alter Mann und laufe natürlich im Gegensatz zu Ihnen hinter der Zeit her) ich mich an Zeiten erinnern kann, in denen man jeden, der studiert und sich als Führungskraft bezeichnet, als total abgedrehten Spinner bezeichnet hat, es sei denn, die Firma, in der er Führungskraft werden würde, gehörte seinem Vater oder sonst jemand aus der engsten Verwandtschaft.

    Noch ein Fakt ist, (bezieht sich auf Ihren letzten Satz), dass es Ihnen nicht einmal der Versuch gelingt, sarkastisch, ironisch oder auch nur witzig zu sein.

    Vielleicht üben Sie mal ein bisschen. In mehrerer Hinsicht. Beispielsweise auch in der, Zusammenhänge zwischen zwei Texten herzustellen

    Oben->Zitat des Zitierten / Unten -> Entgegnung auf Schwachstellen / ob nun ironisch oder direkt, ist eigentlich egal.

    Schwachstelle: Student der Elektrotechnik mit Fachrichtung Automation und Aversionen gegen weibliche Mitstudentinnen, weil sie keine so auf die schnelle zu vernaschende Mäuschen sind = Führungskraft

    Analyse : Beginnender Größenwahn

    Vielleicht wäre es gerade für Sie ganz nützlich, mal so was sinnloses wie Literatur oder auf jedenfall irgendwas, was mit Sprache verstehen zu tun hat, zu studieren, anstatt beleidigt zu sein, weil Sie auch Elektrotechnik mit Fachrichtung Automation studieren, ebenfalls finden, das Frauen zum weiss ich was da sind, aber nicht um Ingeneurswissenschaften zu studieren und sich aufgrund des gerade Gesagten eben auch bereits für eine Führungspersönlichkeit halten.

    Fleurs
  5. #164

    Beweise?

    Zitat von alando1977 Beitrag anzeigen
    Zur Analyse des Problems muss man eigentlich ganz und gar nichts mehr sagen. Frauen machen öfter und besser Abitur als Männer und es gibt mehr weibliche Hochschulabsolventen.
    Haben Sie für diese Behauptung einen Link?
    Ich hab hier was:
    Frauenanteil bei den Hochschulabschlüssen liegt bei 48 Prozent - bildungsklick.de

    Auszug:
    "Der Absolventinnenanteil betrug knapp 48 Prozent (25 118), im Vorjahr war er bereits über 48 Prozent gestiegen. "
    "Der Frauenanteil bei den Promotionen betrug im Prüfungsjahr 2009 knapp 44 Prozent."
    "Den größten Frauenanteil hatte die Fächergruppe "Sprach- und Kulturwissenschaften", in der drei Viertel (knapp 76 Prozent) aller Prüfungen von Frauen abgelegt wurden"
    "Ein knappes Fünftel aller Absolventen schloss in der Fächergruppe "Ingenieurwissenschaften" ab (gut 18 Prozent). Von ihnen war genau ein Fünftel weiblich. "

    Wollen Sie wirklich alle Vorstände mit Sprach- und Kulturwissenschaftlerinnen besetzen?
  6. #165

    Ich nehme an, Sie spielen auf

    Zitat von morloc007 Beitrag anzeigen
    Ich bin als Mann durchaus für Frauenquoten zu begeistern, diese sollten aber dann auch an vernünftige Bedingungen verknüpft sein.

    Zum einen dürfte die Qualifikation der Quotenfrauen nicht schlechter sein als die der männlichen Mitbewerber, zum Anderen sollte es Quoten in jedem Bereich der Arbeitswelt geben. Denn einige haben es ja schon erwähnt: Sich nur die Geld- und Machteinbringenden Jobs auszusuchen ist ja schön und gut, hat aber nichtsmehr mit der Gleichstellung von Mann und Frau zu tun. Also entweder man zieht das konsequent auf allen Ebenen durch, oder man lässt es einfach wie es bisher geregelt ist.
    die nicht vorhandenen Müllfrauen, Kumpelinnen und und und an. Nehmen wir mal an, es gibt eine Quote von 40% für Müllfrauen, und nehmen wir an, die Bewerbungslage von Frauenseite stimmt - immerhin ist die Bezahlung gar nicht übel.

    Was meinen SIe denn, was die dann Freizusetzenden Müllmänner mir Ihnen, liebe Müllmann-Frau-Gleichstellungexperten anstellen werden?

    Denken Sie dran, die arbeiten körperlich und die meisten sind ziemlich kräftig.

    Fleurs
  7. #166

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brüssel bereitet eine Frauenquote für Europa vor - doch Familienministerin Kristina Schröder weist die Forderung nach einer verbindlichen Regelung strikt zurück. Mit ihrer Haltung steht sie zunehmend alleine da: Die Quotenfans in den eigenen Reihen erhöhen nach dem Machtwort aus Brüssel den Druck.

    Quotenstreit in der Koalition: Frauenaufstand gegen Schröder - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

    Gute Frau, sie hat meine volle Unterstützung.
    Frauenquoten in Spitzenpositionen haben nichts mit Geschlechtergleichstellung zu tun, da gibt es noch ganz andere Probleme wie Einkommensdisparität auf der mittleren und unteren Ebene.


    Ansonsten: die Länder ohne Quote stehen wirtschaftlich momentan tatsächlich besser da. Zufall? Sie entscheiden!
  8. #167

    Alles Quatsch

    Zitat von Dimelo Beitrag anzeigen
    Mann könnte aber auch gleichzeitig mal eine Männerquote für Branchen mit übermäßig hohem Frauenanteil einführen. Ich persönlich habe es auch nach vielen Jahren noch nicht verdaut, dass ich bei einer Ausschreibung für einen Bibliotheksposten (die Frauenquote lag dort damals bei locker 90 Prozent) lesen musste, dass Frauen mit gleichwertiger Ausbildung zu bevorzugen seien. Was soll man da noch zum Thema Gleichberechtigung sagen?
    Manche Leute hier haben nicht den gesamten Text gelesen, und dann enstehen solche Fragen wie "wo sollen die ganzen Elektrotechnikerinnen herkommen?" "In meiner Berufsrichtung gibt es nunmal keine Frauen", etc...

    Dabei geht es der Frau Reding doch lediglich um die Führungspositionen. Es ist richtig dass es in Führungspositionen nicht viele Frauen gibt. Der angegebene Grund dafür, nämlich Diskrimierung des weiblichen Geschlechts ist aber falsch. Sieht man sich die Menschen in Führungspositionen mal etwas genauer an, wird man feststellen dass sie meistens schon ein gewisses Alter haben. Das ist auch nur logisch, ist doch Berufserfahrung und auch sehr viel Lebenserfahrung in diesen Riegen ein Must. Geht man nun rund 30-40 Jahre zurück, wo diese Menschen ins Arbeitsleben hineingesprungen sind, wird man feststellen dass damals pozentual gesehen sehr viel mehr Männer arbeiten gingen als Frauen. Ich spreche hier vum durchschnittlichen Arbeitnehmer, nicht mal von irgendeiner bestimmten Berufsrichtung oder Führungselite. Der Mann ging arbeiten und die Frau kümmerte sich um die Kinder und den Haushalt (Ich weiss, es gab auch Ausnahmen). Diese Menschen von damals sind heute in Führungspositionen der Unternehmen von heute. Da ist es nur logisch dass das bei weitem mehr Männer sind als Frauen. Ich versichere jedem hier, dass in 40 Jahren, also mit der Generation die heute mit dem arbeiten anfangen wird, die ewige Frauenquotediskussion genau so vergessen sein wird wie Politiker vom (Nicht)Format Reding oder Schröder.
  9. #168

    Freiheit vs. Quote

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brüssel bereitet eine Frauenquote für Europa vor - doch Familienministerin Kristina Schröder weist die Forderung nach einer verbindlichen Regelung strikt zurück. Mit ihrer Haltung steht sie zunehmend alleine da: Die Quotenfans in den eigenen Reihen erhöhen nach dem Machtwort aus Brüssel den Druck.

    Quotenstreit in der Koalition: Frauenaufstand gegen Schröder - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es ist widerwärtig wie wenig der Gedanke der Freiheit in der Postmoderne noch zählt. Quoten sind nichts weiter als Freiheitsberaubung - ein Freibrief für den Staat NOCH MEHR in privaten Angelegenheiten zu schnüffeln, zu verbieten, vorzuschreiben. Jahr für Jahr neue Gesetze und Regulierungen, Jahr für Jahr ein Stückchen Freiheit für immer verloren.

    Und das ganze nur weil eine ganze Horde überbezahlter Sesselpupser in Brüssel absolut nichts zu tun hat, und nun die einmalige Chance für sich entdeckte, sich wichtig zu tun als Verteidiger der "armen unterdrückten Frauen". Eine Märchengeschichte die davon ausgeht dass Mann und Frau gleich sind und prinzipiell die gleichen Lebensziele verfolgen. Diese Geschichte ist weder evolutionär noch biologisch schlüssig; sie ist die Phantasie ideologisierter Spinner. Dass es sowenig Frauen in Führungspositionen gibt hat einen ganz einfachen Grund: Die wenigsten Frauen interessieren sich für technische Berufe, und die wenigsten wollen diesen Stress haben. Führungsposition heisst sich bis zum Erbrechen in stinklangweilige technische Details einarbeiten, heisst sich mit Ellenbogen durchkämpfen, heisst 70-80h/Woche schuften, heisst Haarausfall und Augenringe, heisst mit Mitte 40 aussehen wie mit 60. Frauenquoten können allenfalls in der Politik funktionieren, wo Leistung sowieso irrelevant ist. Führt sie da ein, schadet eh nichts mehr. Aber lasst die freie Wirtschaft in Ruhe mit Eurem sozialistischen Müll von vorgestern.
  10. #169

    Zitat von alando1977 Beitrag anzeigen
    Zur Analyse des Problems muss man eigentlich ganz und gar nichts mehr sagen. Frauen machen öfter und besser Abitur als Männer und es gibt mehr weibliche Hochschulabsolventen.
    Folglich kann ganz zwingend etwas in Staat und Gesellschaft nicht stimmen, wenn 80% der Führungspositionen von Männern besetzt sind.
    Hier anzusetzen ist dann Aufgabe der Politik!
    Können Sie mir erklären wie sie zu der Schlussfolgerung kommen, dass da etwas nicht stimmt und was daran Aufgabe der Politik ist?
    Vielleicht wollen die Mädels einfach weniger?
    Vielleicht sind qualifizierte Frauen in der Unterzahl (ein Hochschulabschluss im Allgemeinen, in Germanistik im Besonderen ist keine Qualifikation für eine Führungsposition)
    Vielleicht gibt es in der Altersgruppe, welche die Führungskräfte heute stellt, wesentlich weniger Hochschulabsolventen als bei den heutigen Absolventen?
    Vielleicht haben viele Frauen es auch gar nicht nötig so hart zu ackern, weil Sie schon einen Mann haben der ganz gut verdient?
    Alles mögliche Ursachen die ein "ganz zwingend nicht stimmt" zumindest fraglich erscheinen lassen.

    Aber selbst wenn es an Ungerechtigkeit innerhalb der Wirtschaftsbetriebe liegt. Diese sind, wie der Name schon sagt, wirtschaftlich orientiert und kein Wunschkonzert.


    Zitat von alando1977 Beitrag anzeigen
    Wird mal hinterfragt, ob Männer die Leistung bringen?
    Ja, das wird ständig hinterfragt. Nicht so sehr im Allgemeinen, aber im speziellen Fall schon. Wie gesagt, Wirtschaftlichkeit entscheidet. Wer nicht wirtschaftlich handelt, verliert gegen die Konkurrenz.
    Und im übrigen hat es auch niemandern zu interessieren, wie irgendwer an irgendwelche Posten kommt. Es handelt sich nämlich um PRIVATunternehmen.
    Zitat von alando1977 Beitrag anzeigen
    Frau Schwarzer hat mal gesagt, dass Gleichstellung erst dann erreicht ist, wenn es genauso viele unfähige Frauen wie Männer in Führungspositionen gibt.
    Lasst es uns halt mal mit den Frauen versuchen. Unser Land wird davon nicht untergehen und viel schlechter als die Männer werden sie es nicht machen.
    1. Frau Schwarzer ist eine Ideologin, das sollte jeden erstmal stutzig machen
    2. ich kann mich nicht daran erinnern, dass sich das Volk demokratisch für die Gleichstellung als oberstes Ziel entschieden hat. Diese wäre im übrigen zwingend diskriminierend und ist nicht zu verwechseln mit der Gleichberechtigung, welche bereits Stand der Dinge ist
    3. seien Sie sich mal nicht so sicher, die internationale Stellung Europas und auch Deutschlands ist momentan in einer Lage, in der man solche Experimente lieber sein lassen sollte

    Wenn der Staat so tiefgreifend in das Recht privater Unternehmen eingreifen will, muss vorher mit absoluter Sicherheit festgestellt werden dass die angegebenen Diskrepanzen auf Diskriminierung beruhen und alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen werden. Die Anderen (oben nur wenige Beispiele) werden aber in der öffentlichen Diksussion nicht nur übersehen, sondern m.E. von der Berichterstattung (auch hier im Spiegel) und den meisten Politikern aus ideologischen Gründen unterschlagen.


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