"60 Prozent der Uni-Absolventen"
Uni-Absolvent -> Führungsetage.
Wenn wir Frau Redings Logik folgen, sollte die Frauenquote 60% betragen.
dapdBrüssel bereitet eine Frauenquote für Europa vor - doch Familienministerin Kristina Schröder weist die Forderung nach einer verbindlichen Regelung strikt zurück. Mit ihrer Haltung steht sie zunehmend alleine da: Die Quotenfans in den eigenen Reihen erhöhen nach dem Machtwort aus Brüssel den Druck.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...819638,00.html
"60 Prozent der Uni-Absolventen"
Uni-Absolvent -> Führungsetage.
Wenn wir Frau Redings Logik folgen, sollte die Frauenquote 60% betragen.
... weil man das bei Einstellung auch umgehend allen Klein-Ernas und Klein-Ottos am schwarzen Brett mitteilt. "Frau Hunzelpunz ist eine Quotenfrau, hat ansonsten keinen blassen Schimmer vom Job, grins..."
Ich bin eigentlich auch gegen "Quotenfrau", aber man muss ganz schön naiv sein, wenn man an die Selbstverpflichtung der Unternehmen glaubt.
Warum so bescheiden, passt doch gar nicht zum aktuellen Frauenbild! Gehen Sie doch in die vollen und verlangen eine 100% Frauenquote, dann bin ich auch wieder auf ihrer Seite! Das wäre gründlich.
Sehen Sie sich als Frau als Opfer? Trauen Sie sich wenig zu? Warum bleiben Sie auf halben Wege stehen? Sagen Sie ruhig ja, zur 100% Quote. DAS hätte Stil und würde davon zeugen, wer die Hosen anhat.
Liebe Frauen,
ihr diskutiert mir Männern, die seit Jahrhunderten auf Leistung getrimmt wurden/werden und die fast alle ihre Rollenideale verloren haben. Glaubt ihr wirklich, dass die Idee der Quote das geeignete Werkzeug ist, gegen dauergeprüfte Leistungsfanatiker anzutreten?
[nur für die engstirnigen unter uns: mit Leistung ist nicht die objektive Leistung gemeint sondern der Vergleich mit anderen, um "besser" zu sein - worin auch immer! Oder etwas plaktativer: es reicht, wenn das eigene Kleidchen hübscher ist als das der Kollegin ;-) ]
So unterschiedlich sind wir gar nicht - ihr wollt bloß nicht den harten Weg gehen.
Hut ab vor Frau Merkel, was Wege angeht, kann MANN von dieser Frau viel lernen. Die Frauen können sich scheinbar nicht so ganz mit ihr identifizieren und wollen die Regeln ändern. :-)
Wieviel Zeit denn? Es ist ja nicht so dass diese Diskussion gerade erst gestern aufgekommen ist. Ich kann mich erinnern, dass vor deutlich über einem Jahrzehnt schon einmal auf eine verbindliche Quote verzichtet und auf freiwillige Selbstverpflichtung wurde. Also ich für meinen Teil hätte es schon gerne, dass zumindest meine Tochter irgendwann einmal eine echte Gleichberechtigung im Beruf erleben kann.
Deregulierung und Liberalisierung ist überall da gut, wo es funktioniert. Da wo es nicht funktioniert, müssen verbindliche Regeln her. Sieht man ja gerade jetzt in der weltweiten Finanzkrise, Deregulierung ist kein Allheilmittel. Man überlässt ja aber schließlich auch nicht dem "Wettbewerb", ob auf der Straße Mord und Vergewaltigung stattfinden sollen oder ob man im Laden bezahlen muss wenn man Ware mitnehmen will. Dafür ist der Staat da, um Spielregeln aufzustellen und auf die Einhaltung zu achten.
Sie können versuchen noch so sarkastisch zu schreiben. Davon wird weder ihr Beitrag witzig, noch können sie vertuschen, dass sie keine Gegenargumente zum besagten Studium haben.
Fakt ist, er studiert Automatisierungstechnik, was von Frauen umgangen wird. Fakt ist, mit seiner Studienrichtung ist er besser geeignet für Führungspositionen der Industrie. Fakt ist, auch Sie können dieses Studium anfangen.
Daran wird ihr Sarkasmus und der Versuch, dass irgendwie lächerlich erscheinen zu lassen nichts ändern.
Sie versuchen es aber trotzdem, weil sie finden, den Job sollte lieber eine Pädagogin machen.
Wo sind im Gegenzug bitte die weiblichen Müllfrauen, Stahlarbeiterinnen, Bauarbeiterinnen, Kanalreinigerinnen, Forstarbeiterinnen und Bergarbeiterinnen ?
Während der Beruf der Erzieherin emotional sicher eine gewisse Selbstverwirklichung ermöglicht, ist das in diesen rein männertypischen Jobs nämlich in keinster Weise gegeben !
Nun soll hier also mit einer aktiven Benachteiligung von Männern rein oberflächlich ein Bild von Gleichberechtigung übers Knie gebrochen werden.
Ich werde sagen worauf das hinausläuft: Selbst in 100 Jahren werden sich derartige Feministinnen noch über die Männer beschweren - denn wenn man nur lange genug an Fakten herumdreht, findet man immer eine Perspektive aus derer heraus man sich als Opfer darstellen kann.