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Quotendesaster: "Tagesschau" und "heute" verlieren Zuschauer

AP/ NDR/ Dirk UhlenbrockEs ist das schlechteste Ergebnis seit 20 Jahren: Immer weniger Menschen wollen die Nachrichtensendungen "Tagesschau" und "heute" sehen. Doch auch die Formate der privaten Kanäle leiden an Zuschauermangel.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/nach...-a-862783.html
  1. #1

    Warum auch?

    Im Netz gibt es inzwischen die Nachrichten schneller und oft ausführlicher. Viele Hintergründe lassen sich leicht Googlen und auch die Spannweite an Ansichten zu einem Thema kann man umfassend ergründen. Allenfals bei komplexen Themen finde ich manche Nachrichtensendung im TV gut. Das Tagesgeschäft an Nachrichten hab ich Abends um 20:00 jedenfalls schon hinter mir.
  2. #2

    Wen wundert das ??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das schlechteste Ergebnis seit 20 Jahren: Immer weniger Menschen wollen die Nachrichtensendungen "Tagesschau" und "heute" sehen. Doch auch die Formate der privaten Kanäle leiden an Zuschauermangel.

    Nachrichtensendungen wie "Tagesschau" und "heute" verlieren Zuschauer - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich nur Friede-Freude-Eierkuchen-News vorgesetzt bekomme, schalte ich eben auf Sender, die keine Angst haben die Welt zu zeigen wie sie ist. Oder die nicht mainstream-konform Regierungsfunk darstellen müssen wie z.B.
    BBC,
    RT,
    France24,
    CNN.
    Die könnten ersatzlos gestrichen werden und damit ein Menge Geld einsparen. Deppendorf läßt grüßen.
  3. #3

    8 Mrd Gebühren - für was eigentlich ?

    Musikantenstadl, Frau Wäber, verlogene Talkshows ? Nachrichten, die bis 20:00 sowieso schon 3x im Web gelesen habe. Peinliche Rateshows in den sich 3 Promis dann noch 5000 Euros für ihren Guten Zweck teilen müssen ? 16 regionale TV-Sender und 65 Radioprogramme (für was bitte?). ÖR-TV macht gerade das durch, was vor einigen Jahren in den Printmedien begann: Sie verschlafen den Zeitgeist ! Ohne GEZ-Gebühren wären sie schon bald TOT !
  4. #4

    Jubelmeldungen der Aktuellen Kamera

    Tagesschau und heute sind mittlerweile so glaubwürdig wie die Aktuelle Kamera im Frühjahr 1989. Die Kanzlerin redet vom Aufschwung, die Unternehmer vom Fachkräftemangel, Demonstrationen gibt es nur im feindlichen Ausland (Russland, China), aber nicht im Paradies der Werktätigen, und unsere privilegierte Sportlerkaste erfüllt ihr Plansoll an Goldmedaillen.
  5. #5

    Der Zuschauerschwund...

    ...ist kein Wunder, denn die Leute können den ewig gleichen Quark einfach nicht mehr hören: 1. Die Regierung ist gut und handelt immer richtig. 2. Die Euro-Krise kostet alternativlos unser Steuergeld. 3. Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen.
  6. #6

    Wen wunderts...

    ...wenn mehr und mehr Menschen ihre Informationen schneller & ausführlicher über das Internet beziehen können. Die Zeiten in denen man bis 20Uhr warten musste um zu wissen was den Tag über passiert ist sind nunmal vorbei. Und jene, die die neuen Medien nicht nutzen, sterben nach und nach aus.
  7. #7

    Warum wohl?!

    1. Der Mensch hat viele andere Möglichkeiten zur Kommunikation und Ablenkung.
    2. Der Nachwuchsseher wird immer desinteressierter (z.T. information overflow)
    3. Wenn man nicht gerade langfristiger Börsianer ist - wen juckt es denn überhaupt, was auf der Welt passiert, was man selber null beeinflussen kann? Na also: Zeitverschwendung! Das Leben findet woanders statt.
    4. Die Systemmedien werden mittlerweile oft als gleichgeschaltet eingestuft. Und von wem werden wir denn (des)informiert? Immer die gleiche Kandidaten: Reuters, Bloomberg, News Corp, viel mehr sind das nicht, die die Meinungen filtern. Also: Wer will sich schon so offensichtlich manipulieren lassen?
    5. Das Web ist voll von wahren Berichten über manipulierte News, von hochgejagten Tanklastern über gestellte Iraker Greueltaten in Babystationen bis zum künstlich angezündeten Panzer.
    6. Die Messungen der Einschaltquoten sind falsch. Es stehen keine Boxen bei Ausländern. 20% der Deutschen, die keine GEZ bezahlen, werden nicht erfasst. Zweitgeräte werden nur zu einem Bruchteil erfasst, also daher kaum Jugendliche.
    7. Sind in der Untersuchung alle Klicks auf Webseiten dieser Sendungen erfasst?
    8. Fernsehen ist nicht mehr zeitgemäß. Wer wartet denn im Jahre 2012 stundenlang auf seine Lieblingssendung wie wir früher in der Jugend? Als moderner Bürger will ich bezahlen, und den Stream dann nachts um drei oder mittags um 12 sehen, wenn ICH Lust und Zeit habe, nicht wenn der Sender sich bequemt. In England sind die Kosten für Spartenkanäle schon seit Jahrzehnten ein Viertel von dem bei uns - indiskutabel.
  8. #8

    Immer weniger Menschen ...

    ... glauben den Mist noch der da über den Sender geht. Ganz einfach und mich erschreckt, dass es nur 20% sind die das checken ...
  9. #9

    Wenn man im ehemaligen Ostblock aufgewachsen ist und sich

    immer noch an die Nachrichtensendungen erinnert: Die deutsche (aber vermutlich auch die europäische) Medienlandschaft hat dort ihre Vorbilde. Der Zuschauer zeigt nur, dass er nicht (so) blöd ist.


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