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Quote bei 10,8 Prozent: Arbeitslosigkeit in Italien steigt dramatisch

REUTERSIn den südeuropäischen Krisenländern ist auf dem Jobmarkt keine Erholung in Sicht. In Italien stieg die Arbeitslosigkeit auf den höchsten Stand seit acht Jahren. Auch in Spanien und Italien hat sich die Lage verschärft. Deutschland dagegen hält sich noch gut.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...847517,00.html
  1. #1

    wer denn etwas

    anderes zu erwarten ? Alle veröffentlichen Zahlen - nicht nur die von Deutschland - sind " frisiert " und daher bestenfalls nur geeignet, das Volk noch etwas länger " hinzuhalten ". Schlechte Nachrichten veröffentlich . . . das macht niemand gerne. Die Glaubwürdigkeit geht aber dabei Flöten. Die EU berechnet die Arbeitslosigkeit nach anderen Kriterien . . . usw. Allein daran sieht man wie getrickst wird.
  2. #2

    Nicht mehr lange...

    und Deutschland tritt aus dem Euro aus.

    Dann koennen die PIIGS abwerten und werden wieder konkurrenzfaehig.
  3. #3

    Aprilwetter?

    Gestern habe ich noch gelesen, dass unsere kriselnden EU-Nachbarn auf gutem Wege sind und sich ihre Wettbewerbsfähigkeit spürbar gebessert hat. Und heute muss ich lesen, dass die Arbeitslosigkeit in der EU auf ihrem Allzeithoch ist und noch ansteigt. Was denn nun? Die präziseste Maxime der Feststellung der Wettbewerbsfähigkeit ist die Auftragslage der Unternehmen. Wenn diese steigt kann man von einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sprechen. Dies ist dann in der Regel direkt mit Einstellungen und dem Absinken der Arbeitslosenzahlen verbunden. Vielleicht reicht unseren Nachbarn aber auch eine Verdummung der Bevölkerung wie in Deutschland. Man benötigt einfach sinnlose Schulungen und 1 Euro-Jobs und macht aus Vollzeitbeschäftigungen Teilzeitbeschäftigung und schon ist die Arbeitslosigkeit halbiert.
  4. #4

    Zitat von vhe Beitrag anzeigen
    und Deutschland tritt aus dem Euro aus.

    Dann koennen die PIIGS abwerten und werden wieder konkurrenzfaehig.
    Dann können die PIIGS abwerten und werden wieder konkurrenzfähig.

    Konkurrenzfähig? Wird dann etwa der Maschinen- oder Autobau von Deutschland nach Griechenland verlagert?

    Sicher ist allerdings, dass deutsche Unternehmen nicht mehr in die PIIGS exportieren können, weil die deutschen Waren für diese Staaten unbezahlbar sind. Dass dann die Target2-Forderungen und bei den Banken lagernde Wertpapiere wertlos werden und voll abgeschrieben werden müssen, ist sicher kein Geheimnis. Aber diese Verluste werden wie gewohnt von der dem Diktat der „Märkte“ unterliegenden Bundesregierung den kleinen und mittleren Steuerzahlern aufgebrummt.
  5. #5

    Zitat von böseronkel Beitrag anzeigen
    Dann können die PIIGS abwerten und werden wieder konkurrenzfähig.

    Konkurrenzfähig? Wird dann etwa der Maschinen- oder Autobau von Deutschland nach Griechenland verlagert?
    Nach Griechenland vielleicht nicht, Spanien jedoch hatte bis Ende der 90er Jahre eine ausgeglichene Leistungsbilanz während Deutschland eine negative aufwies und Italien hatte noch bis Ende 2002 eine positive Leistungsbilanz, Irland bis 2004. Das spricht doch stark dfafür, dass diese Länder durchaus exportfähige Produkte anbieten konnten, in den letzten Jahren jedoch an preislicher Wettbewerbsfähigkeit (gegenüber Deutschland) verloren haben.


    Sicher ist allerdings, dass deutsche Unternehmen nicht mehr in die PIIGS exportieren können, weil die deutschen Waren für diese Staaten unbezahlbar sind. Dass dann die Target2-Forderungen und bei den Banken lagernde Wertpapiere wertlos werden und voll abgeschrieben werden müssen, ist sicher kein Geheimnis. Aber diese Verluste werden wie gewohnt von der dem Diktat der „Märkte“ unterliegenden Bundesregierung den kleinen und mittleren Steuerzahlern aufgebrummt.
    Nun ja, bevor es Target-2 Salden gab, waren doch fast alle stolz auf die tollen Exportüberschüsse. Auch das wären7sind volkswirtschaftliche Verluste.
  6. #6

    Italien ist ein Abblid der "EU' im kleinen

    Im Norden Italiens laeuft die Industrie u. Jonmaschine (insb. Maschinenbau) noch ordentlich bis gut, in Mittelitalien laeuft hingegen immer weniger, und in Sueditalien ...
    Nun ja, der Sueden war, ist und wird, und mit seinen ihm eigenen "Neigungen", wohl dauernd am Hilfstropf haengen bleiben.

    Italien ist fuer mich die -aktuelle "EU"- en Miniature.
  7. #7

    Das Luegen hat schon ihr 25jaehriges Jubileum hinter sich.
    Kaum zu glauben, aber war!!! Und noch immer sind es nur 6,- %. Das ist ja direkt Olympiareif!! In den 50 und 60 Jahren war immer ein Bodensatz von ca. 5% vorhanden. Das waren die Arbeitsscheuen und Aelteren.
    Die Arbeitsscheuen standen morgens in der Naehe der AAs. Dann kamen die Firma, die einen 1Tagsjob anboten. z.B. entladen von LKWs usw. Abends bekamen sie das Geld in die Hand gedrueckt und wenns gut lief, standen sie jeden Morgen da.
    Und in all den Jahren sollen sich die Arbeitslosen nur um ca2% erhoeht haben. Und dann kamen die Umschulungen auf, die es ja immer schon gab, aber nicht in den Massen. Jeder Gauner bekam Geld vom AA fuer die von ihm durchgefuehrten Kurse. Der PC kam auf und die Roboter.
    Ein Nachbar von mir wurde vom AA aufgefordert, sich in einen PC Kurs zu begeben. Sollte er nicht, wird ihm die Hilfe gestrichen. Ist das nicht Erpressung?? Also ging er brav jeden Samstag zum Kurs. Eine voellig ueberforderte Dozentin erklaerte die Funktionsweise. Es war nicht ein einziger PC vorhanden!!!!!!

    Wie lange werden wir noch "verarscht?"

    Es wird von Tag zu Tag schlimmer und keiner unserer "Volksvertreter" will es sehen.!!
  8. #8

    Klar...

    Zitat von böseronkel Beitrag anzeigen
    Dann können die PIIGS abwerten und werden wieder konkurrenzfähig.

    Konkurrenzfähig? Wird dann etwa der Maschinen- oder Autobau von Deutschland nach Griechenland verlagert?
    Zumindest teilweise.

    Wenn VW in Mexiko fertigen kann, kann es auch in z.B. Italien oder Spanien fertigen. Ist ja nicht so, dass SEATs in Deutschland produziert werden. Dann macht der Laden da unten halt ein paar Modelle mehr und hier wird ein Werk zugemacht. Bei Zulieferern ist das noch einfacher. Sitzpolster, Armaturenbretter, Scheinwerfer, der ganze Kleinkram kann global gefertigt werden.

    Abgesehen davon gibt es noch genuegend andere Dinge, die man verlagern kann. Kuechnmoebel z.B. werden schon heut oft in Italien hergestellt.

    Was Griechenland angeht, ich denk, die wuerden auch aus einem abgewerteten Euro-ex-Deutschland rausfliegen. Die holen dann die T-Shirt-und-Turnschuh-Nähjobs von Bangladesh heim nach Europa. Oder Foxconn stellt dort was hin, um den europäischen Markt mit iPhones zu versorgen.

    Sinkt das Lohnniveau genug und gibt es auch nur halbwegs Rechtssicherheit (d.h. mehr als z.B. in Somalia), findet sich immer jemand, der den Leuten ihre Arbeitsleistung abkauft.
  9. #9

    Wir importieren zu viel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den südeuropäischen Krisenländern ist auf dem Jobmarkt keine Erholung in Sicht. In Italien stieg die Arbeitslosigkeit auf den höchsten Stand seit acht Jahren. Auch in Spanien und Italien hat sich die Lage verschärft. Deutschland dagegen hält sich noch gut.

    Arbeitslosigkeit in Euro-Zone und Italien auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE
    Und das noch aus den falschen Ländern. Dadurch wird die Wirtschaftslage in D. verschlechtert und die Beschäftigung auch.
    Dafür wollen die da aus dem Klub MED uns auch noch deren Schulden anhängen.
    Mutti hat keine Wahl: Entweder stemmt sie sich dagegen oder in D. brennt der Asphalt!








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