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Q-Cells-Insolvenz: Das Ende der deutschen Solarzelle

APDie Solarbranche steht vor einer Zäsur. Die Pleite der Firma Q-Cells zeigt: Die Tage der deutschen Zellenproduktion sind gezählt. Die Asiaten haben die hiesigen Firmen uneinholbar abgehängt - Hauptgrund dafür ist ausgerechnet der Förder-Boom der vergangenen Jahre.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825284,00.html
  1. #70

    Korrektur der Korrektur...

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Allein die Kohle kostet über 3 Cent pro kWh.
    Nein, sie irren (absichtlich?)

    wiki -> Stromerzeugung:

    Braunkohle: Brennstoff 0,38ct/KWh, Gesamt 2,4ct/kWh
    Steinkohle: Brennstoff 0,92ct/kWh, Gesamt 3,35ct/kWh

    Diese Zahlen offenbaren, wie wenig der Strom aus flukutierenden Erzeugern tatsächlich wert ist: denn damit können nur Brennstoffkosten erspart werden, leider kein einziges Kraftwerk!
  2. #71

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Ich hoffe die letzten Leute haben nun begriffen, wie schädlich die Praxis der Grünen ist, mit Steuergeldern so verschwenderisch umzugehen. Die Grünen haben auch die Griechen ins Euro-Boot hineingezerrt. ...
    köstlich! ein wirklich herrrlicher beitrag, vielen dank!
    allerdings sollten sie evtl. weiter unten im text dann doch darauf hinweisen, dass alles als satire gemeint war.
    sonst nimmt sie jemand noch beim wort - wäre peinlich für sie.
  3. #72

    Die kleinen Unterschiede

    Zitat von solarinsider Beitrag anzeigen
    Da kommentiert er wieder , der Herr Schultz; Ausdruck von relativ großer Unwissenheit: die Chinesen sind weder besser noch cleverer als die deutschen / europäischen Anbieter; die hohen Verluste in der Produktion, die durch Preisverfall von 30-35 % im Jahrestakt hervorgerufen wurden, werden jedoch in China von unglaublichen staatlichen Milliardensubventionen, die den Produzenten direkt zugespielt werden, abgefangen; solange, bis die Chinesen den Markt gekauft haben; nur mal so zur Info... Herr Schultz!
    Als Dozent hielt ich Kurse in Fernost. Der kleine Unterschied ist die Arbeitszeit: in Europa 36-42 Stunden/Woche + Minimum 6 Wochen Urlaub + mindestens 11 Feiertage. In Indien und China sitzen die Mitarbeiter von 7:-19:00 im Lehrgang, Anschliessend wird das Tagesgeschäft erledigt. Am nächsten Morgen um 7:00 sind fast alle wieder an Ort und Stelle. Freies Wochenende? Nee, der Kurs läuft weiter, Feiertage? kein Karfreitag, kein Ostermontag, usw. Dies lässt sich auch durch die höhere Produktivität nicht mehr ausgleichen.
  4. #73

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Solarbranche steht vor einer Zäsur. Die Pleite der Firma Q-Cells zeigt: Die Tage der deutschen Zellenproduktion sind gezählt. Die Asiaten haben die hiesigen Firmen uneinholbar abgehängt - Hauptgrund dafür ist ausgerechnet der Förder-Boom der vergangenen Jahre.

    Q-Cells-Insolvenz: Das Ende der deutschen Solarzelle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Super! Endlich sind alle diese Schmarotzerfirmen pleite, womit dann hoffentlich auch der unsägliche Lobbyismus aufhört, der uns alle sehr, sehr viel Geld gekostet hat und auch die nächsten 20 Jahre noch kosten wird. Es ist natürlich schade für die Beschäftigten, aber für Deutschland ist es ein Segen. Ich hoffe, daß vor diesem Hintergrund die Subvention neuer Solaranlagen drastisch gekürzt wird, weil es für Deutschland kaum sinnvoll sein dürfte, daß deutsche Stromkunden chinesische Firmen subventionieren.

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das Problem ist eher dass die Deutschen zu viel konsumieren und zu wenig investieren.
    Ist Ihnen verborgen geblieben, daß wir seit Jahren riesige Exportüberschüsse produzieren? Und blaue Dächer sind zwar eine schwachsinnige Investition, aber es ist trotzdem eine Investition und kein Konsum.
  5. #74

    Nachhilfe in Volkswirtschaftslehre für Rot-Grün

    Zitat von jojocw Beitrag anzeigen
    In D. sind nur die Branchen auf Dauer konkurrenzfähig, die Waren und Dienstleitungen auf hohem Niveau mit guter Qualität und ständiger Innovation. Das sind nun mal der Maschinenbau, Luftfahrt, Automobil, Fahrzeugbau, Kraftwerksbau, Hoch- und Tiefbau bei Großprojekten ev. Chemie udn.....
    Es ist schon abenteuerlich wenn Rot-Grün der Bundesregierung die Schuld am Niedergang der Solarindustrie anlasten will. Subeventionen sind grundsätzlich Gift für die Wirtschaft. Insbesondere dann, wenn diese Subventionen -und dies ist ja die Regel- vom kleinen Mann bezahlt werden.

    Gerade von rot-grün hätte ich erwartet, dass sie diese riesigen Subventionen und Abgaben auf den Grundstrompreis anprangern.
    Es ist doch ein Treppenwitz, dass 48% der Deutschen, die zur Miete wohnen fast auschließlich mit ihrem Strompreis die Subventionen für die Häuslebauer finanzieren, die ja in der Regel eh besser gestellt sind durch höhere Einkommen und Erbschaften. Denn große Wohnungsbauunternehmen haben doch kein Interesse, auf ihren Mietwohnungsobjekten Photovoltaikanlagen zur Senkung der Energiekosten für die Mieter zu installieren. Oder glaubt jemand die Deutsche Annington mit 150 000 Mietwohnungen würde Photovoltaikanlagen bauen, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Bedauerlicherweise ist aber der Subventionsdschungel nie in den Griff zu bekommen, siehe die endlose Unterstützung der unwirtschaftlichen Steinkohlindustrie mit dem Ergebnis, dass der Strukturwandel an Ruhr und Saar nur sehr zögerlich vorangekommen ist.
    Japan hat es seinerzeit vorgemacht in der Werftindustrie, weil nicht mehr konkurrenzfähig, wurde der ganze Industriezweig kurzerhand dicht gemacht und der Schiffsbau eingestellt.
  6. #75

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Ich hoffe die letzten Leute haben nun begriffen, wie schädlich die Praxis der Grünen ist, mit Steuergeldern so verschwenderisch umzugehen. Die Grünen haben auch die Griechen ins Euro-Boot hineingezerrt. Nicht zu vergessen die Ökosteuer, die man den Autofahrern auferlegt hat.
    Sie übersehen, dass der Großteil der Solatförderung unter Schwarz/Gelb ausgezahlt wurde - ebenso wir der Euro samt Eurorettungsschirm Geburten Schwarz/Gelber Regierungen sind.
    Grüne waren an alledem nicht in Regierungsverantwortung involviert - was nicht zwingend heißt dass sie es gerade bei der Solarförderung etwa besser gemacht hätten.
    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Da lernt man inwzwischen die FDP zu schätzen. Die scheitern zwar daran die Steuern zu senken, aber wenigstens erhöhen sie die Steuern nicht. Das ist doch auch was wert find ich.
    Sie meinen so wie die Senkungen der Mehrwertsteuer für Übernachtungen?
    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Das EEG jedenfalls ist ein absoluter Fehlschlag.
    Das EEG hat uns fit für das kommende Jahrtausend gemacht. Es ist der größte Energiepolitische Erfolg seit der Erfindung des Feuers.

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Nicht nur das es der Umwelt kaum was bringt, nein es sorgt für eine Umwerteilung von arm zu reich.
    Trotz Atomausstieg: Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland geht zurück - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Wachstum mit weniger Umweltzerstörung ... das war das Ziel.

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Oder kennt jemand einen Arbeiter, der mit 1000 Euro netto ein eigenes Dach besitzt, auf dem er sein Solarpanel aufstellen kann, um dann zum Festpreis seinen noch ärmeren Nachbarn abzuzocken? Also ich nicht...
    Kennen Sie einen Arbeiter mit 1000 Euro netto, der Deutsche Bank Aktien mit 20% Eigenkapitalrendite besitzt ... ich nicht. Aber ich kenne viele FDP-Wähler, bei denen das so ist.
  7. #76

    Typisch Deutsch

    Sie wollen die Vorteile der Globalisierung und nicht die Nachteile. Einzige Hoffnung ist, der der Kerosinpreis so hoch wird, das Einkaufen in China sich nicht mehr lohnt.
  8. #77

    Autogas - kein Problem...

    Zitat von Pizza No.7 Beitrag anzeigen
    Ich denke, daß ist bei neuen Technologien so allgemein das Problem. Ich überlege derzeit, mir ein anderes Auto zu kaufen. Gerne mit Autogas-Anlage. Aber da höre ich nur von Herstellern, die mir gänzlich unbekannt sind. Und zu denen soll ich Vertrauen haben? Wozu? Wie lange sind die am Markt? Wie viele Autos haben die schon ausgerüstet? Das ist mir einfach suspekt. Es wird wohl ein Diesel werden. Sicher ist sicher.
    Lieber Pizzafreund, ich kann Sie durchaus beruhigen, nicht nur mit meinen Erfahrungen, sondern damit, dass selbst Daimler Benz die A-Classe jederzeit als Auto-Gas-Version liefert und das ist nicht der einzige Hersteller, der seine eigenen Fahrzeuge in dieser Version anbietet. Jedes Benzin betriebene Fahrzeug lässt sich auf LPG (Liquid Petroleum Gasoline) also AutoGas umrüsten. Das kostet bei 4 Zylindern bis zu ca. 1500 Euro.

    Folgende Hersteller sind zu empfehlen:

    Prins, Tartarini, Landi-Renzeo, AG-Gas, BiGas, BRC, EmmeGas, Lovato, Steffanelli. Qualität in dieser Reihenfolge.

    Wer rüstet Ihr Fahrzeug um? Hier geht man vor wie bei Operationen am eigenen Körper: Man lässt das jemand machen, der einfach schon 1000 mal damit Erfolg gehabt hat. Ein Anfänger "um die Ecke" oder die Hauswerkstatt kommt hier nicht in Frage.

    Ich fahre seit 100.000 KM mit Auto-Gas. Es gab nie Probleme. Wenn es doch welche gibt, dann schaltet die Anlage unmerklich ab und Sie fahren mit Benzin weiter, bis Sie sich zu einer Diagnose in einer Werkstatt entschließen - denn Sie fahren mit zwei Tanks: Benzin- und Gas-Tank.

    Und nun viel Spaß bei Ihrer neuen Entscheidung. Gas kostet zur Zeit ca. 84 Cent.
  9. #78

    bei den kleinanlagen wäre es zunächst ...

    Zitat von digitalesradiergummi Beitrag anzeigen
    wenn die Sonne scheint.
    Das ist kaum noch zu toppen.
    Es es wird noch mehr werden, und
    es sinkt die .....
    ... einmal sinnvoll, den eigenverbrauch zu fördern. kleine speicher sollten auch machbar sein. ein e-auto in der garage ist z.b. so ein speicher.

    durch den wegfall des sinnlosen transportes weg und wieder her fallen allein schon die netzausbaubedrüfnisse deutlich geringer aus. eigenheime könnten heute schon mehrheitlich netto-stromabgeber sein. und ich glaube sehr daran, dass die technik schon da ist, dass sie komplett autark energie verwalten könnten und zusätzlich noch strom abgeben. aber ist das gewollt? wer würde davon profitieren und wer wäre der geschädigte? die antwort darauf ist leicht und entlarvt die blockierer.
  10. #79

    momemt mal...

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Die "Energiewende" hat zur Folge, daß die gesamte Stromwirtschaft zur Subventionsbranche verkommt.
    Wann war sie das nicht? In die Atombranche wurden in Deutschland seit den 60er über 100 Mrd. Euro (der grösste Teil davon in D-Mark) versenkt. Letzten Sommer raschelte die Meldung durch den Blätterwald, die Bundesregierung wolle 165 Mio € in die Förderung von Kohle- und Gaskraftwerken inverstieren - pikanterweise aus einem Topf, der für die Förderung alternativer Energien aufgelegt worden war.
    Der Energiemarkt ist seit wir in der Energiepolitik dem Irrtum hinterherlaufen, Zentralisierung wäre der einzige Schritt zur flächendeckenden Versorung, ein einziger Subventionsmarkt. Was ist falsch daran, wenn die ersten zaghaften Schritte in Richtung der Dezentralisierung ebenfalls unterstützt werden?








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