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Q-Cells-Insolvenz: Das Ende der deutschen Solarzelle
APDie Solarbranche steht vor einer Zäsur. Die Pleite der Firma Q-Cells zeigt: Die Tage der deutschen Zellenproduktion sind gezählt. Die Asiaten haben die hiesigen Firmen uneinholbar abgehängt - Hauptgrund dafür ist ausgerechnet der Förder-Boom der vergangenen Jahre.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825284,00.html
- #180 04.04.2012 09:21 von
- #181 04.04.2012 09:24 von
Dass Sie die eigenen Propagandazahlen nicht hinterfragen ist ja bekannt. Auszug aus Ihrer „Studie“:
Für das Jahr 2011 kann für den wichtigen Bereich der Produktionsanlagen für die Photovoltaik‐Herstellung von einer Steigerung der Beschäftigtenzahlen gegenüber der letzten Untersuchung aus¬gegangen werden, da der Umsatz im Jahr 2011 in diesem Bereich mit etwa 2,7 Milliarden Euro [VDMA 2012] um etwa die Hälfte höher liegt als im Zeitraum 2007 bis 2009.
Die Aussage betrifft 2011 und ist im Konjunktiv gehalten. Die Realität sieht so aus:
Solar-Zulieferer Centrotherm entlässt Mitarbeiter 18.01.2012 | Nachricht | finanzen.net
Solarzulieferer: Roth und Rau baut Personal ab - Industrie - Unternehmen - Handelsblatt
Solar-Zulieferer bekommen Krise zu spüren
Auch bei den Zuliefern rollt die Pleitewelle. Da helfen auch keine noch so schöne Durchhalteparolen vom BMU. - #182 04.04.2012 09:31 von
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Wer soll das geglaubt haben? Ich hätte jetzt gedacht dass wir diese emissionsarme minimalinvasive Art der Stromerzeugung fördern und nutzen, selbst wenn sie auf absehbare Zeit vielleicht etwas "teurer" bleiben könnte als die alten Dreckschleudern.
Mit "teurer" ist dabei der direkte Preis des Stroms gemeint, nicht zu verwechseln mit den Gesamtkosten des einen oder anderen Stroms für die Volkswirtschaft.
Und "etwas teurer" meint auch wirklich nur "etwas teurer". Je nach Lebensdauer der Komponenten kostet PV-Strom aus modernen Anlagen etwa 10 bis 15 Cent pro kWh. So lange daraus nur etwa 15% des Bedarfs gedeckt werden (wofür noch 4mal so viel PV installiert werden könnte/müsste wie jetzt vorhanden sind) macht das einen Aufpreis von 0,7 bis 1,5 Cent pro kWh gegenüber den nicht-nachhaltigen Stromerzeugungstechnologien aus. Und die Preise sind kontinuierlich am Fallen. - #183 04.04.2012 09:32 von
- #184 04.04.2012 09:40 von
Rettung naht!
Staatshilfen: Steuerzahler sollen deutsche Solarindustrie retten - Nachrichten Wirtschaft - Energie - WELT ONLINE
Am besten wäre es jedem Beschäftigten in der EE-Branche den Beamtenstatus zuzuerkennen; schließlich handelt es sich um eine staatstragende Branche. - #185 04.04.2012 09:47 von
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Da die technische Anlage selbst nur etwa ein Drittel der Kosten ausmacht benötigt jedes kWp Arbeitsplätze für etwa 8 Euro im Monat über 20 Jahre. Allein die 14 Millionen kWp PV, die in den letzten beiden Jahren installiert wurden, beschäftigen also in etwa 30000 Menschen voll - dauerhaft, so lange die Anlagen eben betrieben werden.
Diese 14 Millionen kWp decken etwa 2% des Strombedarfs. Hochgerechnet auf die ganzen 20% des Bedarfs, die EE im Moment decken, eingedenk der Tatsache dass Windkraft billiger ist, kommt man durchaus auf 150000 dauerhaft Vollbeschäftigte. - #186 04.04.2012 10:05 von
Nur, dass die "Emissionsarmut" ein Märchen ist. Welchen Teil von Herstellungsaufwand und Ersatz mit Gas haben sie nicht verstanden?
"Etwas teurer" - welch Euphemismus, für Zufallsstrom, der 500% von Strom aus konventionellen Kraftwerken kostet.
Strompreise, die auch nur 25% über dem konkurrierenden Mitebewerber liegen, werden die Industrie langfistig aus dem Land treiben!Mit "teurer" ist dabei der direkte Preis des Stroms gemeint, nicht zu verwechseln mit den Gesamtkosten des einen oder anderen Stroms für die Volkswirtschaft.
Nur, dass wir 2011 im Durchschnitt 39ct bezahlen mussten - und ihre 10-15 cent für ZUFALLSSTROM immer noch 200% -300% von konventionellen Strom wären.Und "etwas teurer" meint auch wirklich nur "etwas teurer". Je nach Lebensdauer der Komponenten kostet PV-Strom aus modernen Anlagen etwa 10 bis 15 Cent pro kWh.
Wenn man wie sie, konsequent die reellen Kosten ausblendet: Wieviele Kraftwerke konnten durch PV ersetzt werden? Was ist PV-Strom WIRKLICH wert, wenn er nur Brennstoffkosten einsparen kann?So lange daraus nur etwa 15% des Bedarfs gedeckt werden (wofür noch 4mal so viel PV installiert werden könnte/müsste wie jetzt vorhanden sind) macht das einen Aufpreis von 0,7 bis 1,5 Cent pro kWh gegenüber den nicht-nachhaltigen Stromerzeugungstechnologien aus.
Nicht immer wieder nur die Bibelsprüche abschreiben!
Jetzt fallen erst mal die Hersteller. Was verleitet sie zu der Aussage, dass die Preise WEITER kontinuierlich fallen werden?Und die Preise sind kontinuierlich am Fallen. - #187 04.04.2012 10:09 von
- #188 04.04.2012 10:26 von
Für Dummheit muß man nicht nur Steuern zahlen
Ideologen interessiert die Zukunft nicht und rechnen können sie auch nicht. Sie sind nur am Heute und der Umsetzung ihrer Ideologie interessiert. Koste es was auch immer es wolle.
Dass trotz wirtschaftlicher Unsinnigkeit der Solarstromgewinnung (in Deutschland!) durch Subventionierung ein Wirtschaftszweig entsteht und früher oder später sein marktwirtschaftliches Schicksal erleiden muß, haben die GRÜNEN nie erkannt; im Gegenteil: sie haben mit den geschaffenen Arbeitsplätzen, (die jetzt alle verloren gehen) kräftig Propaganda gemacht.
Subventionen sind den Volkswirten ein Greuel; sie sind eine Todsünde wider den Geist der Marktwirtschaft. Das voraussehbare Ergebnis ernten wir heute: ein volkswirtschaftlicher Irrtum, der uns in Form überteuerter Stromrechnungen und eines jetzt zusammenbrechenden Solarindustrie mehr als 100 Mrd. Euro gekostet hat,
Aber so ist es halt mit den Ideologien und ihrer Umsetzung. Das grüne Abenteuer macht bei den 100 Mrd. Euro nicht halt, die auf 20 JAhre garantierte Einspeisungsvergütung wird uns noch weiter viele Milliarden Euro kosten.
Vor dem Hintergrund des volkswirtschaftlichen Kosten-Kalküls wäre es eigentlich langsam Zeit den GRÜNEN die rote Karte zu zeigen und sie des Feldes (Bunde- und Länderparlamente) zu verweisen. - #189 04.04.2012 10:35 von
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