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Pussy-Riot-Verfahren: Polizei riegelt Gerichtsgebäude ab

APDer Prozess gegen Pussy Riot geht in die nächste Runde: Ein Gericht in Moskau muss entscheiden, ob die Verurteilung gegen drei Mitglieder der kreml-kritischen Band rechtmäßig ist. Ein Großaufgebot der Polizei bewacht das Gerichtsgebäude.

Pussy Riot bittet Gläubige um Entschuldigung - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Die Frage die sich wohl jedem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Prozess gegen Pussy Riot geht in die nächste Runde: Ein Gericht in Moskau muss entscheiden, ob die Verurteilung gegen drei Mitglieder der kreml-kritischen Band rechtmäßig ist. Ein Großaufgebot der Polizei bewacht das Gerichtsgebäude.

    Pussy-Riot-Prozess: Polizei riegelt Gerichtsgebäude ab - SPIEGEL ONLINE
    auftut, warum so viel Polizei? Was, bzw vom wem soll wer geschützt werden. Ich persöhnlich glaube dieses rießen Aufgebot der Polizei ist dort, um von zu viel Demokratie zu schützen. Denn eines dürfte wohl sicher sein wovor sich Herr Putin fürchtet, Demokratie. Dieses Wort bereitet diesem alten KGB Chergen mit Sicherheit manche Schlaflose Nacht. Vielleicht sollte diesem Herrn doch mal ein bischen Nachhilfe in sachen Demokratie von seinem Busenfreund Herrn Schröder gegeben werden. Der, der mal hierzulande Bundeskanzler gewesen ist. Nur eines ist sicher, die Menschen in Russland haben genug von den Jahrhunderten der Despoden dessen Gipfel die Kommunisten waren.
    Es ist noch nicht das letzte Wort zur Demokratie in Russland gesprochen worden. Und eines sollte Herr Putin sich gut merken, jeder Despot, alle in allen Jahrhunderten hatten eines gemeinsam, sie mussten gehen,alle früher oder später.
  2. #2

    Etwas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Prozess gegen Pussy Riot geht in die nächste Runde: Ein Gericht in Moskau muss entscheiden, ob die Verurteilung gegen drei Mitglieder der kreml-kritischen Band rechtmäßig ist. Ein Großaufgebot der Polizei bewacht das Gerichtsgebäude.

    Pussy-Riot-Prozess: Polizei riegelt Gerichtsgebäude ab - SPIEGEL ONLINE
    mehr Ruhe und Sachlichkeit dürfte allen Beteiligten gut tun.

    Und die Akzeptanz der Regeln eines anderen Staates, der zudem ein zuverlässiger Wirtschaftspartner war und ist.

    Dass in Russland keine Demokratie im westlichen Sinne herrscht, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein. wohin das Experiment einer solchen Demokratie führte haben die Russen selbst erfahren dürfen, als Herr Jelzin samt seiner Technokraten herrschte. Und die Russen wählten halt ihren neuen Zaren.

    Was die Damen betrifft - deren musikalische Bekanntheit bei eher null liegt - die sich ausschliesslich provozierend profilieren - hat Herr Putin ja deutlich gemacht, dass man wie bei kleinen Kindern eine deutliche Entschuldigung erwartet. Und wenn die Damen im Hauptheiligtum der russischen Orthodoxen ihre Mätzchen abziehen - und der Westen dies so toll findet - sollte man ihnen doch nach Verbüssung ihrer Strafen die Möglichkeit für derartige Auftritte auch in katholischen Domen gewähren - ob das allerdings die betroffenen Gemeinden so schick finden, darf bezweifelt werden.
  3. #3

    Vielleicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Prozess gegen Pussy Riot geht in die nächste Runde: Ein Gericht in Moskau muss entscheiden, ob die Verurteilung gegen drei Mitglieder der kreml-kritischen Band rechtmäßig ist. Ein Großaufgebot der Polizei bewacht das Gerichtsgebäude.

    Pussy-Riot-Prozess: Polizei riegelt Gerichtsgebäude ab - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht geschieht ja ein kleines Wunder und die Mädels können erstmal raus......und bekommen später Bewährung.
  4. #4

    sieht man dort genauso

    "Präsident Putin hatte im Interview mit dem Fernsehsender NTV erklärt, er halte das Urteil gegen die drei Frauen für richtig. Die Entscheidung sei korrekt, denn niemand dürfe "die moralischen Grundlagen untergraben".

    Inschallah. Ajatollah Putin hat gesprochen. Seine Kollegen im Iran und Saudi-Arabien sehen das schließlich genauso.
  5. #5

    Die beleidigten Gläubigen

    In Deutschland gibt es nicht wenige Leute, die eine strenge Bestrafung der drei Frauen richtig finden, wegen der "Schändung" einer Kirche. Wenige Minuten kindliches Rumgezapple auf einem Altar soll mit einigen Jahren Straflager geahndet werden. Mit der Frage nach der Verhältnismäßigkeit stößt man auf Granit. Es gibt bei den Religiösen kein Pardon für drei junge Frauen, die niemandem geschadet haben. Es überwiegt der Hass auf die "Schänderinnen" einer "heiligen Stätte" und es wird die harte Bestrafung befürwortet. Da ist sind sie wieder, die beleidigten Religiösen und die Forderung nach Bestrafung von Blasphemie. Es ist mir unheimlich mit welchem Eifer sie ihren Götzen Menschenschicksale opfern wollen und von der Gesellschft den Schutz für ihren religiösen Unfug und Mumpitz verlangen und leider auch erhalten.
  6. #6

    Sie

    Zitat von linkslibero Beitrag anzeigen
    "Präsident Putin hatte im Interview mit dem Fernsehsender NTV erklärt, er halte das Urteil gegen die drei Frauen für richtig. Die Entscheidung sei korrekt, denn niemand dürfe "die moralischen Grundlagen untergraben".

    Inschallah. Ajatollah Putin hat gesprochen. Seine Kollegen im Iran und Saudi-Arabien sehen das schließlich genauso.
    machen es sich aber sehr einfach. Zudem unterscheidet Herrn Putin von den Westen allseits geschätzten Monarchen der arabischen Halbinsel nicht nur, dass er Frauen erlaubt Auto zufahren, keine öffentlichen Hinrichtungen durchführen lässt und und - er ist gewählt worden. Nach Ansicht von Wahlbeobachtern demokratisch - auch in Ermangelung von Alternativen.

    Vielleicht, aber nur vielleicht, befinden deutsche Katholiken einer entsprechenden Auftritt im Petersdom auch als entweihend. Sollten sie das tun, sind die dann auch die Bösen?

    Was wiedermal untergeht - Herr Putin hatte sich für ein mildes Strafmass ausgesprochen. Und die Musik dieser Kasperletruppe - hat nunmal keine Chance auf kommerziellen Erfolg, weil sie schlicht grottig ist.
  7. #7

    Quatsch

    Lieber ronald1952, leider stimmt es nicht, dass Despoten früher oder später gehen mussten (Stalin oder Mao starben einfach). Ein Despot wird nur dann beseitigt, wenn es eine stärkere Macht gibt, die ihn beseitigt. Machtwechsel von innen gbt es erst seit ca. 250 Jahren, und sie wurden fast alle mit Gewalt und Blutvergießen herbeigeführt. Interventionen von außen unter dem Deckmantel der Menschenrecht sind nicht einmal ein halbes Jahrhundert alt. Putin als Despot hat aus der Geschichte gelernt. Er gründet seine Macht auf eine demokratische Verfassung. Er verbündet sich mit Gruppierungen, die ihm nützen können. Er weiß, dass Geld (= Wohlstand) die Welt regiert. Und er regiert einen sehr, sehr mächtigen Staat mit einem selbstbewussten Volk. Er wird einmal zukünftigen Despoten als Vorbild dienen. Wir können nur hoffen, dass er seine Macht nur zu seinem Vorteil und nicht zu unserem Nachteil einsetzen wird.
  8. #8

    Die Damen haben sich bereits entschuldigt

    Zitat von ermanerich Beitrag anzeigen
    mehr Ruhe und Sachlichkeit dürfte allen Beteiligten gut tun.

    Und die Akzeptanz der Regeln eines anderen Staates, der zudem ein zuverlässiger Wirtschaftspartner war und ist.

    Dass in Russland keine Demokratie im westlichen Sinne herrscht, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein. wohin das Experiment einer solchen Demokratie führte haben die Russen selbst erfahren dürfen, als Herr Jelzin samt seiner Technokraten herrschte. Und die Russen wählten halt ihren neuen Zaren.

    Was die Damen betrifft - deren musikalische Bekanntheit bei eher null liegt - die sich ausschliesslich provozierend profilieren - hat Herr Putin ja deutlich gemacht, dass man wie bei kleinen Kindern eine deutliche Entschuldigung erwartet. Und wenn die Damen im Hauptheiligtum der russischen Orthodoxen ihre Mätzchen abziehen - und der Westen dies so toll findet - sollte man ihnen doch nach Verbüssung ihrer Strafen die Möglichkeit für derartige Auftritte auch in katholischen Domen gewähren - ob das allerdings die betroffenen Gemeinden so schick finden, darf bezweifelt werden.
    und zwar bei den Gläubigen. Beim Staat müssen sie sich aber nicht entschuldigen, also wo sollen sie sich noch entschuldigen?
    Und in katholischen Domen in säkularisierten Staaten würden sie heute allenfalls ein Bußgeld riskieren, aber kein Straflager. Vor 50 Jahren wäre dies allerdings noch etwas anderes gewesen. Und dann würde in einem Prozeß genauestens aufgeklärt werden (müssen), worin im einzelnen eine Beleidigung der Gläubigen und eine Mißachtung kirchlichem Heiligtums bestünde, wenn in einem "Lied" die Gläubigen aufgerufen werden, gegen den Präsidenten zu beten.
    Es allerdings wohl richtig, dass die Mehrheit der russischen Bevölkerung eine schwere Bestrafung verlangt. Nur verstößt sie damit gegen ihre Verfassung, die formal sogar die Freiheitsrechte gewährt.
  9. #9

    Schwäche

    Das ganze zeigt eigentlich doch die Schwäche eines Staates und einer Religion. Ein selbstbewußte, sachliche und innerlich starke Institution ließe sich doch niemals von drei ausgeflippten Provolateurinnen (im positiven Sinne) so in Aufruhr bringen. Im Gegenteil, man könnte Stärke, Macht und Aufgeklärtheit zeigen, aber so geben sie sich der Lächerlichkeit preis und zeigen, dass sie in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung eigentlich noch im Mittelalter verankert sind.








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