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Psychotherapie via Handy: Therapeut in der Hosentasche

CorbisStress, Ängste, Depressionen? In Zukunft könnte ein Mobiltelefon helfen. Psychologen und IT-Experten tüfteln an Therapie-Apps für Smartphones. Die professionelle Hilfe vom Handy soll die übliche Psychotherapie ergänzen - und könnte sie in einigen Fällen sogar ersetzen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...825532,00.html
  1. #10

    Zitat von polyphemos Beitrag anzeigen
    Nachdem es gelungen ist, Menschen völlig zu entmenschlichen, sie zu Robotern und zu Rechenmaschinen zu degradieren, wie des dem Menschenbild der VSA entspricht, das z.B. von dem "großen" Psychologen B.F. Skinnner schon vor Jahrzehnten propagiert wurde, dem Begründer des "Behaviorismus", dann kann man diese Maschine selbstverständlich auch von anderen Maschinen "therapieren" lassen.
    Mit wirklichem Leben hat das Alles aber nichts zu tun.
    Nur mit dem "Leben", wie es sich VS-Amerikaner vorstellen, in ihren Wagenburgen.
    Bitte noch einmal genauer erkundigen was der Behaviorismus ausagt bevor man hier solche Kommentare abgibt. Niemand hat den Menschen zu einer Maschine gemacht. Stattdessen hat der Behaviorismus angefangen, Erkenntnisse über den Menschen über Reiz-reaktions-Experimente (wenn ich beim Menschen A mache passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit B) zu gewinnen anstatt psychoanalytisch rumzulabern. Dass die Forscher am Anfang, genervt von der alten Forschertradition, von allen Aussagen über das nicht beobachtbare Innere des Menschen Abstand genommen haben, was später korrigiert wurde, verringert nicht den Wert ihrer Erkenntnisse.
  2. #11

    Unsinn

    Genau das Gegenteil wird der Fall sein. Maschinen sind ein Irrtum im menschlichen natürlichen Leben und man kann einen Irrtum nicht mit einem weiteren aufheben. Sämtliche Therapieerfolge basieren auf eine Rückführung auf die Natürlichkeit des Menschen (Sport, NAtur, etc.). Es wird auch keine App erfunden werden, die unser Essen ersetzt oder das Erlebnis mit Delphinen. Die MAschinen haben die Menschen alle krank gemacht und werden sie vernichten.
  3. #12

    .

    Zitat von sinnverwalter Beitrag anzeigen
    Genau das Gegenteil wird der Fall sein. Maschinen sind ein Irrtum im menschlichen natürlichen Leben und man kann einen Irrtum nicht mit einem weiteren aufheben. Sämtliche Therapieerfolge basieren auf eine Rückführung auf die Natürlichkeit des Menschen (Sport, NAtur, etc.). Es wird auch keine App erfunden werden, die unser Essen ersetzt oder das Erlebnis mit Delphinen. Die MAschinen haben die Menschen alle krank gemacht und werden sie vernichten.
    Jajaja, ich liebe es ja wenn manche die Maschinen dermassen verteufeln und zurück zur Natur wollen, ohne auf die ganzen Annehmlichkeiten (inklusive dem Internet!!) zu verzichten. Der Grad der Komplexizität dieser Zivilisation steigt immer mehr an und da ist eben der sinnvolle, verantwortungsvolle Umgang mit all der Technik gefragt und nicht das komplette Abschaffen eines vermeintlichen Fehlers (Wer oder was definiert das überhaupt als Fehler?)

    Was die App selbst angeht, kann die womöglich bei leichteren Sachen helfen, aber bei schweren Belangen wird sie höchstwahrscheinlich versagen (wie Sport usw. auch).
  4. #13

    Der Grad der Komplexität steigt nicht von Natur aus an. Der dumme Mensch beschleunigt die Mathematisierung
    und komplexe Verwirrung. Fehler ist alles was klrank macht. Der MEnsch im Infozeitalter ist kognitiv überfordert und körperlich unterfordert und erkrankt psycho und somatisch. Die Burn-.out -Epedemie hat gerade erst begonnen. Vor allem für die, die nur noch virtuell leben. Payback von Schirrmacher lesen.
  5. #14

    Hilfsmittel zur Selbsthilfe

    Hilfsmittel "helfen" nicht! Es ist doch nur journalistischer Dreh, wenn auch einer hart an der Grenze zur Verzerrung, die Benutzung moderner Informationsmittel zB. "Smartphon-Therapie" zu nennen! Lesen von Büchern ist auch schon zur "Bibliotherapie" erklärt worden. Rein sprachlich ist das übrigens gar nicht mal falsch; denn griech. therapeía bedeutet nur Dienst. Wenn ein Buch oder anderes einem dazu dient, sich zu informieren, ist das zwar nicht gleich "Psychotherapie", aber jedenfalls dienlich, um vielleicht etwas zu verstehen oder sich an etwas zu erinnern - was immer...
  6. #15

    Zitat von sinnverwalter Beitrag anzeigen
    Der Grad der Komplexität steigt nicht von Natur aus an. Der dumme Mensch beschleunigt die Mathematisierung
    und komplexe Verwirrung. Fehler ist alles was klrank macht. Der MEnsch im Infozeitalter ist kognitiv überfordert und körperlich unterfordert und erkrankt psycho und somatisch. Die Burn-.out -Epedemie hat gerade erst begonnen. Vor allem für die, die nur noch virtuell leben. Payback von Schirrmacher lesen.
    Schon ihre erste Aussage ist falsch. Ein Tier oder Mensch ist zb. allein vom Aufbau wesentlich komplexer als Einzeller. Solche Prinzipien finden sich überall in der Natur. Was die "Mathematisierung" angeht, Mathematik bedarf nicht zwangsläufig eines Bezuges zur realen Welt.
  7. #16

    Zitat von sinnverwalter Beitrag anzeigen
    ...Der dumme Mensch beschleunigt die Mathematisierung ...
    Fehler ist alles was krank macht. ...
    Mathematik ist nicht vom Menschen erfunden worden, sie war schon vorher da und wird auch nach uns noch da sein.
    Bakterien, Viren, Parasiten sind Fehler?
    Und wenn die Maschinen den Menschen krank machen, dann sollte die Lebenserwartung gerade in den letzten 100 Jahren ganz rapide gesunken sein. Ist sie aber nicht.
  8. #17

    Erstmal hilfreich

    Ich hoffe das sich der gesellschaftliche Wandel beschleunigt und wir die meisten selbstverschuldeten Probleme langfristig in den Griff bekommen.
    Dann wird auch ein Einsatz von Gesundheits-Apps zurückgehen.

    Bis es soweit ist, können diese vielen Betroffenen helfen, bis diese eine klassische Therapie geniessen können. Bei kleineren Problemen können sie präventiv wirken oder z.B. mir persönlich einfach etwas mehr Gelassenheit bringen.

    Nicht zuletzt haben sie das Potential viele Milliarden im Gesundheitssystem einzusparen.

    Der heutige Zeitdruck ist vor allem der Technik geschuldet. Unterm Strich überwiegen aber die Vorteile. Wir sollten nur lernen die Technik kontrolliert einzusetzen.
  9. #18

    Zitat von rtulke Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch nur das es nie gute Apps geben wird. Es wird niemals einen Menschen ersetzen können das geht "technisch" nicht :).
    Vielleicht nicht ersetzen, aber ergänzen.

    "Niemals" ist ein hartes Urteil, man dachte ja auch, dass ein Mensch sich niemals schneller als 30 Meilen pro Stunde fortbewegen könne...

    Gerade von einem computeraffinen Menschen hätte ich etwas mehr Fortschrittsgläubigkeit erwartet.
  10. #19

    Zitat von sinnverwalter Beitrag anzeigen
    Der Grad der Komplexität steigt nicht von Natur aus an. Der dumme Mensch beschleunigt die Mathematisierung
    und komplexe Verwirrung. Fehler ist alles was klrank macht. Der MEnsch im Infozeitalter ist kognitiv überfordert und körperlich unterfordert und erkrankt psycho und somatisch. Die Burn-.out -Epedemie hat gerade erst begonnen. Vor allem für die, die nur noch virtuell leben. Payback von Schirrmacher lesen.
    Alles klar, deswegen ging es den Menschen in der Steinzeit und im Mittelalter ja auch soviel besser. Das "Infozeitalter" ermöglicht Ihnen übrigens erst hier Ihren Kommentar zu hinterlassen.


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