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Psychologisches Phänomen: Wenn das Hirn sich auf einen Trip macht

Was passiert, wenn man Menschen aller äußeren Sinneseindrücke beraubt? Die Nervenzellen langweilen sich, und das*Gehirn gaukelt Bilder und Geräusche vor. Der Neuropsychologe Erich Kasten beschreibt, wie völlig gesunde Menschen plötzlich Tiere aus der Urzeit*sehen - oder Eichhörnchen mit Schuhen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...795483,00.html
  1. #100

    Zitat von Eros1981 Beitrag anzeigen
    Die Reinkarnation ist uns also bei unserer seelischen Entwicklung behilflich, ein einziges Leben würde dafür nicht ausreichen. Irgendwann, wenn wir in unserer Entwicklung weit genug fortgeschritten sind brauchen wir nicht mehr reinkarnieren und verbleiben im Jenseits, wo wir beispielsweise andere Seelen helfen können, die noch nicht unseren Entwicklungsstand erreicht haben.
    Oder: Dieses Konzept wurde "erfunden"/hat sich durchgesetzt, um solchen Taten vorzubeugen.
    Es ist doch im Prinzip auch nichts anderes als die katholische Aussicht auf die Hölle, falls man sich im Leben schlimme Dinge zu schulden kommen lässt.
    Quasi ein Anreiz um sich gut zu benehmen, selbst wenn es einem in seinem Leben nicht unbedingt nutzt. Das kann man einem Menschen ja nur schmackhaft machen, wenn wenigstens hinterher eine Belohnung wartet.
    Viele solcher religiösen Ansichten/Regeln/Vorschriften helfen ja dabei eine bessere Gesellschaft zu schaffen, ob es nun rituelle Waschungen sind (Eindämmung von Krankheiten) oder "liebe deinen Nächsten".
  2. #101

    Zitat von white eagle Beitrag anzeigen
    Weshalb sollten die Menschen etwas erfinden? Es war sicher erlebt.
    Von Erfinden war nie die Rede. Sicher haben Sie es erlebt, nur eben in Ihrer Phantasie.
    Was sagen Sie denn zu den zahlreichen Experimenten, die zeigen, wie leicht sich falsche bzw. Pseudoerinnerungen erzeugen lassen können?

    Nur so kann man sich doch vorstellen, dass es Reinkarnationsvorstellungen nicht nur in Indien gibt, sondern auch bei zahlreichen amerikanischen Indianerstämmen, in Afrika, den australischen Aborigines, ja und diese auch in Europa gab, u.a. bei den Kelten und Griechen.
    Es gibt auch in allen Kulturen den Glauben an irgendwelche Götter/Geister. Ist das der Beweis, dass Geister existieren?
  3. #102

    @ frau trallala

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Mir ist klar, dass Verdrängung unter Hobby-Psycholgen durchaus ein anerkanntes Phänomen ist, nur sieht die Sache in der Fachwelt eben ganz anders aus. Es ist keinesfalls eine feststehende ....
    Hm, für mich ist letztendlich das ausschlaggebende ob ein Mensch geheilt wird oder nicht. Es reicht die Empirie leider nicht zum Heilen aus, sondern sie dient vielmehr dem Verständnis, wie Krankheit und Heilung passieren kann.
    Für mich ist das mit der Empirie oftmals ziemliche Zeitverschwendung, denn oftmals beweihräuchern sich gegenseitig irgendwelche Professoren, die eine feste Überzeugung anhand von Teilchenanalysen nachweisen wollen. Warten Sie es ab, bald sind auch diese Ergebnisse widerlegt und dann heißt es wieder etwas anderes.

    Die Tendenz der Menschen ist weg davon sich nur als physische Masse sehen zu wollen. Wir sind keine Gegenstände und keine Maschinen, selbst wenn Descartes oder sonst wer dies nachweisen wollte. Sie übrigens auch nicht, sie dürfen ihrem Körper vertrauen.

    Sie schreiben von Hobby-Psychologen und verneinen im Prinzip deren Erfolge, wohingegen es doch eher überraschend ist, daß aus Richtung der Empirie zwar Tablettenkonsum passiert, aber eine tatsächliche Heilung nicht statt finden kann, wie soll sie auch, wenn die Psyche des Menschen nur in Chemikalien und Zellen aufgespaltet wird.

    Es gab hier vor kurzem einen Foristen, der behauptet hatte, daß es seit Michelangelo keine Kunst mehr gibt, obwohl vermutlich sämtliche Kunsthistoriker und Künstler dem widersprechen würden. Ein bisschen wirkt ihr Eintrag auf mich wie dieser, frei nach dem Motto "Der König ist tot, hoch lebe der König".
  4. #103

    .

    Zitat von mrsfish Beitrag anzeigen
    Hm, für mich ist letztendlich das ausschlaggebende ob ein Mensch geheilt wird oder nicht.
    Ja, aber dazu muss man die Symptome der Krankheit identifizieren und die Ursachen der Krankheit kennen, d.h. die betroffenen Organe und ihre Funktionsweisen.
    Die Tendenz der Menschen ist weg davon sich nur als physische Masse sehen zu wollen. Wir sind keine Gegenstände und keine Maschinen, selbst wenn Descartes oder sonst wer dies nachweisen wollte.
    Niemand bestreitet die Existenz der psychischen Phänomene. Aber sie sind eine Deutung des Menschen selber. Wir können nicht unsere Neuronen oder Blutkörperchen fühlen, auch nicht die Rezeptoren unserer Sinnesorgane, sondern diese erzeugen bestimmte Wirkungen, die wir in bestimmter Weise empfinden oder wahrnehmen können und über die wir mit unseren Mitmenschen reden können, weil sie mit Wörtern bezeichnet werden.

    Trotzdem haben diese Phänomene keine Eigenexistenz, sondern es sind eben Deutungen der physischen oder materiellen Vorgänge im Organismus. Wenn wir einen Vogelschwarm sehen, dann betrachten wir nicht jeden einzelnen Vogel, sondern die Gesamtheit und seine bewunderswerten Verhaltensmuster, obwohl der "Schwarm" nicht selbst einen Gegenstand darstellt, sondern eben die Erscheinungsform der Gesamtheit der Vögel beschreibt. Wir wären völlig überfordert, jeden Vogel einzeln zu verfolgen, zumal wir nicht wissen, wie die Vögel sich untereinander synchronisieren.

    Wir können die behagliche Wärme und Romantik eines Kachelofens im Winter genießen, ohne die Ursachen der Wärme genau zu kennen. Wir wissen aber aus Erfahrung, dass die Wärme nichts Geistiges ist, sondern von einer materiellen Heizungsquelle oder einem Feuer stammt. So ist es auch mit unseren Gefühlen und Gedanken:-)
  5. #104

    ...

    Zitat von mrsfish Beitrag anzeigen
    Es reicht die Empirie leider nicht zum Heilen aus, sondern sie dient vielmehr dem Verständnis, wie Krankheit und Heilung passieren kann.
    Ähm... Was genau verstehen Sie denn bitte unter Empirie? Das hat nicht zwingend mit Ursachenforschung zu tun.

    Es geht z.B. darum, herauszufinden ob eine Behandlung (ob medikamentös o. psychologsich) auch wirklich etwas taugt, ansonsten frisst nur Ressourcen, die dann für eine echte Behandlung fehlen.
    Um das herauszufinden, bedarf es aber systematischer Untersuchungen´an möglichst vielen Patienten.

    Und genau deshalb ist ein nicht unerheblicher Teil der Psychologie eben schlicht unwissenschaftlich. Dabei geht es nämlich um puren Glauben und nicht um handfestes Wissen, denn Empirie interessiert nicht.
    Und noch gefährlicher: Man lässt sich von seinem Glauben auch nicht abbringen, Fakten hin oder her. Sie sind ja der beste Beweis.

    Für mich ist das mit der Empirie oftmals ziemliche Zeitverschwendung
    Fassungslosigkeit meinerseits. Gratulation zum neuen Tiefpunkt.
    Ist es für Sie eiegntlich auch ok, wenn man auch bei Medikamenten keine Zeit für Statistik verschwendet, und einfach mal feste daran glaubt, dass sie schon wirken werden und bestimmt nicht schaden?!
    Bei Psychotherapien finden Sie das ja auch in Ordnung...


    irgendwelche Professoren, die eine feste Überzeugung anhand von Teilchenanalysen nachweisen wollen.
    Die versuchen wenigstens etwas nachzuweisen...
    Warten Sie es ab, bald sind auch diese Ergebnisse widerlegt und dann heißt es wieder etwas anderes.
    ..und sind wenigstens interessiert an neuen Forschungsergebnissen, und noch wichtiger: auch breit, sich von längst Widerlegtem zu trennen und sich stattdessen neuem zuzuwenden.

    Anders als beim Glauben an diverse psychologischen Schulen, da gilt das Motto: "Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen".
    Wie gesagt, Sie sind ja ein leuchtendes Beispiel.

    daß aus Richtung der Empirie zwar Tablettenkonsum passiert, aber eine tatsächliche Heilung nicht statt finden kann
    Erstens: Eine Reihe von Krankheiten, an denen sich die Psychologie die Zähne ausgebissen hat, lassen sich mittlerweile (dank Forschung) sehr gut behandeln.

    Zweitens: Sie setzen Empirie mit Tablettenkonsum gleich? Das beweist nur einmal mehr, dass Sie keine Ahnung haben was dieses Wort überhaupt bedeutet. Peinlich. Speziell in Zeiten von Google.

    Drittens: Die Trennung in "körperlich" und "psychisch" ist völlig unsinnig und diese Ansicht setzt sich auch immer mehr durch, außer natürlich im nicht-empirischen Zweig der Psychologie, der Psychoanalyse, der Tiefenpsychologie usw.

    Es ist ja beispielsweise bekannt, dass diverse Krankheiten auf einen gestörten Transmitterstoffwechsel mi Gehirn zurückgehen. Nur warum werden diese nur dann medikamentös behandelt, wenn sie sich körperlich auswirken, nicht aber wenn sie psychische Auswirkungen haben? Was spricht dagegen, bei Depressionen medikamentös in den gestörten Serotoninstoffwechsel einzugreifen, während bei Parkinson niemand versucht, das Problem psychoanalytisch zu beheben sondern ganz selbstverständlich das fehlende Dopamin ersetzt wird?
    Was rechtfertigt diese ungleiche Behandlung? Ernsthaft. Beantworten Sie bitte diese Frage!

    Ich verstehe Sie wirklich nicht. Sie tun so, als ob Sie ein ehrliches Interesse am Thema haben, aber weigern sich hartnäckig, auch mal Ihren Horizont zu erweitern.
  6. #105

    @ frau trallala

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Es ist ja beispielsweise bekannt, dass diverse Krankheiten auf einen gestörten Transmitterstoffwechsel mi Gehirn zurückgehen. Nur warum werden diese nur dann medikamentös behandelt, wenn sie sich körperlich auswirken, nicht aber wenn sie.....
    Es bestehen einfach Welten zwischen Ihrer Überzeugung und der Meinen, insofern bedeutet das nicht, daß mir nicht zur Genüge die schulmedizinische Behandlung bekannt ist. Leider viel zu sehr und sie wissen ja auch selbst wie viele Leichen die falsche medikamentöse Behandlung jährlich zählt, oder? 10.000! Ist eine nicht ganz unerhebliche Zahl, oder? Ganz besonders wenn es Sie persönlich trifft.
    Bei allem Respekt, ich bin mit der klassischen Schulmedizin und Herangehensweise auch bezüglich psychischer Erkrankungen aufgewachsen.
    Für mich stellt diese konventionelle Herangehensweise keinen Fortschritt dar, denn sie bedient sich immer der Symptome und nie der tiefer liegenden Ursachen, die eben zu einem großen Teil psychosomatisch sind.
    Es ist aber auch selbstverständlich wenn Sie diese Vorgehensweise befürworten, weil Sie den Körper als physisch reduzierte Maschine beschreiben, die sicherlich auf Medikamente anspricht und mithilfe dieser Diverse Reaktionen zeigt. Wenn Sie aber wissen, daß viele Krankeiten psychische Ursachen haben, aus welchem Grund wäre es dann noch empfehlenswert völlig überhäuft Medikamente zu schlucken.
    Ich spreche mich nicht grundsätzlich gegen Medikamentenvergabe aus (gerade wenn es um sofortige Ergebnisse geht), jedoch gegen diese blinde reduktionistische Sichtweise, als wäre das der Weisheit letzter Schluß.
    können Sie mir beantworten, wie viele Leben dieser Hobby-Psychologen - wie Sie es nennen - auf dem Gewissen haben, im Vergleich zur Schulmedizin? Und wie viele Hobby-Psychologen Depressionen heilen, wohingegen die Schulmedizin davon ausgeht, daß es sich um eine unheilbare Krankheit handelt, die nur mithilfe von Medikamenten ruhig gestellt werden kann?
    Vielleicht wäre es gut, wenn Sie sich mit Betroffenen die eine Hobby-Psychologen Behandlung erlebt haben austauschen, denn ich habe gerade vermehrt den Eindruck, daß Sie leider diesbezüglich keine Offenheit besitzen.
    Das ist in Ordung, solche Menschen wie Sie würde ich niemals als Arzt oder Therapeut wollen, denn es scheint Ihnen gar nicht möglich den Mensch im Gegenüber wahr zu nehmen.
    Wenn nicht so viele Ärzte und Psychiater schon derart viel Schaden angerichtet hätten, dann wäre doch sicherlich das Misstrauen von einer immer größer werdenden Menschenmenge nicht so tief.
    Wie war das doch gleich mit dem Hippokratischen Eid "Primum nihil nocere"?
    Übrigens, wenn Sie Ihren Horizont erweitern wollen, so empfehle ich Ihnen sich in die Qunatenphyik einzulesen, die mittlerweile handfest beweist, daß die Einstellung das Ergebnis beeinflusst. Also alles zutiefst wissenschaftlich. Macht aber nichts, Sie haben noch Zeit ;-).
  7. #106

    .

    Zitat von mrsfish Beitrag anzeigen
    Es bestehen einfach Welten zwischen Ihrer Überzeugung und der Meinen, insofern bedeutet das nicht, daß mir nicht zur Genüge die schulmedizinische Behandlung bekannt ist.
    Ich verfolge mit einigem Amusement Ihre Unterhaltung mit Frau trallala:-)
    Leider viel zu sehr und sie wissen ja auch selbst wie viele Leichen die falsche medikamentöse Behandlung jährlich zählt, oder? 10.000!
    Bei wieviel behandelten Patienten? Wissen Sie, solche Zahlen sind reine Demagogie. Natürlich kommt so etwas immer wieder vor, das ist unvermeidbar. Das Immunsystem der Menschen ist nun mal individuell sehr verschieden. Wo Menschen sind, da sind immer auch Viren und Bekterien als Krankheitskeime.
    Für mich stellt diese konventionelle Herangehensweise keinen Fortschritt dar, denn sie bedient sich immer der Symptome und nie der tiefer liegenden Ursachen, die eben zu einem großen Teil psychosomatisch sind.
    Jaja, diese Ursachen müssen Sie aber erst mal finden. Sie stehen dem Patienten nicht auf der Stirn geschrieben. Dieses theoretische Palaver ist wenig hilfreich, wenn man nicht angeben kann, wie die Praxis aussieht! Außerdem ist die Psychosomatik alles andere als neu.

    Hier z.B. ein Vertreter: Thure von Uexküll. Sein Vater war der berühmte Biologe und Systemtheoretiker Jakob von Uexküll.
    Wenn Sie aber wissen, daß viele Krankeiten psychische Ursachen haben, aus welchem Grund wäre es dann noch empfehlenswert völlig überhäuft Medikamente zu schlucken.
    Die Psyche ist aber in der Physis verankert. Es gibt keine Psyche ohne Physis. Beides gehört zusammen. Die "psychischen Ursachen" müssen genau spezifiziert werden, dann kann eine Psychotherapie oder Psychoanalyse ohne Medikamente wirksam sein. Schizophrenie bspw. ist keine rein psychische Krankheit, sondern eine Kombination, deren Ursachen immer noch nicht bekannt sind.
    Das ist in Ordung, solche Menschen wie Sie würde ich niemals als Arzt oder Therapeut wollen, denn es scheint Ihnen gar nicht möglich den Mensch im Gegenüber wahr zu nehmen.
    Deshalb geht man zum Arzt, nicht zum Forscher, wenn man ein Zipperlein hat.
    Wenn nicht so viele Ärzte und Psychiater schon derart viel Schaden angerichtet hätten, dann wäre doch sicherlich das Misstrauen von einer immer größer werdenden Menschenmenge nicht so tief.
    Kennen Sie eine Alternative, die keine Schäden anrichtet?
    Übrigens, wenn Sie Ihren Horizont erweitern wollen, so empfehle ich Ihnen sich in die Qunatenphyik einzulesen, die mittlerweile handfest beweist, daß die Einstellung das Ergebnis beeinflusst.
    Na, da sollten Sie aber nochmal gründlicher lesen, Sie haben offenbar nur oberflächlich gelesen und einiges missverstanden. Der Horizont scheint Ihnen etwas entschwunden zu sein, dann verliert man in der Weite leicht die Orientierung:-)
  8. #107

    ...

    Gleich vorweg:
    Ich finde es spricht Bände, dass Sie auf die von mir genannten Fakten in keinster Weise eingehen und Fragen nicht einmal dann beantworten (wollen) wenn Sie explizit dazu aufgefordert werden.
    Siehe vorheriger Post.
    Sie können natürlich weiterhn alles ignorieren, was nicht in Ihr Weltbild passt, oder Sie denken einmal wirklich darüber nach.

    Zitat von mrsfish Beitrag anzeigen
    sie wissen ja auch selbst wie viele Leichen die falsche medikamentöse Behandlung jährlich zählt, oder? 10.000!
    Diese Zahl ist frei erfunden und ohne Angabe zur Prävalenz sowieso völlig sinnlos.

    konventionelle Herangehensweise keinen Fortschritt dar, denn sie bedient sich immer der Symptome und nie der tiefer liegenden Ursachen
    Und was macht die nicht-evidenzbasierte Psychologie? Da wird auch nicht nach tieferliegenden Ursachen gesucht (von denen sich einige bereits als in Wirklichkeit körperlich herausgestellt haben, dank echter Wissenschaft, Bsp. siehe letzter Post) sondern man hängt alten, unbewiesenen Theorien nach die irgendwer irgendwann mal aufgestellt hat.

    die eben zu einem großen Teil psychosomatisch sind.
    Bei Ihnen vielleicht, aber nicht bei jedem sind die "tiefer liegenden Ursachen" größtenteils psychosomatisch.

    Wenn Sie aber wissen, daß viele Krankeiten psychische Ursachen haben
    Sie wollen leider nicht wissen, wie viele Krankheiten eben keine psychischen Ursachen haben, selbst wenn sie sich in erster Linie auf die Psyche auswirken.
    Da halten Sie sich lieber die Ohren zu, singen laut "lalala" und lassen sich durch Tatsachen nicht beirren, anstatt einmal ernsthaft darüber nachzudenken.

    können Sie mir beantworten, wie viele Leben dieser Hobby-Psychologen - wie Sie es nennen - auf dem Gewissen haben, im Vergleich zur Schulmedizin?
    Leider sehr sehr viele, wenn man nur mal die Depressionen betrachtet. Dazu kommt, dass die sinnfreie Klassifizierung als "psychische Krankheit" die Betroffenen stigmatisiert, nach dem Motto "reiß dich mal zusammen" und so sehr oft verhindert, dass sie sich Hilfe suchen.
    Körperliche Krankheiten sind vielen eben weniger "peinlich", mit einer Schilddrüsenunterfunktion geht man zum Arzt, ersetzt die fehlenden Hormone, und keiner kommt auf die Idee das Problem mit einer tiefenpsychologischen Gesprächstherapie wegzureden oder dem Betroffenen zu sagen, dass er sich am Riemen reißen soll.

    Und wie viele Hobby-Psychologen Depressionen heilen
    Wissen Sie, was eine echte schwere Depression ist? Da ist die "Heilungs"-Rate grottenschlecht.
    wohingegen die Schulmedizin davon ausgeht, daß es sich um eine unheilbare Krankheit handelt, die nur mithilfe von Medikamenten ruhig gestellt werden kann?
    Es geht nicht um Schulmedizin und Psychologie, sondern um evidenzbasiert und nicht-evidenzbasiert. Es wäre schön, wenn Sie das kapieren würden.
    Es gibt psychologische Verfahren wie Verhaltenstherapien usw. die nachgewiesenermaßen wirken, speziell in Kombination mit Medikamenten.
    Drittens geht auch die Schulmedizin nicht von einer Unheilbarkeit aus und stellt die Patienten nur ruhig.
    Meine Güte, informieren Sie sich doch vorher bevor Sie hier so einen reißerischen Unsinn schreiben.

    empfehle ich Ihnen sich in die Qunatenphyik einzulesen, die mittlerweile handfest beweist, daß die Einstellung das Ergebnis beeinflusst
    Das mit der Quantenphysik haben Sie leider offensichtlich völlig falsch verstanden.
  9. #108

    Selbstüberzeugung

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Ja, aber dazu muss man die Symptome der Krankheit identifizieren und die Ursachen der Krankheit kennen, d.h. die betroffenen Organe und ihre Funktionsweisen.
    Niemand bestreitet die Existenz.....
    Sie sind wohl DER Forist, der am verzweifelsten erreichen möchte, sich und allen anderen einzureden, er sei eine seelenlose Bio-Maschine.:-) Wussten Sie es nicht, alles derartige Diskutieren über so essentielle Lebenswahrheiten ist letzten Endes nichts weiter, als der Versuch der Selbstüberzeugung. Ein reflexartiges Zubeißen, sobald Beiträge zu diesem Thema auftauchen, ist eine Art der Selbstverteidigung, um das eigene Selbstverständnis und damit die eigene Psyche zusammen zu halten. Wenn man sich selbst nicht erfahrungsgemäß, sondern lediglich mit dem Verstand begreift, ist das Begreifen des eigenen Selbst zweidimensional und unbefriedigend und je mehr man das, wohl eher unbewusst, versteht, um so mehr rettet man sich in seinen Verstand. Man versucht also ein "Thema" immer und immer wieder auf dieselbe Weise zu begreifen und erwartet oder auch nicht, so neue Erkenntnisse und das hat schon Albert Einstein als eine Form des Wahnsinns beschrieben. Sie sagten doch bereits, dass Sie noch nie meditiert hätte. Versuchen Sie es doch mal. Das könnte neue Horizonte eröffnen, wenn Sie es schaffen, die Identifikation mit Ihrem Verstand wenigstens ein bisschen aufzuweichen, so dass er nicht jede Erfahrung, die Sie machen, sofort rational wegerklärt.


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