Forum


 

Psychologie: Menschen ignorieren schlechte Nachrichten

Welche Informationen nutzen Menschen für die Bewertung ihrer Zukunft? Vor allem die positiven Nachrichten, zeigt eine neue Studie. Schlechte Botschaften hingegen werden eher verdrängt. Diese wenig realistische Einstellung hat auch Folgen für die Gesellschaft.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...790843,00.html
  1. #20

    Schau. Das. An.

    Zitat von c.PAF Beitrag anzeigen
    So wie bei den Autobahngaffern: einem selbst ist ja nichts pasiiert, aber da, schau mal...
    Was Sie da so nett populistisch als "Autobahngaffen" diffamieren, sehen Psychologen differenzierter. Man sollte die Raser (und solche, die es werden könnten) zum "Autobahngaffen" geradezu verdammen.

    Sie sprechen sich, ohne es zu merken, für noch mehr Verdrängung allen Übels aus.

    "Drei Tote auf der A 8" ist reichlich unanschaulich, das steckt man bis zur nächsten Auffahrt locker weg. Eine Massenkarambolage mit Toten, Verletzten, verknäulten Blechhaufen und ein bisschen Feuer bleibt im Gedächtnis haften. Das hemmt dem Gasfuß - zumindest für ein paar Kilometer mehr.
  2. #21

    Möglicherweise

    Möglicherweise ließe sich das schon mit dialektischen Grundgesetzen erklären.

    Manche Menschen sind einfach hartnäckige Frohnaturen, deren positiver Blick in die Zukunft sich kaum erschüttern lässt. (wissenschaft.de)

    Wie wahr. Und warum eigentlich.
  3. #22

    Jahrzehnte?

    Zitat von Bala Clava Beitrag anzeigen
    Daran musste ich auch denken. Das Modell der kognitiven Dissonanzen ist sogar noch ein paar Jahrzehnte älter.
    Was uns wieder .....
    Machen Sie die schöne Theorie nicht älter, als sie ist ;-)
    Leon Festinger: A Theory of Cognitive Dissonance, erschienen 1957.
  4. #23

    Panikbrille

    Altbekannte Taktik: Die beste Möglichkeit, Gefahren oder schlechte Nachrichten auszublenden, bietet Zaphod Beeblebrox Panikbrille (aus "Per Anhalter durch die Galaxis") - sobald es kritisch wird, schaltet sie auf "Schwarz", denn was ich nicht sehe, kann mich auch nicht sehen (kenne ich, seit ich 2 Jahre alt war).
  5. #24

    anmerkungen...

    Weshalb Ist Dieser Artikel Geschrieben Bzw. VerÖffentlicht Worden!
    Damit Sich Die Dummen, Mal Wieder, Durch Ihre BeitrÄge KlÜger FÜhlen!
    Liebste GrÜsse
    Y.d.
  6. #25

    Es ist nichts

    Sorgen Sie sich nicht! Seien Sie froh!
  7. #26

    Think positiv

    Ziemlicher Blödsinn. Für Zeitungen sind schlechte Nachrichten gute. Kein Mensch will wissen, der Mensch will sich aufregen, oder im Sessel zurücklehnen und über das Elend in der Welt und die Dummheit ablästern. Das macht glücklich. Man nennt das Schadenfreude, bei Frauen tief empfundenes Mitgefühl, oder eben einen Sack Reis.

    Ein Projektleiter, den eine schlechte Nachricht erreicht wird sie ganz sicher nicht ignorieren, sondern sich präzise erkundigen und sofort handeln.
    Ein Mensch, der etwas haben will, also Geld oder Zustimmung, wird generell Hoffnungen machen. Das Paradies winkt, trotz Blut und Tränen. Ein General wird vor der Schlacht wohl kaum auf die möglichen unliebsamen Folgen aufmerksam machen. Zum Glück sind Soldaten häufig jung und voller Zuversicht. Junge Leute sind auch als Mitarbeiter sehr beliebt, weil sie jeden Unfug mitmachen.

    Der Mensch hat einen gnadenlosen Optimismus, unglaublich, was er als Kind davon hat. Es ist Lebensfreude, und die verschleißt wie der Körper auch, und dazu kommen jede Menge Erfahrungen und Einsichten, die eher den Trübsinn fördern. Bereits mit fünfzig gilt er als nicht mehr ansprechbar für frohe Werbebotschaften. Bei etwas Bildung und Kenntnis dürfte dieser Zeitpunkt allerdings sehr viel früher liegen.
    Miese Laune schädigt, ganz einfach, und zwar den Körper. Das wußten Adam und Eva schon. Der Spiegel weiß es jetzt auch.








TOP



TOP