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Psychologie: Meditation verbessert Gehirnnerven

DPASchnellere Signale, Verdichtung der Nervenfasern: Meditation verändert bereits nach vier Wochen das Gehirn, zeigt eine Studie. Forscher sehen die Chance für neue Therapien von psychischen Erkrankungen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...838296,00.html
  1. #1

    Wie geht das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schnellere Signale, Verdichtung der Nervenfasern: Meditation verändert bereits nach vier Wochen das Gehirn, zeigt eine Studie. Forscher sehen die Chance für neue Therapien von psychischen Erkrankungen.

    Hirnforschung: Meditation verbessert Nerven - SPIEGEL ONLINE
    Nach all den positiven Dingen, die ich über das Meditieren gehört habe, würde ich das Ganze auch gerne mal selber ausprobieren, aber leider konnte mir bisher noch niemand genau erklären, wie man das macht. Wenn ich einfach nur dasitze oder liege und an nichts denke (versuche, an nichts zu denken), penne ich nach kürzester Zeit ein.
    So geht es also schon mal nicht!

    Da ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, beim Suchen nach Ratgebern im Internet und im Buchladen auf die Esoterikschiene zu geraten, habe ich das Ganze wieder aufgegeben.
  2. #2

    So geht das

    Hier eine Buchempfehlung, die das sehr gut und ohne Esoterik beschreibt: "Meditation für Dummies" (http://www.amazon.de/Meditation-für-Dummies-Fur/dp/3527707530/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1339495414&sr=8-1)
  3. #3

    Meditation

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Nach all den positiven Dingen, die ich über das Meditieren gehört habe, würde ich das Ganze auch gerne mal selber ausprobieren, aber leider konnte mir bisher noch niemand genau erklären, wie man das macht. Wenn ich einfach nur dasitze oder liege und an nichts denke (versuche, an nichts zu denken), penne ich nach kürzester Zeit ein.
    So geht es also schon mal nicht!
    Da ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, beim Suchen nach Ratgebern im Internet und im Buchladen auf die Esoterikschiene zu geraten, habe ich das Ganze wieder aufgegeben.
    Aus langjähriger Erfahrung kann ich Ihnen sagen: es ist wichtig AKTIV zu meditieren. Das bedeutet, sich auf etwas zu konzentrieren. Wie es der Artikel ja auch nahelegt.
    Das bedeutet: mit offenen Augen, in einer bequemen, aber nicht zu entspannten Haltung, damit Sie nicht wegdriften oder einschlafen.
    Wenn Sie befürchten "auf die Esoterikschiene" zu geraten: Wenn Sie einfach nur meditieren wollen um sich "besser zu fühlen", können Sie durchaus Meditationstechniken aus dem religiösen Bereich(z.B. Buddhismus) anwenden, ohne an die Ideologie glauben zu müssen. Es lohnt sich.
  4. #4

    Es könnte so gehen...

    "Nach all den positiven Dingen, die ich über das Meditieren gehört habe, würde ich das Ganze auch gerne mal selber ausprobieren, aber leider konnte mir bisher noch niemand genau erklären, wie man das macht."

    Hallo Paul Panda,
    ich kann Ihnen eine sehr gute Meditations-CD empfehlen, die Ihnen auf mehrere Arten und unterschiedlichen Längen von 10 bis 30 Minuten praktisch alles "on the fly" mit angenehmer und nicht esoterisch sülzender Stimme erklärt:
    "Die heilende Kraft der Achtsamkeit" von Jon Kabat-Zinn & Ulrike Kesper-Grossmann, Audiobuch mit CD, Arbor Verlag.
    Wenn Sie dann etwas Übung haben, benutzen Sie die "stillen Tracks", deren Anfang und Beginn lediglich durch einen Klangschalenton signalisiert wird.
    Dann surfen Sie ganz alleine auf Ihren alpha-Wellen - oder sind wenigstens richtig gut eingeschlafen ;-)
    Hat mir sehr gut getan.
  5. #5

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Nach all den positiven Dingen, die ich über das Meditieren gehört habe, würde ich das Ganze auch gerne mal selber ausprobieren, aber leider konnte mir bisher noch niemand genau erklären, wie man das macht. Wenn ich einfach nur dasitze oder liege und an nichts denke (versuche, an nichts zu denken), penne ich nach kürzester Zeit ein.
    Beim Aufmerksamsmeditationen soll man nicht an nichts denken, sondern aufmerksam werden, was man gerade denkt oder fühlt oder was auch immer.
    Z.B. Wenn man gerade an die Arbeit denkt, dann merkt man 'Gedanke'. Wenn man Hunger hat, dann merkt man 'Hunger'.
    Wenn man an nichts denkt oder fühlt, dann kann man auf der Atem (ein- und aus-) aufmerksam sein.
    Am Anfang wird es schwer und wandert die Gedanke ohne gemerkt zu werden. Es ist normal. Sobald man es merkt, lass die Gedanke fallen und beobachtet es.
    Versuch erstmal 5 Min. zu meditieren, wenn es gut klappt, kann man es bis eine Stunde verlängern.

    Am besten sucht man einen Meditationslehrer oder eine Meditationesgruppe. Da wird man schneller lernen. :)
  6. #6

    reines

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Nach all den positiven Dingen, die ich über das Meditieren gehört habe, würde ich das Ganze auch gerne mal selber ausprobieren, aber leider konnte mir bisher noch niemand genau erklären, wie man das macht. Wenn ich einfach nur dasitze oder liege und an nichts denke (versuche, an nichts zu denken), penne ich nach kürzester Zeit ein.
    So geht es also schon mal nicht!

    Da ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, beim Suchen nach Ratgebern im Internet und im Buchladen auf die Esoterikschiene zu geraten, habe ich das Ganze wieder aufgegeben.
    meditieren macht man im sitzen und damit müsste es schon sehr schwer fall einzuschlafen. Am Anfang sollte man sich auf seine Atmung konzentieren. Die Augapfel sollten zur Nase schauen (wollen). Ruhig atmen. Sollten sich dennoch Gedanken einschleichen - was man am Anfang nicht verhinderen kann - schau sie Dir an und lass sie wie Wolken weiterziehen. Dein Gesicht ist völlig entspannt. Und irgend- wann kannst Du meditieren. Das passiert nicht beim ersten mal, aber irgendwann bist Du woanderst. Bei mir hat das vielleicht ein halbes Jahr gedauert um in diesen Zustand zukommen. Auch heute klappt es mal und mal nicht. Also nicht verzweifeln und einfach probiert... Ach ja es sollte ruhig sein in Deiner Umgebung.

    Vielen Erfolg
  7. #7

    Pseudowissenschaft

    Kalter Kaffee mit Pseudowissenschaftlichem Blabla gezuckert.

    Die Diffusions-Tensor-Bildgebung (allgemein bekannt als Diffusion Tensor Imaging (DTI)) wurde bereits 1994 entwickelt und zeigt das Diffusionsverhalten von Wassermolekülen. Dieses erfolgt im Bereich der weißen Substanz der Nervenzellen nicht gleichmäßig in alle Richtungen, sondern bevorzugt entlang der Nervenfasern (Anisotropie).

    Seit längerem ist bekannt, dass Stress, Schmerz und auch traumatische Vorgänge (Schlaganfall) einen Einfluss auf das Diffusionsverthalten ausüben. Gleichzeitig kann aus einer verbesserten Isolierung der Axon-Membran aber nicht auf eine Verbesserung kognitiver Leistungen oder des subjektiven Befindens geschlossen werden, wie es uns der Artikel suggeriert.

    Zweifelsohne hat Meditation einen Effekt auf das Gehirn, der sich auch an physiologischen Parametern ablesen lässt. Es fehlt nach wie vor die fundamentale Kenntnis, um sagen zu können, es wäre ein positiver Einfluss.
  8. #8

    Pseudowissenschaft

    Kalter Kaffee mit Pseudowissenschaftlichem Blabla gezuckert.

    Die Diffusions-Tensor-Bildgebung (allgemein bekannt als Diffusion Tensor Imaging (DTI)) wurde bereits 1994 entwickelt und zeigt das Diffusionsverhalten von Wassermolekülen. Dieses erfolgt im Bereich der weißen Substanz der Nervenzellen nicht gleichmäßig in alle Richtungen, sondern bevorzugt entlang der Nervenfasern (Anisotropie).

    Seit längerem ist bekannt, dass Stress, Schmerz und auch traumatische Vorgänge (Schlaganfall) einen Einfluss auf das Diffusionsverthalten ausüben. Gleichzeitig kann aus einer verbesserten Isolierung der Axon-Membran aber nicht auf eine Verbesserung kognitiver Leistungen oder des subjektiven Befindens geschlossen werden, wie es uns der Artikel suggeriert.

    Zweifelsohne hat Meditation einen Effekt auf das Gehirn, der sich auch an physiologischen Parametern ablesen lässt. Es fehlt nach wie vor die fundamentale Kenntnis, um sagen zu können, es wäre ein positiver Einfluss.
  9. #9

    Danke

    Zitat von response-xx Beitrag anzeigen
    meditieren macht man im sitzen und damit müsste es schon sehr schwer fall einzuschlafen. Am Anfang sollte man sich auf seine Atmung konzentieren...
    Vielen Dank an Sie und an alle anderen Forumsteilnehmer für die zahlreichen Tipps und Empfehlungen. Jetzt dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen.


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