Leider ist die Psychologie unserer Fähigkeit zur "Aufmerksamkeit" zu wenig bekannt. Unsere Aufmerksamkeitsleistungen umfassen die große Spanne von "Trance", der extremsten Form von "Konzentration", bis zur sog. "Panoramabewusstheit", wie in dem Wikipedia-Eintrag zum Begriff "Achtsamkeit" dargestellt wird (unter 1.4 samt dazu relevanter Literatur). Für Achtsamkeits- oder wie es im Artikel heißt "Aufmerksamkeitsmeditationen" ergeben sich damit als wichtigste Unterscheidung die beiden Hauptformen von "focused attention meditation" und "open monitoring meditation". (Bei ersterer kommt immer dazu, auf was man seine Aufmerksamkeit fokussiert und wie "tief"; denn psychologisch kommt dann noch vieles mit ins Spiel – aus der Wahrnehmungspsychologie und der Psychologie unserer Vorstellungsfähigkeit – , was seinerseits Folgen haben kann. NB: Das beste Buch zu unserer Vorstellungsfähigkeit stammt erstaunlicher wie bemerkenswerter Weise von einem Philosophen, nämlich Colin McGinn; sein Werk "Mindsight" ist auf Deutschen unter dem Titel "Das geistige Auge" publiziert worden und hoch empfehlenswert.) Wenn die jeweilige Meditationsform nicht genau genug angeben oder geschildert wird, sind Berichte über Folgen von Meditieren wenig aussagekräftig, so wie Untersuchungen, bei denen die jeweilige Art des Meditierens nicht genau kontrolliert wird, zumindest "schwierig zu interpretieren" sind. (Weiteres gerne per PM)
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