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Psychologie bizarr: Lieber nichts kaufen, als zu wenig bezahlen

ddpMenschen achten beim Kauf von Produkten nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf ihr eigenes Image. Wenn sie den Preis eines Produkts selbst festlegen können, kaufen sie die Ware lieber gar nicht, als zu einem extrem niedrigen Preis zuzuschlagen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829109,00.html
  1. #1

    Gutes Marketing hat es ja in Deutschland geschafft, dass viele Autokäufer zu hochpreisigen Produkten greifen, und sich dabei gut fühlen, weil sie u.a. etwas für einheimische Arbeitsplätze tun.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer nicht auf die Stiftung hingewiesen wurde, gab weniger als ein Fünftel davon - durchschnittlich 92 Cent -für ein Foto aus. Viel überraschender aber war, dass in diesem Fall deutlich weniger Menschen überhaupt ein Bild kauften. "Diese Menschen, wollten nicht riskieren, für ein gutes Produkt - also ein Bild plus eine Spende für kranke Kinder - zu wenig zu zahlen.
    Eine Spende, auf die sie nicht hingewiesen wurden?

    Spon, entfern den Mist zwischen den Bindestrichen in Deinem Artikel und es stimmt wieder alles. Das gute Produkt bezieht sich nur auf das Foto.
  3. #3

    "Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die Band Green Day habe 2007 ein neues Album zum freien Download angeboten. Bei der Band handelte es sich allerdings um Radiohead. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen."
    Ich würd mir den letzten Absatz nochmal durch lesen, da stand nämlich zweimal Greenday.
  4. #4

    Die Wissenschaftler weisen aber auch darauf hin, dass der angemessene Preis ähnlich wie Trinkgeld von den gesellschaftlichen Normen des entsprechenden Landes abhänge. "In Amerika zahlen Kunden zum Beispiel mehr Trinkgeld als in Deutschland."
    Der Autor hätte darauf hinweisen dürfen, dass die "gesellschaftlichen Normen" in Amerika generell darauf bestehen, dass Kellner überwiegend vom Trinkgeld leben müssen. Das Grundgehalt beträgt üblicherweise unter $2,20; 80% bis 90% des Lohns soll sich die Kellnerin an Trinkgeldern verdienen. Was bei uns also eine nette Geste für guten Service wäre, würde man in den USA quasi als Mängelreklamation werten.
  5. #5

    Wenn jetzt die

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Menschen achten beim Kauf von Produkten nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf ihr eigenes Image. Wenn sie den Preis eines Produkts selbst festlegen können, kaufen sie die Ware lieber gar nicht, als zu einem extrem niedrigen Preis zuzuschlagen.

    Psychologie bizarr: Lieber nichts kaufen, als zu wenig bezahlen - SPIEGEL ONLINE
    Contentindustrie dieses Konzept mal umsetzen würde...
    ... die Diskussion um unerlaubte Verteilung von Kopieen
    hätte sich auf einen Schlag erledigt.
    Und die Inhalte würden auf ihren wahren Wert
    (der ja in manchen Fällen sogar höher bewertet würde)
    gebracht.
    Und JEDER wäre zufrieden.
  6. #6

    ...64 Prozent kauften das Foto für fünf Dollar. Zum Vergleich: Beim freiwilligen Bezahlsystem waren es 55 Prozent...

    Ich würde die Ergebnisse so interpretieren:
    Bei Sonderangeboten gibt es immer "Grabscher" (leider mich auch), die zugreifen weil es !!!BILLIG!!! ist - egal ob sie es brauchen oder nicht.
    Wenn der Preis nicht festgelegt ist, muß man überlegen. Einem gewissen Prozentsatz der "Grabscher" wird dadurch Zeit gegeben, das Hirn einzuschalten und festzustellen, dass man das Produkt garnicht braucht.
  7. #7

    ...64 Prozent kauften das Foto für fünf Dollar. Zum Vergleich: Beim freiwilligen Bezahlsystem waren es 55 Prozent...

    Ich würde die Ergebnisse so interpretieren:
    Bei Sonderangeboten gibt es immer "Grabscher" (leider mich auch), die zugreifen weil es !!!BILLIG!!! ist - egal ob sie es brauchen oder nicht.
    Wenn der Preis nicht festgelegt ist, muß man überlegen. Einem gewissen Prozentsatz der "Grabscher" wird dadurch Zeit gegeben, das Hirn einzuschalten und festzustellen, dass man das Produkt garnicht braucht.
  8. #8

    .....und eine Brauerei im Siegerland ihr Bier mit dem Hinweis vermarktet, dass ein Teil des Kaufpreises den Bestad der Regenwälder sichert.
  9. #9

    ....

    Zitat von Willem55 Beitrag anzeigen
    ...64 Prozent kauften das Foto für fünf Dollar. Zum Vergleich: Beim freiwilligen Bezahlsystem waren es 55 Prozent...

    Ich würde die Ergebnisse so interpretieren:
    Bei Sonderangeboten gibt es immer "Grabscher" (leider mich auch), die zugreifen weil es !!!BILLIG!!! ist - egal ob sie es brauchen oder nicht.
    Wenn der Preis nicht festgelegt ist, muß man überlegen. Einem gewissen Prozentsatz der "Grabscher" wird dadurch Zeit gegeben, das Hirn einzuschalten und festzustellen, dass man das Produkt garnicht braucht.
    Man ertappt sich selber bei hirnrissigen Aktionen, da wird etwas billig angeboten, gebraucht wird es nicht, Man kann Geld sparen wenn man 2 Dinge statt nur eines kauft, Ich kaufe also billiger 2 Sachen die ich nicht brauche. Es ist unglaublich, aber mir passiert! da steht man fassungslos vor sich selber!








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