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Pseudonyme: Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen

dapdFacebook will seine rigiden Regeln mit Hilfe der eigenen Nutzer durchsetzen: Sie sollen Freunde verpfeifen, die unter Pseudonym unterwegs sind. Alles nur ein Test, wiegelt das Unternehmen ab.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...843326,00.html
  1. #1

    Echtname??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Facebook will seine rigiden Regeln mit Hilfe der eigenen Nutzer durchsetzen: Sie sollen Freunde verpfeifen, die unter Pseudonym unterwegs sind. Alles nur ein Test, wiegelt das Unternehmen ab.

    Pseudonyme: Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen - SPIEGEL ONLINE
    Ich werde bei FB nie meinen echten Namen verwenden. Das geht schliesslich niemanden ausser mir etwas an.

    Fazit : FB nur mit Echtnamen = Account auflösen, denn mein Echtname taucht nirgends auf im Internet, und das soll auch so bleiben. Basta.
  2. #2

    Später werden wir unseren Kindern nostalgieerfüllt vorschwärmen "hach, als ich und das Internet noch jung war, da war alles so frei... überall konnte man sich anmelden und einfach drauf los schreiben... niemand wollte den eigenen Namen wissen, es sei denn, man wollte ihn sagen"

    Ich frage mich nur, wieso. Bisher hat das Netz auch mit Pseudonymen immer funktioniert. Das Ziel, das Internet zur Kommunikation zu nutzen, haben wir schon lange erreicht. Derzeit schießen wir wohl leider weit darüber hinaus.
  3. #3

    http://forum.spiegel.de/f22/pseudonyme-facebook-nutzer-sollen-freunde-verpetzen-65456

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Facebook will seine rigiden Regeln mit Hilfe der eigenen Nutzer durchsetzen: Sie sollen Freunde verpfeifen, die unter Pseudonym unterwegs sind. Alles nur ein Test, wiegelt das Unternehmen ab.

    Pseudonyme: Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen - SPIEGEL ONLINE
    ... danach werden alle Daten autom. an die amerikanischen Geheimdienste weitergegeben
  4. #4

    Einfach alle verpfeifen

    Zitat von farang Beitrag anzeigen
    Ich werde bei FB nie meinen echten Namen verwenden. Das geht schliesslich niemanden ausser mir etwas an.

    Fazit : FB nur mit Echtnamen = Account auflösen, denn mein Echtname taucht nirgends auf im Internet, und das soll auch so bleiben. Basta.
    Gut wäre, wenn einfach jeder FB Nutzer jeden verpfeift, also auch die deren Namen echt ist. Wenn dann jeder Nutzer seinen Perso zu FB schicken soll, glaube ich kaum dass dann am Ende 900 Mio Nutzer übrig bleiben.
  5. #5

    Zitat von verpiler Beitrag anzeigen
    (...)
    Ich frage mich nur, wieso. Bisher hat das Netz auch mit Pseudonymen immer funktioniert. (...).
    Das sehen viele Leute anders. Wuerden nur Klarnamen zugelassen, stuende zwar immer noch viel Unsinn im Netz, aber sicher deutlich weniger. So wird zum Beispiel bei Wikipedia schon lange gefordert, nur noch Klarnamen zuzulassen.

    Anonyme Plattformen sollten bestehen bleiben, weil sonst unter Umstaenden Informationen aus Angst vor Repressalien nicht weitergegeben werden. Dazu muss gesagt werden: interessanterweise bloggen gerade gefaehrdete Personen oft mit Absicht unter ihrem Klarnamen.

    Die Regel sollte in jedem Fall ein entanonymisiertes Netz sein.
  6. #6

    "Kritiker eines Klarnamenszwangs wie die Flickr-Gründerin Caterina Fake und die Sozialforscherin Dana Boyd argumentieren, [...]"

    Kann mir eigentlich mal jemand erklären, wieso eine Kritikerin des Klarnamenzwangs ausgerechnet Caterina Fake heißt?
  7. #7

    Zitat von verpiler Beitrag anzeigen
    Bisher hat das Netz auch mit Pseudonymen immer funktioniert.
    Die Diskussion um die Klarnamen ist aber schon alt. Im Usenet war (lange vor Erfindung des www) der Klarnamen die Norm und Pseudonyme verpönt (jedenfalls in den meisten Gruppen) - allerdings auf freiwilliger Basis und keinesfalls auf Druck eines Unternehmens. Und wenn man entweder Usenet-Gruppen einmal mit Klarnamen und einmal mit Pseudonymen bzw heute Webforen (mit Pseudonymen) mit thematisch ähnlich gelagerten Usenet-Gruppen (ohne Pseudonyme) vergleicht, dann merkt man schon, dass der Klarnamenzwang eine konstruktive Diskussionsweise fördert ... Anders gesagt: Pseudonyme verleiten zum trollen, pöbeln und beschimpfen der anderen Diskussionsteilnehmer. Das SPON-Forum ist dafür ein gutes Beispiel.

    Wie schön war das alles damals in der guten alten Zeit, als wir noch unter Klarnamen diskutiert haben ... ;-)
  8. #8

    Die Datenkrake wird immer frecher

    Es wird immer widerlicher. Dieser Zuckerberg spielt sich als Welthüter persönlicher Daten auf. Ich denke, dass es zeit wird, den Typ in der EU zur unerwünschten Person zu erklären.

    Wenn man mich zwingt, dann lege ich das Profil still. Um die Existenz meiner Daten muss ich mich ja bekanntermaßen nicht sorgen. Die bleiben ja bis in alle Ewigkeiten gespeichert...
  9. #9

    Jeden Tag ne neue fb Meldung

    Bei facebook bin ich nicht, jedoch facebook ist ja nicht schlecht, sofern man es richtig benutzt. Für diese Gruppe von Usern ist das aber nicht entwickelt worden. Fakt ist, dass Daten gesammelt, analysiert und durchsucht werden usw. was jeder User durch Beitritt auch akzeptiert. Und durch den –Like Button- kann man auch mehr rauslesen, als wie nur Kaufverhalten zum Zwecke der Werbung. Nach meiner Kenntnis ist facebook als US Firma verpflichtet, die Daten auf Verlangen an Sicherheitsbehörden auszuhändigen. Wer nun meint ein so genannter –fake account- schützt ihn, der befindet sich auf einem falschen Dampfer. Das kommt ganz darauf an, was der User öffentlich so von sich gibt. Da greift dann ggf. der NDAA, denn dieses Gesetz kann weltweit in Anwendung gebracht werden. Die Anzahl der User, welche sich von fb verabschieden ist vermutlich recht hoch, dies wird natürlich nicht publik gemacht.








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