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Pseudonyme: Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen

dapdFacebook will seine rigiden Regeln mit Hilfe der eigenen Nutzer durchsetzen: Sie sollen Freunde verpfeifen, die unter Pseudonym unterwegs sind. Alles nur ein Test, wiegelt das Unternehmen ab.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...843326,00.html
  1. #30

    Test?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Facebook will seine rigiden Regeln mit Hilfe der eigenen Nutzer durchsetzen: Sie sollen Freunde verpfeifen, die unter Pseudonym unterwegs sind. Alles nur ein Test, wiegelt das Unternehmen ab.

    Pseudonyme: Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen - SPIEGEL ONLINE
    Ich hielte es schon mal für zweckmäßig, die Verbindung des Unternehmens zum "Verfassungsschutz" zu überprüfen.
  2. #31

    Zitat von Subtuppel Beitrag anzeigen
    Wie ich sehe, sind Sie schon einmal mit gutem Beispiel vorangegangen.
    Wer sich bei Facebook, Google+ oder sonstwo unter seinem Klarnamen anmeldet, kann sich aussuchen, mit wem er es zu tun haben will, und ich will zum Beispiel keine Nicks als Freunde und auch keine Unbekannten, sondern nur Leute, die ich kenne oder zumindest im Rahmen einer Web-Community, z.B. ueber gemeinsame Interessen, ein wenig kennengelernt habe. Wer sich hingegen bei SPON unter seinem Klarnamen eintraegt, oeffnet seine eigene Tuer, findet die der Anderen aber verschlossen.

    Eigentlich sind solche Foren wie dieses hier schon lange ueberholt. Meine Erfahrung ist, dass die wirklich interessanten Diskussionen in Blogs und aehnlichen Platttformen unter Klarnamen stattfinden. Die Vorteile liegen auf der Hand: diese Plattformen sind unmoderiert, es herrscht also echte Meinungsfreiheit, gleichzeitig ist der Respekt dem Anderen gegenueber hoeher - eine ganz andere Welt!
  3. #32

    ...oh Gott, mir wird Angst und Bange...

    Zitat von Nevermeind Beitrag anzeigen
    (...)Die Regel sollte in jedem Fall ein entanonymisiertes Netz sein.
    genau! Und überhaupt: diese "Realität", was sich da an anonymen Gesindel rumtreibt! Namensschilder für alle! Oder haben sie etwa etwas zu verbergen...? Und wenn wir schon dabei sind: auch die Gesinnung und die sexuelle Orientierng, sowie die Vorstrafen und was sonst noch so interessant sein könnte, sollte man (vielleicht durch Tragen solch farbiger Dreiecke...?) erkennen können.

    ...wir schaffen es schon noch erfolgreich unsere Bürgerrecht komplett abzuschaffen, perfekt nur noch im Kapitalverwertungsinteresse zu funktionieren und nicht die ganze Zeit mit unserer Individualität zu stören... ;)
  4. #33

    Anonymität im realen Leben die Norm

    das Gegenteil im virtuellen Leben zu fordern ist purer Schwachsinn. Lieber Real-Namen-Forderer macht doch einfach mal einen kleinen Test: Geht in die Fußgängerzone und fragt 5 beliebige Pasanten nach ihrem vollen Namen und Alter. Ich würde wetten jeder einzelne würde etwas der Art sagen "was geht es dich an". Und genau das gleiche gilt auch im Netz. Wenn ich mich mit jemand virtuell unterhalte, gebe ich solange meinen Namen nicht preis, bis ich denke das ist kein Depp oder Verrückter, dann kommt irgendwann der Vorname und wenn man sich besser kennt sicher auch der Nachname. In jeder Kneipe oder Disko läuft das ganz genauso ab. Du fängst mit jemand an zu schwatzen - selbst wenn er/sie sich direkt mit Vorname vorstellt, wirst du dein Gegenüber ganz bewusst abchecken und dich dann entscheiden ob du dich "Papst" nennst, Fritz oder deinen echten Vornamen rausrückst.
  5. #34

    Regeln im Internet

    Es ist einfach sich sicher durch Internet zu bewegen.
    1. Regel Mann/Frau geht nie mit Klarnamen ins Internet, sondern immer mit einem Pseudonyme.
    2. Regel Mann/Frau tun im Internet nichts, was auch ihnen selber nicht angetan werden soll.
    Das Pseudonyme bietet zwar nur Schutz gegen die normalen User des Internets und leider keinen Schutz gegen staatliche Verfolgung oder Verfolgung durch die Internetindustrie, da jeder User haufenweise Spuren im Internet hinterlässt und man ihn auf diese Weise bis zum eigenen Computer zurückverfolgen kann. IP6 gibt jeden Computer eine eindeutige IP Adresse. Mit entsprechenden Aufwand und Vorratsdatenspeicherung gibt es kein gesichertes Internet mehr. Denn nur Anonymität bietet Schutz und sichert die Freiheit des Internet, die Meinungsfreiheit und schützt unsere Kinder vor Missbrauch und Angriffe. Wer kein Benehmen unter Anonymität hat, dem fehlt auch die gute Kinderstube in der echten Welt. Damit werden die Trolle auch unter Klarnamen ihr Unwessen weitertreiben. Ein Gentleman und eine Lady erkennt man an ihren Auftreten. Das gleiche gilt für Trolle. Cloud-Computing, Vorratsdatenspeicherung und Echtnamenzwang werden nur die Gefahren für den User erhöhen und keinen Sicherheitsgewinn erzielen. Es wird nur das Ausspitzeln und die Gesinnungsschüffelein gefördert. Dabei ist Cloud-Computing keine schlechte Idee, wenn man es versteht, damit vernüftigt umzugehen. Nur Naive werden sich darauf verlassen, dass die Daten sicher vor Verlust und vor Einsichtnahme geschützt sind. Es ist bitter das eine eigendlich gute Ideen wie Facebook, durch die Gier von Zuckerberg und den Aktienbesitzer von Facebook zerstört wird.
  6. #35

    Nostalgie...

    Zitat von myonium Beitrag anzeigen
    Die Diskussion um die Klarnamen ist aber schon alt. Im Usenet war (lange vor Erfindung des www) der Klarnamen die Norm und Pseudonyme verpönt (jedenfalls in den meisten Gruppen)
    ...stimmt, an diese Hardcore-Transparenten erinnere ich mich noch gut... Die haben am Ende doch tatsächlich geglaubt, dass sie meinen Klarnamen kennen... ;) Also ich denke mal bis auf wenige Ausnahmen (meistens geschlossenen Benutzergruppen) haben das alle so gemacht wie ich... ;)
  7. #36

    |||||||||

    Zitat von farang Beitrag anzeigen
    Ich werde bei FB nie meinen echten Namen verwenden. Das geht schliesslich niemanden ausser mir etwas an.

    Fazit : FB nur mit Echtnamen = Account auflösen, denn mein Echtname taucht nirgends auf im Internet, und das soll auch so bleiben. Basta.
    Ich sehe das irgendwie anders als alle anderen Vorposter - mich stören Fake-Namen auf FB und es läuft irgendwie dem Sinn von FB zuwider..
    Es macht es nämlich unmöglich Personen zu finden die man z.B. einmal kannte - und es nervt wenn Tina Schmidt plötzlich Tin Aschmi heisst und gleichzeitig noch ihr Profilbild ändert.

    Grob geschätzt sind 85% meiner Bekannten mit ihren echten Namen unterwegs, und ich halte es für sinnvoller bei seinen Postings darauf zu achten was man veröffentlicht und seine Privatsphäre-Einstellungen sinnvoll zu gestalten...
  8. #37

    denken sie lieber noch einmal nach!

    Zitat von Nevermeind Beitrag anzeigen
    Das sehen viele Leute anders. Wuerden nur Klarnamen zugelassen, stuende zwar immer noch viel Unsinn im Netz, aber sicher deutlich weniger. So wird zum Beispiel bei Wikipedia schon lange gefordert, nur noch Klarnamen zuzulassen.

    Anonyme Plattformen sollten bestehen bleiben, weil sonst unter Umstaenden Informationen aus Angst vor Repressalien nicht weitergegeben werden. Dazu muss gesagt werden: interessanterweise bloggen gerade gefaehrdete Personen oft mit Absicht unter ihrem Klarnamen.

    Die Regel sollte in jedem Fall ein entanonymisiertes Netz sein.
    laufen sie im "real life" auch immer mit einem namensschild inkl. adresse herum? ach nicht?
    warum fordern sie das dann im netz?
  9. #38

    in der von ihnen angesprochenen zeit...

    Zitat von myonium Beitrag anzeigen
    Die Diskussion um die Klarnamen ist aber schon alt. Im Usenet war (lange vor Erfindung des www) der Klarnamen die Norm und Pseudonyme verpönt (jedenfalls in den meisten Gruppen) - allerdings auf freiwilliger Basis und keinesfalls auf Druck eines Unternehmens. Und wenn man entweder Usenet-Gruppen einmal mit Klarnamen und einmal mit Pseudonymen bzw heute Webforen (mit Pseudonymen) mit thematisch ähnlich gelagerten Usenet-Gruppen (ohne Pseudonyme) vergleicht, dann merkt man schon, dass der Klarnamenzwang eine konstruktive Diskussionsweise fördert ... Anders gesagt: Pseudonyme verleiten zum trollen, pöbeln und beschimpfen der anderen Diskussionsteilnehmer. Das SPON-Forum ist dafür ein gutes Beispiel.

    Wie schön war das alles damals in der guten alten Zeit, als wir noch unter Klarnamen diskutiert haben ... ;-)
    ...gab es aber noch keinen datenhandel heutiger ausprägung. insofern muss ich ihnen sagen:

    diese "guten alten zeiten" sind vorbei.
  10. #39

    Zitat von grumpygramps Beitrag anzeigen
    (...)
    Irgendwann haben wir eh alle zwei Rechner.(...).
    Das glaube ich eher nicht. Ich habe (bis heute) fuenf Rechner, aber die Tendenz geht klar zu einem Rechner. Auch wenn Sie es nicht moegen und/oder wahrhaben wollen: der Cloud gehoert die Zukunft, dazu ist der Komfort viel zu hoch, um diese Entwicklung nioch aufzuhalten. Fuer 50 Dollar (40 Euro) / Monat koennen Sie heute schon bei Google 1 TByte Speicher kaufen, in zwei Jahren wird das keine 10 Euro mehr kosten, und nach weiteren 2 gibt es anstatt heute 1GByte gratis fuer jeden 1 TByte. Und Ihre Daten sind da auch sicher, sogar sicherer, denn es kann Ihnen relativ egal sein, wenn Ihr PC hinueber ist, denn Sie haben ja Ihre Daten auf der Cloud.


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