...werden ja Krankheiten, deren Symptome Straftaten sind, nicht als solche behandelt.
dapdIm März wurde die Leiche der elfjährigen Lena in einem Parkhaus in Emden gefunden. Nun wurde bekannt, dass das Mädchen erwürgt wurde. Ein 18-Jähriger steht vor Gericht, er hat den Mord gestanden - und der Polizei schon lange vor der Tat seine pädophilen Neigungen offenbart.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...850930,00.html
...werden ja Krankheiten, deren Symptome Straftaten sind, nicht als solche behandelt.
Meine Güte, das kann doch nicht zu schwierig zu verstehen sein?
Pädophilie ist eine Form der Sexualpräferenz, die sich im Gegensatz zu anderen (z.B. Fetischismus) so äußert, dass es Opfer gibt, wenn dem Drang nachgegeben wird. Darum zählt man sie zu den Paraphilien, einer Gruppe psychische Störungen.
Und wenn man der Berichterstattung Glauben schenken dar, ist es so gut wie unmöglich, als Betroffener präventiv therapiert zu werden. Immer erst - wenn überhaupt - wenn etwas passiert wird.
Anzuerkennen, dass dieser Drang real ist, so wie der nach normalen heterosexuellen oder homosexuellen Sex, heißt ja nicht, dass man das Ausleben desselben akzeptiert. Aber es wäre schon mal ein richtiger Schritt in die Richtung, die entsprechend Veranlagten so unterstützen, dass sie damit umgehen können.
Und nein, ich weiß nicht, wie das geschehen soll. Dazu gibt es Psychologen und Psychiater.
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Hallo,
der Spiegel-Redakteur sollte vielleicht erklären warum es eine offene Frage ist ob der Täter nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird. Wer unter 21 Jahren tötet wird immer nach Jugendstrafrecht verurteilt.
Auch wer das für angemessen hält sollte den Lesern gegenüber so ehrlich sein, nicht den Eindruck zu erwecken hier würde eventuell anders entschieden.