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Prozess wegen Brandstiftung: Breno muss drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis
DPAFußballprofi Breno ist zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Münchner Landgericht sprach den 22 Jahre alten Brasilianer der schweren Brandstiftung schuldig - und sah keine ausreichend mildernden Umstände für eine Bewährungsstrafe.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...842574,00.html
- #1 04.07.2012 14:25 von
damit dürfte sein vertrag bei lazio hinfällig werden.
weiß wer, wieviel man von 3 jahren und 9 monaten in der regel abzusitzen hat? 2 drittel? - #2 04.07.2012 14:28 von
Weniger als 5 Jahre wären ein schlechtes Zeichen !
Promiboni darf es nicht geben. Sein Schlußwort spricht Bände - ein direktes Geständnis verkneift er sich aber. Ein Urteil dient immer auch der Abschreckung möglicher Folgestraftaten Dritter und da sind 5 Jahre schon ein sinnvoller Zeitraum, der im Gedächtnis derer bleibt, die sich ähnlich gehen lassen. 3 Jahre und neun Monate - naja...
- #3 04.07.2012 14:30 von
- #4 04.07.2012 14:32 von
Da holt man einen 18 Jährigen aus Südamerika, kümmert sich nicht um ihn wenn es schlecht läuft, gibt ihm womöglich noch Tabletten und verschwindet von der Bildfläche wenn es eng wird.
Danke Uli. - #5 04.07.2012 14:33 vonIch würde es gerne sehen, wenn langsam mal das "Trotz" durch ein "Wegen" eingetauscht wird.Trotz einer starken Alkoholisierung des 22-Jährigen zur Tatzeit sah das Landgericht München I keine ausreichend mildernden Umstände für eine Bewährungsstrafe.
Wenn sich jemand so weit abschiesst (egal mit welcher legalen oder illegalen Droge), dass er solche Scheisse baut, gehört er eigentlich härter bestraft und nicht milder. - #6 04.07.2012 14:34 von
Hart
Da habe ich mich aber fett verhauen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass er Bewährung (also maximal 2 Jahre) bekommt, was aus meiner Sicht auch immer noch angemessen wäre.3 Jahre 9 Monate ist schon ziemlich hart für einen Ersttäter. Zumal er dann ja seinen alten Job kaum noch ausüben kann. Wenn er nach 2,5 Jahren rauskommt (wären 2/3 der Strafe) wird er Schwierigkeiten haben, als Profi wieder Fuß zu fassen.
Alles in allem eine harte Strafe, ich würde schon allein wegen des Strafmass Rechtsmittel einlegen. - #7 04.07.2012 14:34 von
...
denke das ist ein richtiges urteil. die anklage hat recht, wenn sie sagt, dass mit der argumentation "depressiv und alkohol" in deutschland viel mehr häuser brennen müssten.
auf der anderen seite muss man den fc bayern schon fragen, ob er wirklich alles für das wohlbefinden seiner (jung)-profis tut. mit 18 aus der gewohnten (ärmlichen) umgebung gerissen und fern der heimat (unter leistungsdruck) mit millionen überschüttet zu werden, ist natürlich schon eine situation, mit der man erstmal umzugehen lernen muss. wenn dann noch misserfolge oder verletzungen dazu kommen ist es schon vorstellbar, dass einer an die grenze gerät. is den bayern halt wurscht... - #8 04.07.2012 14:38 von
Ist schon interessant... Kevin Russell z.B. wurde für seine Drogenfahrt mit zwei lebenslänglich beeinträchtigten Schwerverletzten zu 2 Jahren 3 Monaten verurteilt. Schadenshöhe war ähnlich anzusiedeln, auch er war alkoholisiert bzw. unter Drogen.
Wieso bekommt also Breno fast 4 Jahre, obwohl hier niemand zu Schaden gekommen ist? Und hätte der Besitzer nicht z.B. viel mehr davon, wenn das Gericht z.B. geurteilt hätte (geht nicht, weil Straf- und kein Zivilprozeß, ich weiß), dass er das Doppelte des Hauswerts als Strafe bezahlt? Da hätte jeder was davon gehabt: der Hausbesitzer, der Staat, Breno.
So hat niemand etwas davon. Breno wird den Schaden niemals ersetzen können, da er im Gefängnis nichts verdient. Und danach wird er vermutlich nie wieder auf dem Niveau fußballspielen können, um die Schadenssumme abzutragen. - #9 04.07.2012 14:43 von
Promibonus hin oder her - Wem hilft dieses Urteil?
Wem hilft denn dieses Urteil. Soll es diesem armen Fußballer helfen, der hier in Europa gestrandet und zerbrochen ist? Dem Hausbesitzer oder dem FCB? Hilft denn dieses Urteil einem einzigen ähnlich Kranken. Klar schreckt das ab. Einen Richter oder einen Rechtsanwalt. Aber doch keinen Verzweifelten. Hier wäre doch eine Strafe von 1 Mio Euro zugunsten einer Hilfsstelle für Depressionserkrankte hilfreicher gewesen.
Richter die nur noch Racheengel sind, sind von einer blinden Justitia geführt.
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