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Prozess um PCB-Skandal: Ex-Envio-Chef weist Vorwürfe zurück

DPABeim Recycling-Unternehmen Envio wurden Arbeiter ungeschützt der krebserregenden Chemikalie PCB ausgesetzt. Beim Prozessauftakt bestritt der frühere Geschäftsführer den Zusammenhang zwischen dem Gift und Gesundheitsschäden. Der ungesunde Lebensstil der Arbeiter sei schuld.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...832277,00.html
  1. #1

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Seit dem 12.05.11 wusste Ich das ich auch PCB habe . Meine PCB Werte waren da 22,79 (PCB Plasma ) .

    Ihr fragt euch bestimmt wo her ich das PCB bekommen habe. Mein damaliger Freund hat bei Envio gearbeitet und hat immer seine Arbeitskleidung mit nach Hause genommen damit Ich sie waschen konnte . Dadurch habe ich das PCB bekommen .

    Am 15.02.12 bekam Ich Post von Aachen da waren meine PCB Werte
    19,86 (PCB Plasma)

    Und meine Haut hat sich meiner Meinung auch ein wenig verändert .


    Und das alles nur wegen der Envio Firma .

    Mit freundlichen Grüßen : 84Black
  2. #2

    Zitat von 84Black Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Seit dem 12.05.11 wusste Ich das ich auch PCB habe . Meine PCB Werte waren da 22,79 (PCB Plasma ) .

    Ihr fragt euch bestimmt wo her ich das PCB bekommen habe. Mein damaliger Freund hat bei Envio gearbeitet und hat immer seine Arbeitskleidung mit nach Hause genommen damit Ich sie waschen konnte . Dadurch habe ich das PCB bekommen .

    Am 15.02.12 bekam Ich Post von Aachen da waren meine PCB Werte
    19,86 (PCB Plasma)

    Und meine Haut hat sich meiner Meinung auch ein wenig verändert .


    Und das alles nur wegen der Envio Firma .

    Mit freundlichen Grüßen : 84Black

    Wenn sich die Anklage bewahrheiten sollte, gehören die Verantwortlichen für viele Jahre ins Gefängniss.
    Und hoffentlich halten Deine gesundheitlichen Schaden sich in Grenzen.

    MfG UluKay
  3. #3

    Nicht nur die Manager

    Tja riesen Sauerei. Und da ziehen wir Deutschen immer über andere Länder her was die für Schweinereien veranstalten.
    Ich kann mir immer nicht vorstellen, dass da der Manager persönlich hin geht und die Warnanlagen abschaltet, oder dass der Manager die Berufskleidung auswählt und bestellt. Da hängen doch sicherlich noch mehr Leute mit drin die davon gewusst haben. Auch die sollten hier vor Gericht sitzen, man kann nur hoffen, dass dieser Fall sorgfältig aufgearbeitet wird und wirklich alle ihr Fett weg kriegen die verantwortlich gewesen sind. Nicht nur die Manager.
  4. #4

    Zitat von veremont Beitrag anzeigen
    Tja riesen Sauerei. Und da ziehen wir Deutschen immer über andere Länder her was die für Schweinereien veranstalten.
    Ich kann mir immer nicht vorstellen, dass da der Manager persönlich hin geht und die Warnanlagen abschaltet, oder dass der Manager die Berufskleidung auswählt und bestellt. Da hängen doch sicherlich noch mehr Leute mit drin die davon gewusst haben. Auch die sollten hier vor Gericht sitzen, man kann nur hoffen, dass dieser Fall sorgfältig aufgearbeitet wird und wirklich alle ihr Fett weg kriegen die verantwortlich gewesen sind. Nicht nur die Manager.
    Aber sicher doch - ich hatte mal für einen Kunden im Nahrungsmittelbreich gearbeitet. Das Zeugs, welches dort hergestellt wird, rühre ich im Lebtg nicht mehr an.

    Zurück zum "ich kann mir nicht vorstellen" - dem Betriebsleiter waren die ca. 38 t/h Durchsatz nicht genug, so dass er jeden zweiten Morgen in der Leitwarte den Wert persönlich auf 45 t/h hochgeschraubt hat - entgegen des Rates der Schicht mit z.T. 20 jähriger Erfahrung. Nach kurzer Zeit stand dann die gesamte Anlage für etwa zwei Stunden komplett still, um danach wieder mit 38 t/h angefahren zu werden. Für den Stillstand hat sich die Schicht dann jedesmal einen Anschiss beim Betriebsleiter abgeholt, denn sie waren ja Schuld.

    Also - ich kann mir mittlerweile alles (!) vorstellen, insbesondere und gerade auch in Deutschland!
  5. #5

    Wunsch

    Zitat von veremont Beitrag anzeigen
    Tja riesen Sauerei. Und da ziehen wir Deutschen immer über andere Länder her was die für Schweinereien veranstalten.
    Ich kann mir immer nicht vorstellen, dass da der Manager persönlich hin geht und die Warnanlagen abschaltet, oder dass der Manager die Berufskleidung auswählt und bestellt. Da hängen doch sicherlich noch mehr Leute mit drin die davon gewusst haben. Auch die sollten hier vor Gericht sitzen, man kann nur hoffen, dass dieser Fall sorgfältig aufgearbeitet wird und wirklich alle ihr Fett weg kriegen die verantwortlich gewesen sind. Nicht nur die Manager.

    Wünschen kann man viel- aber daran glauben?
    Da wird es maximal 1-2 Bauernopfer geben, wenn übewrhaupt. Und das war es dann schon.

    Der "Boss" geht garantiert nicht hinter schwedische Gardinen. Und Entschädigungen gibt es auch nicht. Der Laden ist ja pleite.
    Pech gehabt. Seid halt nur Arbeiter - "keine Leistungsträger" - und jederzeit ersetzbar.
  6. #6

    Arbeitschutzgesetz einfordern

    Hoffentlich fordert das Gericht und der Opferanwalt die Dokumentation gem. § 6 des Arbeitsschutzgesetzes an und vernachlässigt dabei nicht das Wirksamkeitsgebot gem. § 3 (1) S.2 ArbSchG betreffend die s.g. Maßnahmen des Arbeitsschutzes. - Schließlich übt das Arbeitschutzgesetz eine Konzentrationswirkung auf alle anderen Schutznormen in der Arbeitswelt aus.

    Sich.-Ing. Jörg Hensel
    Freier Sachverständiger für Arbeitsschutz
  7. #7

    Kein Mensch muss freiwillig unter gesundheitsschädlichen Bedingungen Arbeiten!

    Wenn der Arbeitgeber nicht reagiert - Arbeit niederlegen und auf Beseitigung pochen!!! Sich hierbei unterstützen lassen vom BR, BG, sowie von dafür zuständigen Behörden! Reagiert die Behörde vor Ort nicht weitere Instanzen informieren! Die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes rechtfertigt nicht dass man alles macht bzw. mit sich machen lässt!!! Wird man entlassen und die Arge entsagt einem die Leitung kann man auch dagegen vorgehen!
  8. #8

    111

    Zitat von jason_bh Beitrag anzeigen
    Wenn der Arbeitgeber nicht reagiert - Arbeit niederlegen und auf Beseitigung pochen!!! Sich hierbei unterstützen lassen vom BR, BG, sowie von dafür zuständigen Behörden! Reagiert die Behörde vor Ort nicht weitere Instanzen informieren! Die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes rechtfertigt nicht dass man alles macht bzw. mit sich machen lässt!!! Wird man entlassen und die Arge entsagt einem die Leitung kann man auch dagegen vorgehen!
    Wie immer, die Opfer sind die Schuldigen.
    Es gab doch NULL Unterstützung von en Komikern aus Arnsberg, wir wurden getäuscht, keine Leute, und erst mal sind die Betriebe für sich selbst verantwortlich.
    Keine Nachrichten geschaut heute?
    Wenn man gegündigt bekommt man kein Geld, gegen was wollen Sie denn vorgehen? Die Firma hat doch alles richtig gemacht.
    Sie sind echt nicht von dieser Welt.
  9. #9

    Zitat von jason_bh Beitrag anzeigen
    Reagiert die Behörde vor Ort nicht weitere Instanzen informieren!
    Das haben einige Beschäftigte mit Einschaltung der Presse ja auch getan, nachdem die Behörden nichts weiter zu tun hatten, als den politischen Willen zur Industriesicherung im Hafen umzusetzen.

    Es gab keinen Betriebsrat - wie auch, bei 70% Leiharbeiter-Einsatz und völliges Desinteresse der Gewerkschaften aus den gleichen Gründen wie bei den Ämtern?? Die BGen können Sie getrost vergessen, das zeigt auch deren aktuelle Weigerung, auch nur *einen* der Envio-Fälle als Berufskrankheit anzuerkennen.
    In der Herzkammer der Sozialdemokratur, wie Dortmund ja immer romantisch verklärt wurde, ist das Aufbegehren gegen Industrie-Kriminelle auch heute noch eine Art "Verrat" an den angeblich arbeitnehmerfreundlichen Bemühungen um Arbeitsplatzsicherung - die ja ebenso nur noch Geschichte sind.


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