Um 7,1991 Millionen Euro verschätzte sich ein Auktionator bei der Bewertung eines alten Perserteppichs - und muss trotzdem nicht haften. Die ehemalige Besitzerin scheiterte vor dem Landgericht Augsburg mit ihrer Klage.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,811760,00.html
da hat der Auktionator aber echt Mist gebaut, auch wenn ich das schöne Stück nicht verkauft hätte, wäre ich aber gesetzt dem Fall ich hätte es doch tun müssen zu einem unabhängigem Experten gegangen und hätte mir von ihm Wertgutachten machen lassen. Der Teppich ist wunderschön und ich möchte gar nicht wissen wie lange daran geknüpft wurde, iranische Teppiche werden nicht von Kindern geknüpft.
derjenige der ihn für 19.000euro ersteigert hat.
spätestens da wäre ich als besitzerin unruhig geworden- schätzwert 900,- und dann diese gebote.
die frage ist natürlich, inwieweit sind gutachter haftbar. und was ist, wenn da eh nichts zu holen ist, bei dem auktuionshaus.
menschlich anständig wäre es , wenn der neue teppichverkäufer ein paar hunderttausend abgibt von seinem gewinn. aber wo gibt es heute noch anstand.
... wieweit ist eigentlich ein Verkäufer verpflichtet, sich zu informieren, wie kompetent der "Auktionator" ist, bevor er ihn beauftragt? Gibt es nicht so etwas wie eine Bringschuld des Verkäufers, zumindest nach der Expertise zu fragen?
Man kann ja wohl nicht verlangen, dass alle Fachleute, egal welcher Branche, mit einem Schild um den Hals herum laufen, auf dem steht, welche Inkompetenzen sie haben, damit Rechtsanwälte keinen Angriffspunkte haben.
Ein bisschen Polemik:
Erinnert mich irgendwie an die Amerikaner. Mikrowelle mit der Aufschrift "not for drying dogs" ... zu verkaufen, damit's keine Schadensersatzklageflut gibt, weil Omis ihren Fiffi schnell mal trocknen wollten.
Kann man wohl so sagen. Unglaublich, wer da als Gutachter beauftragt und bezahlt wird.
Wer sich mit alten handgeknüpften Teppichen nicht auskennt, muss das sagen und nicht solche stümperhaften Gutachten erstellen.
Und wieso sind Gutachter eigentlich für ihre Gutachten in keinster Weise verantwortlich? Wofür nehmen die dann Geld?
Der Auktionator hat sich doch selbst geschadet.
Bei einem höheren Schätzpreis wäre schließlich seine Provision höher gewesen!
Von dem niedrig angesetzten 900 hat er doch nix.