Zitat von
m.u.
Hier liegt der Hase im Pfeffer!
Hierbei handelt es sich ja nun nicht um ein x-beliebiges Konsumgut, welches nach mehr oder minder kurzem Gebrauch in die Restwerttonne wandert. Ein solches Fahrzeug kann lediglich ein solch hohen Preis erzielen, wenn es eine absolut transparente, lückenlose Historie und vor allem eine belegbare Historie bietet.
Entweder dem "Niederländer" ist da etwas entgangen, oder Ihm war es schnuppe - dann ist es sein ureigener Fehler! Kurzum Pech gehabt!
Oder die Historie des Fahrzeugs wurde durch den Vorbesitzer (Besitz und Eigentum sind zweierlei Paar Schuhe!) frisiert. Dann hätte der Vorbesitzer, und ggf. der entsprechende Auktionator ein großes Problem!
So wie ich es sehe, verblieb das Fahrzeug im Eigentum der Familie Prym, während es lediglich den Besitzer wechselte.
Eigentum = tatsächliche Gewalt über ein Objekt, Besitz = augenblickliche Gewalt über ein Objekt.
Mit gutem Glauben hat das einmal rein gar nichts zu tun!
Die Historie des Mercedes 500 K hätte durch den Niederländer verifiziert werden müssen (was Er augenscheinlich nicht tat), um einen solchen Spitzenpreis überhaupt erzielen zu können!
Aber wie ich in einem Vorposting schon schrieb: Es ist ein offenes Geheimnis, dass vom besagten Modell heute mehr Fahrzeuge existieren, als überhaupt hergestellt wurden. Also bleibt noch die dritte Möglichkeit, dass das Fahrzeug ein Plagiat, mit der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs der Familie Prym ist. Der Niederländer hat so oder so fast immer die A-Karte!