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Prozess in Oslo: Attentäter Breivik inszeniert sich vor Gericht

REUTERSIn Oslo hat der Prozess gegen Anders Behring Breivik begonnen. Der 33-Jährige trat am Morgen vor die Richter - und nutzte den Gerichtssaal vom ersten Moment an wie befürchtet als Bühne: Der Attentäter hob den Arm zum rechtsextremen Gruß. Das Gericht, so der Angeklagte, erkenne er nicht an.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...827702,00.html
  1. #130

    Zitat von spejismo Beitrag anzeigen
    BREIVIKS VATER ?
    Lesen Sie etwas mehr davon. Vor allem was die Beziehung zu seinem Sohn betrifft. Dann werden Sie vielleicht verstehen, was ich meine.
    Selbstverständlich sind NICHT alle "vaterlose Kinder" krank -Gott sei dank- sonst wäre ungeheurlich, aber es gibt bestimmte Anomalien des Gehirns, die zu fürchterlichen Kränkungen der Art führen können, selbst wenn eine psychologische Diagnostik so schwer festzustellen ist.
    Vom Vater vom Br. habe ich nichts gelesen, aber ich kann einfach nicht verstehen, wenn alle möglichen Straftaten auf eine ach so schwere Kindheit zurückgeführt werden. Ich bin 1947 geboren, Vater nie gekannt in meiner Kindheit, meine Mutter allein mit 5 Kindern, vom Angriff auf Chemnitz ausgebombt - ärmer kann man gar nicht sein. Wenn sein Vater so schlecht war, dann sucht man sich einen anderen Umkreis. Gefährlicher ist m.M. nach, wenn die Umwelt sieht, wie so ein Mensch immer introvertierter wird und ihn deshalb immer weiter ausgrenzt. Ich kann hier nur erahnen, ob das in seinem Leben so war - aber wir haben die Beispiele Erfurt, Winnenden usw.
  2. #131

    Homecat, hier der zweite Teil meiner "Erklärung"

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Vom Vater vom Br. habe ich nichts gelesen, aber ich kann einfach nicht verstehen, wenn alle möglichen Straftaten auf eine ach so schwere Kindheit zurückgeführt werden. Ich bin 1947 geboren, Vater nie gekannt in meiner Kindheit, meine Mutter allein mit 5 Kindern, vom Angriff auf Chemnitz ausgebombt - ärmer kann man gar nicht sein. Wenn sein Vater so schlecht war, dann sucht man sich einen anderen Umkreis. Gefährlicher ist m.M. nach, wenn die Umwelt sieht, wie so ein Mensch immer introvertierter wird und ihn deshalb immer weiter ausgrenzt. Ich kann hier nur erahnen, ob das in seinem Leben so war - aber wir haben die Beispiele Erfurt, Winnenden usw.
    Breivik hat mit dieser schaurigen, mörderischen Tat sein krankhafter Hass seinem Vater zeigen vollen.
    Deswegen hat er gezielt die Welt angegriffen, die für seinen Vater viel wichtiger war, als der Sohn.
    Eine politische Welt, die ihm seinen Vater "geraubt hatte".
    Breiviks Hass. Breiviks Wahnsinn gilt vorallem seinem Vater.
    So makaber wie es auch sei, mehr als 70 junge Menschen mussten sterben nur deswegen.
    Er fühlt sich als Ritter einer bösen Welt, die er befreien muss.
    Sehr sehr bedauerlich und bescheuert, weiß ich, aber so ist es oft bei Wahnsinnigern, wenn man nicht rechzeitig ihre hochgefährliche Kränkung erkennt.
  3. #132

    .

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Vom Vater vom Br. habe ich nichts gelesen, aber ich kann einfach nicht verstehen, wenn alle möglichen Straftaten auf eine ach so schwere Kindheit zurückgeführt werden. Ich bin 1947 geboren, Vater nie gekannt in meiner Kindheit, meine Mutter allein mit 5 Kindern, vom Angriff auf Chemnitz ausgebombt - ärmer kann man gar nicht sein. Wenn sein Vater so schlecht war, dann sucht man sich einen anderen Umkreis. Gefährlicher ist m.M. nach, wenn die Umwelt sieht, wie so ein Mensch immer introvertierter wird und ihn deshalb immer weiter ausgrenzt. Ich kann hier nur erahnen, ob das in seinem Leben so war - aber wir haben die Beispiele Erfurt, Winnenden usw.
    Ich weiß nicht warum, aber der erste Teil "meiner Erklärung" ist weg. Ich versuche es nochmal.
    Der Vater Breiviks war Diplomat der Regierung, die auch heute regiert, das heißt: der norwegischen SPD.
    Es ist kein Zufall, das er im Regierungsviertel die Bomben explodieren ließ. Und dann in der (SPD)-Insel, wo auch sein Vater in der Jugend gewesen war, das abscheuliche Masaker veranstalte.
    Dieser Vater verließ Ehefrau und Sohn, als Breivik ein Baby war, um sich ganz und gar der politischen Karriere zu widmen.
    Die Mutter war krankenschwester und wohnt bis heute in einem bescheidenen Vorort Oslos.
    Als Breivik 16 wurde, war die Vater-Sohn Beziehung endgültig beendet.
    Das ist doch auch kein Zufall, dass Breivik gerade in dieser Zeit mit seinen wahnsinnigen Ideen anfing. Er isolierte sich immer mehr und mehr (sagt die Mutter). Ein 900 Seiten Manifest schreibt man nicht von heute auf morgen. Seine narzisstische Kränkung (. . . gegen den Vater ??) wurde immer obsessiver und seine "Tempel-Ritter-Pläne" folgten krankhaft jahrelang nur einem Ziel: Die gehasste Vaterwelt zu zerstören. Kostet es was es kostet.
    Dieser Vater lebt heute als Luxus-Rentner im Süd-Frankreich, wo er verheiratet ist.
  4. #133

    Krank oder Normal

    Ein Mensch der töten kann ist krank. Ist dies wahr? Werden dann kranke Menschen in Armee, Polizei und Strafanstalten gebraucht?

    Zunächst. Der Mensch kann töten. Das ist in seinen Genen so geplant und vorgesehen. In einer Zivilisation dominiert aber meist die Fürsorge, die oft auch Tiere und unbelebte Dinge ausgedehnt wird und erst ein Gesellschaftliches Zusammenleben sinnvoll macht.

    Eine Gesellschaft ist aber auf einen Kompromiss der Individuen angewiesen. Wird eine Ideologie zu dominierend, werden Andersdenkende automatisch isoliert. Dadurch verliert die Gesellschaft und deren Fürsorge für diese Individuen ihren Wert. Darum bekämpfen Rechte, Linke und Islamisten Gesellschaften, die ihnen nicht die Fürsorge vermitteln können, die sie glauben zu verdienen.

    Diese fehlende Fürsorge bezieht sich aber auch auf moralische Werte, die die meisten Menschen weniger wichtig nehmen. So entsteht meist die Paranoide Situation, dass es den Menschen materiell gut geht, sie nicht um das überleben kämpfen müssen, sie gleichzeitig aber eine Existenzbedrohung glauben wahrzunehmen.
    Diese Existenzbedrohung führt bei dem typischen Amokläufer dazu, das er sein geregeltes Leben gerne opfert um gegen die vermeintlich Gefahr zu kämpfen. Da er selbst bereit ist sein Leben zu opfern, ist natürlich auch das Leben der anderen nicht viel wert.
    So kann der linke, rechte, religöse Terrorist, genauso Frauen und Kinder in die Luft sprengen, wie Breivik.
  5. #134

    Zitat von spejismo Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht warum, aber der erste Teil "meiner Erklärung" ist weg. Ich versuche es nochmal.
    Der Vater Breiviks war Diplomat der Regierung, die auch heute regiert, das heißt: der norwegischen SPD.
    Es ist kein Zufall, das er im Regierungsviertel die Bomben explodieren......
    Vielen Dank für die obige ausführliche Schilderung. Ich bin aber trotzdem der Meinung, daß das, was der Br. getan hat, für "normale" Menschen damit nicht erklärt werden kann und noch weniger verstanden werden kann. In jeder und wirklich in jeder Familie gibt es Schwierigkeiten und Probleme - das zeigen ja leider auch oft die täglichen Nachrichten - aber wie man dann so viel vollkommen unbekannte und unschuldige Menschen töten kann, wie man so vielen Menschen so unsagbares Leid zufügen kann übersteigt meinen Verstand und den der meisten Menschen. Wie ich in einem anderen Forum gelesen habe, war der Br. den Justizorganen in Norwegen kein Unbekannter. Es ist für mich immer wieder unfaßbar, daß ein Schwarzfahrer oder irgendein armes Schwein, das ein Brötchen klaut, mehr Beachtung durch die Polizei erfährt als ein potentieller Attentäter. Irgendwie sind die Politiker nicht mehr die Menschen, die dem Volk, das sie vertreten, sich verantwortlich fühlen und bei den durch sie beauftragten Justizangehörigen scheint das auch so zu sein.
  6. #135

    Zitat von Gungosh Beitrag anzeigen
    Ich war grad zufällig auf Phoenix beim ersten Filmbeitrag. Breivik wurden die Handschellen abgenommen und unmittelbar danach kam dieser Gruß.
    Was mir anschließend sehr suspekt war war die Tatsache, dass einige Personen zum freundlich lächelnden Händeschütteln zu ihm kamen. Selbst wenn das alles seine Anwälte waren, fand ich diese freundlichen Begrüßungen doch sehr deplaziert...
  7. #136

    Zitat von Gungosh Beitrag anzeigen
    Ich war grad zufällig auf Phoenix beim ersten Filmbeitrag. Breivik wurden die Handschellen abgenommen und unmittelbar danach kam dieser Gruß.
    Was mir anschließend sehr suspekt war war die Tatsache, dass einige Personen zum freundlich lächelnden Händeschütteln zu ihm kamen. Selbst wenn das alles seine Anwälte waren, fand ich diese freundlichen Begrüßungen doch sehr deplaziert...
    Man hätte ihm die Handschellen gar nicht abnehmen dürfen, damit er sich nicht in Szene setzen kann! Auch die nette und freundliche Begrüßung per Handschlag von gewissen Anwesenden ist doch eine Ohrfeige für die Opfer der Familien. Er ist ein feiger Massenmörder und wie ein solcher sollte er auch behandelt werden zumindestens nicht wie ein Ehrengast im feinen Anzug!!! Ebenfalls sollte er für jeden Menschen den er umbringt "Lebenslänglich" bekommen!
  8. #137

    Zitat von psychologiestudent Beitrag anzeigen
    Wie schön dass sie derjenige sind, der bestimmen kann wer den Tod verdient hat und wer nicht. Sie können sicher auch Menschen vom Tod wiedererwecken und das Wasser teilen...
    Ich und sehr viele Andere sind der Meinung, daß er für seine Gräueltaten definitiv den Tod verdient hat. Es ist jedoch leider so, daß der Tod eine zu geringe Strafe ist! Er hat ja nicht nur die Opfer getötet. Nein, er hat auch ihre Familien lebenslänglich zerstört.
    Aber jemand, der selbst keine Kinder hat, kann dies natürlich nicht nachvollziehen! Wer jedoch der Meinung ist, der arme Herr Breivik sollte nach der Therapie wieder in die Gemeinschaft integiert werden, der ist danach mitverantwortlich, wenn er wieder zuschlägt!
    Die Bevölkerung muss vor solchen abartigen Geschöpfen geschützt werden!!!








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