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Prozess gegen UBS-Banker: "Den Löwen zum Fraß vorgeworfen"
REUTERSSie brachen die Regeln und zockten mit Milliarden: Der Prozess gegen den Skandaltrader Adoboli verschafft tiefe Einblicke in den Alltag der Großbank UBS. Und wirft starke Zweifel an der These auf, der Händler habe Chefs und Kollegen hinters Licht geführt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858423.html
- #1 27.09.2012 19:30 von
- #2 27.09.2012 19:42 von
Well Done
Wen wundert's, wenn der ehrgeizige Trader da noch ein bisschen nachlegt. Das war doch von der Kultur dort gedeckt. Darf halt nur nicht schief gehen, dann wird er gehaengt. Jetzt werden wir sehen, ob die englische Justiz aehnlich willfaehrig ist wie die franzoesische im Fall Kervial. Moeglicherweise nicht, denn es ist ja keine englische Bank. Dumm gelaufen, zumal die UBS ja auch in den USA zum Abschuss freigegeben ist.
- #3 27.09.2012 19:47 von
so ist es halt
Wer sich jemals mit Trading und Tradern beschäftig hat, weiß das es so ist.
Aussage eines Top-Traders auf die Frage seines Personalers, welche Qualifikation sie in eine Stellenanzeige schreiben sollten: Glück.
Insofern ist der Prozess und die Berichterstattung uninteressant und bedient Vorurteile.
Der richtige Ansatz ist das gesetzliche Verbot von staatlicher Bankenrettung und das Aufleben von den guten alten Partnerschaften. Wer prop traden will, benötigt persönlich haftende Gesellschafter. Und gut is. - #4 27.09.2012 20:20 von
unterirdisches niveau
unterirdisches niveau von artikel und kommentaren:
ETFs = Electronic Trading Futures?
Wenn man keine ahnung hat, einfach mal....... - #5 27.09.2012 20:57 von
Unsinn, Wahnsinn, Irrsinn
Warum wird eine Einzelperson vor Gericht gezerrt? Eine systemische Organisation wie UPS oder UBS sollte ihre gefallenen Helden schützen, die mit Millionen und Milliarden zocken, um den Vorständen ordentliche Gewinne zu bescheren. Wie tief muss man als Chef sinken, um einem Trader, der das Spiel spielt, für das er eingestellt wurde, einfach fallen zu lassen. Schäbig. Früher hat man solch ehrlose Gesellen... aber das erfordert ein Mindestmaß an Anstand und Moral, das ein Vorstandsangestellter heute in der Regel nicht besitzt.
- #6 27.09.2012 21:32 von
klassisches...
...Bauernopfer.
- #7 27.09.2012 21:59 von
Das ist das System
So ist nunmal. Die Welt gehtvordie Hunde? Wen kümmerts , Hauptsache die profite stimmen. Wir alle leben mit und von diesem System. Die einen besser der Grossteil schlechter.
- #8 27.09.2012 22:35 von
tja, der Vorstand ist mitlerweile natuerlich ein anderer. Die FInanzkrise, die Staatsrettung und diese Aktion wird er wohl kaum ueberlebt haben.
Ehrlich gessagt wundert es mich, das die UBS nicht alles versucht um ihn da einigermassen rauszuboxen.
Den das selbe wie bei Kivel: Solche Vorgaenge koennen nicht unbemerkt bleiben, nicht nur im eigenen Team.
Wenn 8 Mrd. an Bankgelder offen stehen....
das Risikocontrolling und die Beherschung des Risikos sowie das wissen welche Positionen die Bank haelt ist die Kernessenz einer Bank.
Mich wuerde interessieren was der Regulator eigentlich davon haelt?!
Ist so ein Vorfall kein Grund eine Banklizenz einzuziehen? - #9 27.09.2012 22:57 von
Auch die Trader wußten, was sie taten
Natürlich wußten sie, dass die Bank auch Pleite gehen könnte (vgl. Singapur vor 10? Jahren) - aber es gab auch richtiges Geld für die eigene Tasche, wenn alles passt
Sind alle Trader Deppen, die sich an keine Regeln halten und ihre Bank gefährden?
Oh, diese armen, verführten in ihre Jugend... blbalbal Trader!
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