aber immer noch zu wenig
Jeder Aktienbetrüger bekommt mehr und meines Erachtens ist eine solche brutale Attacke WESENTLICH schlimmer.
Brutal trat er auf dem Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße auf sein Opfer ein - jetzt hat das Landgericht*Torben P. zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...787026,00.html
aber immer noch zu wenig
Jeder Aktienbetrüger bekommt mehr und meines Erachtens ist eine solche brutale Attacke WESENTLICH schlimmer.
Die Chance auf vorzeitige Begnadigung bei guter Führung fliesst aber nicht in die Strafbemessung ein.
Die Begnadigung ist nicht selbstverständlich, sondern muss sich "erarbeitet" werden. Das ist durchaus sinnvoll.
Täterjustiz--ja, die haben wir. Denn um die Täter muss sich die Justiz kümmern. Die Opfer brauchen etwas anderes.
jeder Wiederholungstäter war mal Ersttäter... von daher ist ihre Argumentation unplausibel...
auch einem Ersttäter musste bewusst sein was ihn erwartet, wenn er andere halb tot trampelt...
gerade aber wenn Ersttäter glauben, dass ihre erste Tat "gratis" ist, geht ihre Argumentation ins Leere...
wenn alle wissen dass es beim ersten mal direkt in den Bau geht, lassen sich vielleicht einige davon abhalten...
umgekehrt bringt eine Verschonung von Ersttätern überhaupt nichts...
Alkohol ist im Strassenverkehr strafverschaerfend, weil Alkohol im Strassenverkehr an sich illegal ist. Es ist also ein zusaetzliches Vergehen, was sich strafverschaefend auswirkt.
Warum ein Alkoholrausch bei sonstigen Verbrechen aber strafmildernd angerechnet werden kann, ist mir auch voellig unklar. Strafverschaerfend waere aber auch Unsinn, hoechstens indirekt, z.B. wenn durch die entfallene Hemmung das Verbrechen skrupelloser war, sollte es auch dementsprechend haerter bestraft werden.
Bei mir ist es umgekehrt. Mit Menschen, die eine grenzwertige Meinung vertreten, sich aber friedlich verhalten, habe ich überhaupt keine Probleme. Wirklich schlimm finde ich hingegen die Relativierer, die eine dermaßen brutale Tat als "irgendwie dumm gelaufen*" verharmlosen. Denn die begünstigen ein Klima, in der Gewalt nicht mehr gesellschaftlich sanktioniert wird und dementsprechend die Hemmschwelle bei Jugenldichen sinkt. Wie ja seit Jahren zu beobachten ist...
Die "Arbeit", die für eine vorzeitige Beendigung der Strafhaft aufzuwenden ist, kann so anstrengend nicht sein, da dies ja mittlerweile in der Mehrheit der Fälle stattfindet. Nicht dass es mich stören würde, aber es ist einfach unerklärlich, dass eine Regelung, die einst für die Fälle von "guter Führung" vorgesehen war, mittlerweile den Regelfall darstellt. Ich finde daher, dass das Strafvollzugsgesetz oder die StPO bzw. das GVG geändert gehören. Eine Ausnahme kann nicht der Regelfall sein.
Das Urteil ist angesichts der entfesselten Brutalität eindeutig zu milde. Es herrscht noch ein klares Ungleichgewicht bei der Strafzumessung, was viele nicht nachvollziehen können.