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Prozess gegen Hedgefonds-Milliardär: "Von unserer Unterhaltung darf keiner erfahren"
Er soll mit Insiderinfos 54 Millionen*Dollar erschwindelt *haben, jetzt geht das Verfahren gegen den New Yorker Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam in die heiße Phase. Die Justiz präsentiert eine Anklage mit Rekordumfang - der Fall zeigt,*was an der Wall Street legal ist und was nicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...756180,00.html
- #1 11.04.2011 13:34 von
Rajat Gupta
Der Goldman Sachs Direktor war in seinem früheren Leben "Managing Director" (also Chef) von McKinsey. Als Goldman Direktor plauderte er Goldman Geheimnisse aus. Ob er als McKinsey Chef auch schon Interna seiner Kunden ausplauderte? Immerhin ist ja auch schon ein damals noch aktiver McKinsey Direktor (Anil Kumar) wegen Insiderwissens angeklagt / verurteilt(?)
Wenn es um wirklich wichtige Geheimnisse geht, dann sollte man sich wohl schon genau überlegen mit welchen Invetmentbanken oder Unternehmensberatern man zusammenarbeiten möchte - #2 11.04.2011 13:52 von
- #3 11.04.2011 13:57 von
"""
Der Kerl ist zwar ein Schlimmer, aber nur ein Bauernopfer. Die wirklich großen Betrüger wie Fuld, Blankfein und Diamond laufen immer noch frei herum.
- #4 11.04.2011 15:02 von
.
Ich hatte den Begriff Managing Director richtig verwendet und den Begriff "Chef" in Klammern und in Anführungszeichen gesetzt, als Erläuterung für diejenigen, die nicht so viel Wissen wie Ihr Kleinkind haben. Und ich finde es weiterhin einen passenden Ausdruck für den höchsten Mitarbeiter einer Organisation der auch die Macht hat Landesfürsten zu entmachten (Beispiel Hr. Kluge)
Ihr Beitrag geht aber an meiner Frage vorbei: Hr. Gupta hatte in jedem Interview was ich von ihm gelesen habe und angeblich auch intern immer von Werten ("Values") gesprochen. Wenn der höchste _Representant_ einer _Firma_ sich und seine Firma so verkauft, dann aber selber Insiderhandel betreibt, dann frage ich mich wie _representativ_ dies für die Organisation ist. - #5 11.04.2011 15:07 von
abspecken
25 Jahre Knast werden dem Raj koerperlich gut tun, da kann er hoffentlich etwas abspecken.. :)
- #6 11.04.2011 21:48 von
also bitte ...
Das amerikanische Justizsystem ist doch sowieso so was von lächerlich kaputt ...
- #7 12.04.2011 06:18 von
Rechtssysteme
Das amerikanische Rechtssystem ist sicherlich nicht das beste der Welt, aber wir hier in Deutschland sollten uns hüten, mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Wir leben hier zwar in einem Rechtsstaat, aber bei weitem nicht in einem gerechten Staat.
Wenn ich mir die Fehlurteile unserer Geschworenengerichte anschaue, wenn ich mir die Schwierigkeiten betrachte, in Deutschland ein Wiederaufnahmeverfahren zu erreichen (weil eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus), wenn ich sehe, wie einseitig die Justiz belastendes Material sammelt und offensichtlich entlastendes Material ignoriert, dann verliere ich den Glauben an unser "ach so gutes Rechtssystem".
Ein Fall Kachelmann, mit den bisher vorliegenden Erkenntnissen, Gutachten und aufgedeckten Lügen, hätte es so in einem amerikanischen Gericht nicht gegeben. - #8 11.05.2011 22:49 von
Rechtsysteme 2
Rajaratnam hatte einfach Pech gehabt, in den USA tätig zu sein und dafür bekommt er jetzt 20 Jahre Haft. In Deutschland hätte er höchstens einige Monate und auch das nur auf Bewährung bekommen. Der Betrüger Markus Frick (80 Millionen Euro ergaunert) bekam vor kurzem 1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung und darf ungehindert weitermachen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,756937,00.html
Schande !
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