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Prozess gegen Ex-Vorstand: BayernLB kann nur auf wenig Schadensersatz hoffen

DPAUngünstige Aussichten für die BayernLB: Der Landesbank droht im 200-Millionen-Euro-Prozess gegen den gesamten früheren Vorstand eine Schlappe. Nur zwei der acht Ex-Manager sollen möglicherweise zahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...839795,00.html
  1. #1

    Wenn..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ungünstige Aussichten für die BayernLB: Der Landesbank droht im 200-Millionen-Euro-Prozess gegen den gesamten früheren Vorstand eine Schlappe. Nur zwei der acht Ex-Manager sollen möglicherweise zahlen.

    BayernLB kann nur auf wenig Schadensersatz hoffen - SPIEGEL ONLINE
    ...da wirklich jemand zur Rechenschaft gezogen werden würde, das sollte mich doch schwer wundern.

    Ich möchte fast wetten, das keiner der Vorstände in irgendeiner Art und Weise sanktioniert wird.
  2. #2

    Too rich to fail

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ungünstige Aussichten für die BayernLB: Der Landesbank droht im 200-Millionen-Euro-Prozess gegen den gesamten früheren Vorstand eine Schlappe. Nur zwei der acht Ex-Manager sollen möglicherweise zahlen.

    BayernLB kann nur auf wenig Schadensersatz hoffen - SPIEGEL ONLINE
    Na klar, schließlich handelt es sich nicht um einen Pfandbon oder eine Mettstulle. Bankstern muss man helfen, too richt to fail.
  3. #3

    Zitat von TheFrog Beitrag anzeigen
    ...da wirklich jemand zur Rechenschaft gezogen werden würde, das sollte mich doch schwer wundern.

    Ich möchte fast wetten, das keiner der Vorstände in irgendeiner Art und Weise sanktioniert wird.
    Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass die Klage aus den oberen hirachischen Reihen der Anklage gestoppt wird...
    Zumindest war das in Sachen WestLB in der Vergangenheit so.
  4. #4

    Zitat von irgendwer_bln Beitrag anzeigen
    Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass die Klage aus den oberen hirachischen Reihen der Anklage gestoppt wird...
    Zumindest war das in Sachen WestLB in der Vergangenheit so.
    Es handelt sich zunächst um einen Zivilprozess.
  5. #5

    Interessant

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ungünstige Aussichten für die BayernLB: Der Landesbank droht im 200-Millionen-Euro-Prozess gegen den gesamten früheren Vorstand eine Schlappe. Nur zwei der acht Ex-Manager sollen möglicherweise zahlen.

    BayernLB kann nur auf wenig Schadensersatz hoffen - SPIEGEL ONLINE
    Wie sieht es den mit den Politamigos aus?
    Die haben sicher von all dem nichts gewusst,keinen Einfluss genommen und sind an allem unschuldig.......
    Nochmal zu Erinnerung:Es handelt sich hier um eine Landesbank!
  6. #6

    Mann kann jetzt schon auf die ganzen Experten hier wetten...

    Mann kann jetzt schon auf die ganzen Experten hier wetten...

    Sie haben nie Rechtswissenschaft o.ä. studiert bzw. ein entsprechendes Studium abgeschlossen. Auch sonst haben sie fachlich nicht die geringste Ahnung. Im konkreten Fall besteht ihre gesamtes Wissen aus ein paar Zeitungsartikel...

    Und jetzt wette ich: Sie werden sich hier (wie bei jedem rechtlichen Problem) aufspielen, werden abenteuerliche rechtliche Thesen veröffentlichen.... und zum Schluss kommen die Superexperten, die Welterklärer und Verschwörungsjungs.... Sie werden erklären, warum ihre Phantasievorstellungen im Widerspruch mit der Realität stehen (z.B. eine Verschwörung)....

    Kurz danach werden unsere lieben "Kommunisten" hier folgen. Dann wird mal wieder auf die Banken, Manager, Reiche... eingeschlagen....

    Wie gesagt, es ist wie jedes mal. Aber ich danke allen für die Lacher. Weil eins sich hier immer wieder Wiederholt: Die unqualifiziertesten Aussage und besten Verschwörungen gibt es immer, wenn es ein rechtliches Problem gibt. Da scheinen sich viele genötigt zu fühlen, alle ihre Märchen und ihr Halbwissen (stimmt nicht, noch nicht mal halb) als Wahrheit zu verkaufen....
  7. #7

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Mann kann jetzt schon auf die ganzen Experten hier wetten...

    Sie haben nie Rechtswissenschaft o.ä. studiert bzw. ein entsprechendes Studium abgeschlossen. Auch sonst haben sie fachlich nicht die geringste Ahnung. Im konkreten Fall besteht ihre gesamtes Wissen aus ein paar Zeitungsartikel...

    Und jetzt wette ich: Sie werden sich hier (wie bei jedem rechtlichen Problem) aufspielen, werden abenteuerliche rechtliche Thesen veröffentlichen.... und zum Schluss kommen die Superexperten, die Welterklärer und Verschwörungsjungs.... Sie werden erklären, warum ihre Phantasievorstellungen im Widerspruch mit der Realität stehen (z.B. eine Verschwörung)....

    Kurz danach werden unsere lieben "Kommunisten" hier folgen. Dann wird mal wieder auf die Banken, Manager, Reiche... eingeschlagen....

    Wie gesagt, es ist wie jedes mal. Aber ich danke allen für die Lacher. Weil eins sich hier immer wieder Wiederholt: Die unqualifiziertesten Aussage und besten Verschwörungen gibt es immer, wenn es ein rechtliches Problem gibt. Da scheinen sich viele genötigt zu fühlen, alle ihre Märchen und ihr Halbwissen (stimmt nicht, noch nicht mal halb) als Wahrheit zu verkaufen....

    Meines Erachtens ist die Paragraphenreiterei lediglich eine Krückstock für Menschen, die nicht wissen, was richtig und was falsch ist, also überwiegend für Leute, die glauben, ihr aufgeblähtes Ego habe mehr Rechte als andere Existenzen.
    Die für den Zweck der Freisprechung ausgegrabenen Spitzfindigkeiten des modernen Juristenbetriebes lösen in mir bestenfalls Verachtung aus.

    Im aktuellen Fall sind die betrofffenen Angeklagten aber vermutlich systemrelevante Persönlichkeiten, die es nicht mal nötig haben, den Gerichtstermin haptisch wahrzunehmen. Da genügt es wohl, wenn sie in der Presse lesen, dass ihre Angelegenheit nicht weiter verfolgt wird und sie anschliessend ein Glas Champagner mit ihren 'Spitzenanwälten' zu sich nehmen können.
  8. #8

    Verantwortlichkeit?

    Zitat von frontmann22 Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens ist die Paragraphenreiterei lediglich eine Krückstock für Menschen, die nicht wissen, was richtig und was falsch ist, also überwiegend für Leute, die glauben, ihr aufgeblähtes Ego habe mehr Rechte als andere Existenzen.
    Die für den Zweck der Freisprechung ausgegrabenen Spitzfindigkeiten des modernen Juristenbetriebes lösen in mir bestenfalls Verachtung aus.

    Im aktuellen Fall sind die betrofffenen Angeklagten aber vermutlich systemrelevante Persönlichkeiten, die es nicht mal nötig haben, den Gerichtstermin haptisch wahrzunehmen. Da genügt es wohl, wenn sie in der Presse lesen, dass ihre Angelegenheit nicht weiter verfolgt wird und sie anschliessend ein Glas Champagner mit ihren 'Spitzenanwälten' zu sich nehmen können.
    Es gibt eben für die da Oben keine Verantwortlichkeit, es wird nur was für die Öffentlichkeit inzeniert.
    Wir können es doch zur Zeit gerade erleben wie man die Zockerei weiter am Leben erhalten möchte, zu zahlen hat es der Steuerzahler und all diejenigen die weniger gesellschaftliche Leistungen in Anspruch nehmen können.
    Kindergärten, Straßen, öffentlicher Verkehr und vieles mehr muss eben dafür zurückgestellt werden.
    HR
  9. #9

    Zitat von frontmann22 Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens ist die Paragraphenreiterei lediglich eine Krückstock für Menschen, die nicht wissen, was richtig und was falsch ist, also überwiegend für Leute, die glauben, ihr aufgeblähtes Ego habe mehr Rechte als andere Existenzen.
    Die für den Zweck der Freisprechung ausgegrabenen Spitzfindigkeiten des modernen Juristenbetriebes lösen in mir bestenfalls Verachtung aus.

    Im aktuellen Fall sind die betrofffenen Angeklagten aber vermutlich systemrelevante Persönlichkeiten, die es nicht mal nötig haben, den Gerichtstermin haptisch wahrzunehmen. Da genügt es wohl, wenn sie in der Presse lesen, dass ihre Angelegenheit nicht weiter verfolgt wird und sie anschliessend ein Glas Champagner mit ihren 'Spitzenanwälten' zu sich nehmen können.
    Was Sie da so verachten, nennt sich Rechtsstaat. Dieser umfasst nun einmal, dass Rechtsprechung entlang der Gesetze, also allgemeiner, geschriebener, umfassender Regeln erfolgt.
    Und diese kennen Sie nicht und wollen Sie nicht kennen. Das ist schlimm genug.
    Hinzu kommt, dass Sie nicht einmal den Gegenstand des Rechtsstreites erkannt haben. Es handelt sich um einen Zivilprozess, gerichtet auf Schadensersatz. Da gibt es keine "Angeklagten", sondern
    Beklagte. Und es erfolgt auch keine "Freisprechung" (und auch kein Freispruch), sondern ggf. eine Klagabweisung.
    Vorliegend ist der Prozess noch nicht einmal abgeschlossen. Bislang gab es lediglich Hinweise des Gerichts. Den Akteninhalt (nur der ist maßgeblich: quod non est in actis, non est in mundo) kennt hier keiner, und Sie erst recht nicht.
    Daher halte man sich am besten 'raus.








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