Mal ganz abgesehen, dass Laucha in Sachsen-Anhalt liegt:
Sachsen hat den niedrigsten Ausländeranteil aller Bundesländer-und die Sachsen sind da auch froh darüber.
Auch höre ich öfter von westdeutschen Bekanntschaften, dass sie sich richtig wohlfühlen in Dresden, auch, weil "es erstaunlich wenig Ausländer gibt".
Da mag erstmal das Nazometer wieder anspringen, aber vielleicht können sie sich in die Menschen hineinversetzen, die weitgehend ethnische Homogenität mit einem als wirklichen Bereicherung wahrgenommenen Ausländeranteil und einer von Ausländerkriminalität verschonten Umgebung als Lebensqualität steigernd ansehen.
Es gibt auch Menschen, die ziehen zum Beispiel vor, in Migrantenghettos zu wohnen, weil sie das Fremde mögen und weit weg von deutscher Spießbürgerlichkeit sein wollen. Jedem das seine.
Wenn nun die sächsische CDU vorgeschlagen (ich weiß nicht, ob es schon feststeht), dass Sachsen dringend Zuwanderung braucht und der Ministerpräsident größflächig Ausländer ansiedeln will und dazu ein Professor von der TUD vorschlägt, mehr Ausländer in Dresden anzusiedeln, um den ansässigen Ausländern die Angst zu nehmen - welcher Partei sollte der Sachse dann wählen, der das nicht möchte?
Genau, da bleibt nur eine übrig, egal ob man derjenigen sonst irgendwelche Sympathien zukommen lässt.



