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Protestwahl: Griechenland ist unregierbar

APWie man die Parteien auch zusammensetzt, es kommt keine Koalition dabei heraus: Griechenlands Politik steht vor dem Chaos. Die Bürger haben sich in ihrer Wut über alle Sparzwänge und Drohkulissen hinweggesetzt - und den Protest stark gemacht. Jetzt hat Europa ein Problem.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831833,00.html
  1. #70

    Punkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie man die Parteien auch zusammensetzt, es kommt keine Koalition dabei heraus: Griechenlands Politik steht vor dem Chaos. Die Bürger haben sich in ihrer Wut über alle Sparzwänge und Drohkulissen hinweggesetzt - und den Protest stark gemacht. Jetzt hat Europa ein Problem.

    Konservativer Samaras mit Regierungsbildung in Athen beauftragt - SPIEGEL ONLINE
    Allen Politikern ins Heft geschrieben: Nicht über die eigene Wahl freuen, sondern anfangen zu arbeiten. Sofort! Nicht erst den neu erworbenen Schreibtisch streichen, arbeiten, sofort! Immer im Hinterkopf: Große Männer und Frauen haben das gemacht, Deshalb sind sie groß geworden. Und noch etwas: Merkelm sitzt zu Unrecht da. Sie arbeitet nur an der eigenen Karriere. Nicht für das Volk!
  2. #71

    Untergang

    Die Griechen sind momentan überwiegend uneinsichtig. Man vertraut Linksparteien, die sich wie Zechpreller gebärden. The party is over, bezahlt wird nichts. Sie wollen sich einfach davon schleichen. An der Party haben nicht nur die Politiker teilgenommen: das ganze griechische Volk auf Staatspöstchen, durch Steuerverweigerung, Subventionsbetrug usw. usw.

    Enthemmte Anarchie ist bereits erkennbar. Da muss der Absturz früher oder später kommen. Treffen wird ihn vor allem die Kleinen: die Bauern, Arbeiter und Rentner.
    Die Vermögenden Griechenlands haben ihr Geld längst in Sicherheit gebracht. Die warten auf den Absturz und die Wiedereinführung der Drachme. Dann können sie mit ihren gehorteten Euros oder Schweizer Franken das Restvermögen des Lands billig aufkaufen. Die Dummen, die den einfachen Rezepten der Linksverführer vertrauten, werden allesamt die Röhre schauen. Die Demokratie wird danach eine andere sein.
  3. #72

    ...

    Vielleicht ist dies endlich der Anfang vom Ende mit Schrecken für die EU, den Euro und seiner aktiven Gestalter.
    Man mag es kaum sagen, aber man hofft schon, dass wenn es soweit ist, einige dieser "Entscheidungsträger" und "Visionäre" wie in den 30igern an irgendwelchen Bäumen baumeln.
    Die EU und der Euro sind gescheitert und leider wird es ein Ende mit Schrecken geben müssen, weil die oben genannten mit aller Macht versuchen werden, weiter daran festzuhalten.
    Vor dem Euro, ein Europa der freundschaftlichen Beziehungen und offenen Grenzen kam dem Europa, in dem es nie wieder einen Krieg geben sollte schon einen Schritt näher. Aber es musste ja unbedingt und entgegen aller Ratschläge und - oft nun eingetroffenen Warnungen - eine Gemeinschaftswährung eingeführt werden. Eine Währung, die letzten Endes nur den Banken und der Wirtschaft genutzt hat.
    Der Euro ist eine Totgeburt von System her, seine eigenen Prinzipien von seinen Erfindern mit den Füssen getreten und ausgenutzt. Gefälschte Bilanzen, geschönigte Zahlen, Regelbrüche - ach was solls.
    Aber es wird weiter gerettet, was nicht gerettet werden darf: Banken.
    Im Grunde sollte eine Bank nichts weiter tun, als den Finanzverkehr am Laufen zu halten, um die Realwirtschaft mit frischem Kapital zu versorgen. Wie das Gebilde inkl. der darin angestellten nun wirklich heißt, welches Geld an die Wirtschaft verleiht, spielt eigentlich keine Rolle. Wenn die Konditionen stimmen, holt sich ein Konzern auch bei Lieschen Müller 100 Mio Kredit. Aber das wäre ja eine Zäsur, der ach so tollen Luftwirtschaft die Basis wegzunehmen. Stattdessen fließen Mrd. an Banken, die 80% davon benötigen, ihre Wetten und andere Luftgebilde abzudecken, während die Wirtschaft sich um den kümmerlichen Rest balgen muss. Es hieß mal, die Wirtschaft muss den Menschen dienen, die Banken sollten der Wirtschaft dienen. Nur wissen wir, dass die Wirtschaft den Spieß umgedreht hat, die Banken mittlerweile auch, die sich als Superelitäre Truppe der elitären Wirtschaft sehen.
    Geschichte wiederholt sich, in den 30igern war es Deutschland, vllt. ist es nun Griechenland. Und hinterher wird dann wieder gejammert, dass so etwas nie wieder passieren darf, nur damit ein paar Dekaden später erneut die Politik alles dafür tut, die Menschen erneut gegeneinander aufzuhetzen und in die Arme mancher Irrer zu treiben...
  4. #73

    optional

    süß, wie jetzt viele hier jubeln über die ach so schlauen Griechen, die es denen da oben mal so richtig gezeigt haben und sich nicht weiter von den Banken und Merkel und bla blub. Als wenn es den Griechen besser gehen würde, wenn sie auf sich allein gestellt sind! Glaubt Ihr das wirklich? Also so richtig ernsthaft? Es geht den Griechen also in Zukunft besser?
  5. #74

    Fingerzeig?Fingerzeug?Feuerzeug?Lunte!

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Bevor sich hier wieder die Mit-dem-Finger-auf-andere-Zeiger produzieren: Bei uns wird's eines Tages nicht anders aussehen - wenn wir vorher noch ein paar Billionen verschenken.
    Das ist nur allzu wahr. Unsere Überheblichkeit gegenüber den Südländern wird uns bald irgendwann auf die Füße fallen. Selbst kaum noch stabil regierbar, nur der Machtpolitik verpflichtet und verschuldet bis dorthinaus zeigen wir nur zu gern mit dem Finger auf die "Anderen". Ja, das konnte das deutsche Wesen schon immer gut.

    Aber, wie heißt es in einem bekannten Liedchen so schön:

    "Warte, warte noch ein Weilchen,
    bald kommt Standard&Poors auch zu Dir
    mit dem Ratingbeilchen"

    Mal sehen, wie "regierbar" Deutschland dann noch sein wird.

    In weiser Voraussicht hat die CDU deshalb wohl schon mal die Wehrpflicht abgeschafft, denn eine Militärdiktatur funktoniert nun mal am besten mit einer Berufsarmee.
  6. #75

    Griechenland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie man die Parteien auch zusammensetzt, es kommt keine Koalition dabei heraus: Griechenlands Politik steht vor dem Chaos. Die Bürger haben sich in ihrer Wut über alle Sparzwänge und Drohkulissen hinweggesetzt - und den Protest stark gemacht. Jetzt hat Europa ein Problem.

    Konservativer Samaras mit Regierungsbildung in Athen beauftragt - SPIEGEL ONLINE
    Griechenland hat nicht erst seit diesen Wahlen ein Problem.
    Wenn man schlau ist nimmt man sich an seinen Nachbarn Türkei ein Beispiel, auch wenn man mit ihm auf Kriegsfuß steht, und gibt sich wider eine eigene Währung. Nur so wird es Griechenland gelingen den Motor der Wirtschaft wider an zu schmeißen. Die Sparzwänge der Euro Länder können für Griechenland keinen Aufschwung bringen.
  7. #76

    mag ja alles sein,

    Zitat von thepunisher75 Beitrag anzeigen
    Die Griechen, die sowieso die Demkratie eingeführt haben, haben wieder mal bewiesen WER das Wort hat, und es sind auf jeden Fall nicht die Politiker, sondern die, die sie gewählt haben. Das Volk !
    Aber dafür hat das Volk auch keinen Cent mehr.
    Im Gegenteil, es wird ihm nur noch schlechter gehen.
    Und dann sschwenkt es wieder zu dem, der mehr verspricht.
    So ist es, das Volk.
  8. #77

    Wo ist "ganz unten"?

    Zitat von miclic Beitrag anzeigen
    Dieses Ergebnis war doch zu erwarten. Wenn die Menschen ganz unten angekommen sind, lassen sie sich nicht mehr einschüchtern. Sie sagen dann : Schlimmer kann es nicht mehr werden. Es kann nur besser werden.
    Das könnte sich als Illusion erweisen. Noch werden Renten und Beamtengehälter bezahlt. Noch sind 78 % der erwerbsfähigen Griechen in Lohn und Brot. Noch...
  9. #78

    >|-) <--- bedeutet: Ich habe keinen Schimmer, äußere mich aber.

    Zitat von querulant112 Beitrag anzeigen
    Banken und Investoren müssen gerettet werden, wenn dabei ein Land vor die Hunde geht ist das ein Kollateralschaden.

    Demokratie ist wenn den Wählern gesagt wird die Politik ist alternativlos... dann wählt der Wähler das richtige....... Wir werden verarscht, einfach nur verascht. Demokratie ist hier zu Lande die Herrschaft der minderbemittelten, Alten und Greisen für die eine Regierung der Frau Merkel als gute Politik steht, weil sie keine Politik macht und keine Meinung oder wie auch immer geartete Überzeugung vertritt. Die Frau kannst du morgens im Schwimmbad treffen und sie wird auf die Frage ob das Wasser kalt ist nicht mit ja oder nein antworten. Diese Frau wird warten bis du selbst ins Wasser gestiegen bist und sich dann deiner Meinung anschließen... Ein Jammer was wir Deutsche abliefern, aber haben wir es besser verdient? Wir bekommen das was wir wählen
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie man die Parteien auch zusammensetzt, es kommt keine Koalition dabei heraus: Griechenlands Politik steht vor dem Chaos. Die Bürger haben sich in ihrer Wut über alle Sparzwänge und Drohkulissen hinweggesetzt - und den Protest stark gemacht. Jetzt hat Europa ein Problem.

    Konservativer Samaras mit Regierungsbildung in Athen beauftragt - SPIEGEL ONLINE
    Allen Politikern ins Heft geschrieben: Nicht über die eigene Wahl freuen, sondern anfangen zu arbeiten. Sofort! Nicht erst den neu erworbenen Schreibtisch streichen, arbeiten, sofort! Immer im Hinterkopf: Große Männer und Frauen haben das gemacht, Deshalb sind sie groß geworden. Und noch etwas: Merkelm sitzt zu Unrecht da. Sie arbeitet nur an der eigenen Karriere. Nicht für das Volk!
  10. #79

    Die Griechen koennen mit russischen Krediten rechnen, wenn sie aus der Euro-Zone aussteigen. Das ist volkommen real.








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