Intelligenter Mann. Ich mag zwar seine Musik nicht, aber er hat Recht mit dem was er sagt.
Wird eben nur bei kaum jemandem ankommen
Warner Music/ Susan TitelmanDie Stones lehrte er Blues-Riffs, dem Buena Vista Social Club verhalf er zu Weltruhm: Ry Cooder ist 65, hat viel erlebt und viel erreicht, er könnte sich ausruhen. Doch auf seinem Album "Election Special" pestet der US-Gitarrist jetzt gegen den republikanischen Präsidentschaftskandidat Mitt Romney.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...850614,00.html
Intelligenter Mann. Ich mag zwar seine Musik nicht, aber er hat Recht mit dem was er sagt.
Wird eben nur bei kaum jemandem ankommen
dass wir wieder eine Stimme finden. Das mit dem Blues und den Hunden stimmt schon mal - und die Nummer mit dem Hund auf dem Dach: monströser Mensch! Schätze, das wird die erste "Platte", die ich seit 20 Jahren kaufen werde.
Ob es wird, weiss ich nicht - aber es KANN. Diese Musik vom Blues zu den working songs oder den topicals hat schon einmal eine Generation inspiriert - wenn nicht unmittelbar, dann doch über die Musiker, die davon gelernt haben. Und die Stimmung, die das erzeugt hat, hat mehr Menschen bewegt als jede Politik. Dafür, dass am Ende die Karrieristen übernommen haben, dafür kann die Musik nichts. Das darf sich das politische System selbst zurechnen. Aber man ja nicht jeden Fehler wiederholen.
Cooder hat in seiner Musik immer die Wurzeln gesucht. Sein Album "Talking Timbuktu" mit dem grossen afrikanischen Musiker Ali Farka Touré ist ein Beispiel dafuer! - Was er hier ueber Romney sagt, ist ein klarer Blick auf die Wurzeln dieses schlimmen Kandidaten. Leider ist es aber durchaus moeglich, dass Leute mit Durchblick in den USA nun wieder mal zur Minderheit werden. Immerhin ist "W" trotz seiner offenen Desaster-Politik wiedergewaehlt worden.
naja, ob die Castro-Supporter Nachrichtensender MSNBC zu den angeblich gleich geschalteten Medien gehört, kann man nun wirklich anders sehen. Hier mal eine mehr oder weniger wahllos ausgesuchte Slideshow von US-Unterhaltungskünstlern, die dokumentiert, wer Romney und wer Obama unterstützt:
Star Politics: Who leans left, and who leans right | Fox News
Und aktuell führt Romney bei den Umfagen, zumindest bei Gallup:
Election 2012 Polling and News, Republican Presidential Candidates, Obama, Interactive Polling Data
Die Sache ist noch lange nicht entschieden!
Ja,das ist der entscheidende Satz.Romney bedeutet zweifellos auch Krieg,denn mit nichts anderem ist soviel Geld zu verdienen für dieses 1% der Oberschicht.Und wie einfach es ihnen gelingt mit den dreisteten Lügen ihr Volk zu manipulieren und auf Krieg zu bürsten,hat Bush eindrucksvoll vorgemacht.
Und wenn ein Staat pleite ist,dann ist Krieg das Allheilmittel.Dann rücken die zusammen,die eh die ganze Zeit gemolken werden und machen möglich,was unmöglich erschien.Der Preis sind ein paar hunderttausend Tote,aber das war nie anders.
Das Wort "ausruhen", bezogen auf Alter, Rente und Pension, macht nur Sinn, für die jenigen, welche Arbeit in erster Linie zur Einkommenserziehlung verrichten. Künstler, die Lust aus der Kreativität ziehen und sogar noch Sinn und Überzeugung transportieren, ist es sicher ein Bedürfnis, noch bis zum Lebensende zu "arbeiten". Dem wahren Künstler g0eht es eben nicht darum, etwas zu "erreichen" - in Bezug auf Status.
Romney ist zwar - Gott sein dank - chancenlos, aber es ist entsetzlich zu sehen, das dieser Raffke einen nicht unwesentlichen Teil der amerikanischen Gesellschaft zu überzeugen vermag.
Die "Demokratie westlicher Spielart" wird in den betroffenen Länder gern als Rettung der Welt empfohlen, sogar mit Waffengewalt. Dabei bleibt unerwähnt, dass die meisten Demokratien schwerwiegende Mängel aufweisen. Die USA, die sich gern als non plus ultra darstellen, sind trotz formaler Demokratie eine zutiefst korrumpierte Gesellschaft, durchaus mit Russland zu vergleichen. Die Korruption existiert auch in allen anderen Demokratien, meistens aber nicht in so hohem Mass.
Ohne Ausweis zum Urnengang wäre im Bundesländle auch unmöglich. Wenn schon US Bürger dann eben einen Ausweis beantragen. Falls in der Wahlliste bleibt dem US Bürger die Briefwahl. Sonst könnten 40 Millionen illegale Einwanderer oder auch ich als legaler Deutscher meine Stimme abgeben.