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Proteste in Hongkong: Demonstrant unterbricht Rede von Chinas Präsident

REUTERSTausende Bürger haben in Hongkong gegen die chinesische Herrschaft protestiert. Bei der Amtseinführung des neuen Regierungschefs unterbrach ein Demonstrant die Rede von Hu Jintao. Er forderte ein Ende der Ein-Parteien-Herrschaft.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841957,00.html
  1. #1

    das zeigt doch eindeutig, dass die Leute in China (auch die etwas höheren) nicht zufrieden sind und wir sollten nicht immer nur auf die schönen Seiten dieses ach so tollen
    "Wirtschaftswunderland" schauen.
  2. #2

    Zitat von Hilighter Beitrag anzeigen
    das zeigt doch eindeutig, dass die Leute in China (auch die etwas höheren) nicht zufrieden sind und wir sollten nicht immer nur auf die schönen Seiten dieses ach so tollen
    "Wirtschaftswunderland" schauen.
    Nun, bei mehr als 1 Mrd. Menschen dürfte es ja nicht so schwer sein, einen Unzufriedenen zu finden.
  3. #3

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Nun, bei mehr als 1 Mrd. Menschen dürfte es ja nicht so schwer sein, einen Unzufriedenen zu finden.

    Einen?

    http://www.sueddeutsche.de/politik/p...aege-1.1064239
  4. #4

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Nun, bei mehr als 1 Mrd. Menschen dürfte es ja nicht so schwer sein, einen Unzufriedenen zu finden.
    Abgesehen von den Zehntausend die am Wochenende demonstriert haben? Mit Sicherheit! Lesen sie den Artikel besser nochmal...
  5. #5

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Nun, bei mehr als 1 Mrd. Menschen dürfte es ja nicht so schwer sein, einen Unzufriedenen zu finden.
    Weder leben in Hongkong 1Mrd noch war es nur ein Demonstrant. Wir reden hier auch nicht über Deutschland, wo es normal ist gegen alles und jeden zu demonstrieren, sondern über China, wo man schnell mal mehrere Jahre Zeit hat um sich Gedanken über die nächste Demo zu machen.
  6. #6

    ...

    Zuvor hatte der Millionär Leung seinen Amtseid als neuer Regierungschef Hongkongs abgelegt. Er wurde bereits im März von einem Komitee aus 1200 führenden Geschäftsleuten gewählt. Diese richten ihre Entscheidung größtenteils an den Wünschen Pekings aus.

    Die 3,4 Millionen registrierten Wähler Hongkongs dürfen zwar Nachbarschaftsräte und die Hälfte der Abgeordneten wählen, bei der Wahl ihres Regierungschefs haben sie aber keine Stimme.


    Ist das nicht ein nachahmenswertes Modell für uns? Die Unternehmer und Banker wählen ihren Regierungschef. In Italien ist es fast schon so. Und Josef Ackermann weiß doch eh gerade nicht, was er tun soll.
  7. #7

    Hong Kong

    Da offensichtlich keine Vertreter westlicher Medien vor Ort sind kurz ein paar Fakten: In Hong Kong waren laut lokalen Medien heute Nachmittag 400.000 Menschen auf der Strasse. Bei einer Bevölkerung von 7 Mio. sind das mehr als 5% ...
    Beachtet man weiters den Fakt, dass Hong Kong nach London und New York die drittgrößte permanente Polizeitruppe hat, und dem Polizeiaufkommen der letzten zwei Tage ist es sehr doch beachtlich, dass es einem Demonstranten gelungen ist in die Nähe von Hu Jintao zu gelangen und seine Rede zu stören ...
  8. #8

    China und Hongkong sind das selbe....

    .... in China nennen sich die Turbokapitalisten nur KP, Prinzlinge und Söhne sowie Töchter der in den entscheidenden Staatsbetrieben positionierten Regierungsverwandten, in Hongkong sind es alteingesessene Bänker, Unternehmer und Lobbyisten. Wo in der BRD wäre es denn denkbar, von Demokratie zu sprechen, wenn Geschäftsleute ein Regierungsoberhaupt unter sich ausmachen. Wieder ein Beispiel, dass politische Prinzipien der deutschen Regierung nur den Wirtschaftsinteressen dienen, nicht dem Ansinnen der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im eigentlichen Sinne. Hongkong und Singapore, die westlichen Brückenpfeiler demokratischer Ideale in Fernost? Glaubt da jemand dran, der schon einmal in Beijing, Xiangang, Singapore oder Bangkok gelebt hat?
  9. #9

    Lächerlich!

    Es ist schon mehr als lächerlich, bei einer Stadt wie Hong Kong gegen China stänkern zu wollen. Mal ein paar Fakten: Hong Kong hat bei weitem die höchste Ungleichheit zwischen Arm und Reich (Gini-Koeffizient) in Asien und der Regierungschef (eben der im Artikel erwähnte korrupte Millionär) ist einer der bestbezahlten in Asien mit mehr als 500,000 USD pro Jahr - obwohl er nur eine Winzstadt managen muss, von der es in China dutzende gibt. Wie angedeutet ist das Establishment in Hong Kong mehr als korrupt und fest in der Hand der Businessmafia. Da von einem Leuchtturm-Modell für ganz China sprechen zu wollem, gleicht wohl eher dem Wunsch nach massiver Verschlechterung für das chinesische Milliardenvolk, dass unter der zwanzigjährigen Technokratenherrschaft immerhin zu hunderten Millionen von Armut befreit wurde (UN-Fakten) -- also welches System ist denn hier das bessere?








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