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Proteste in Australien: Aborigines*bedrängen Ministerpräsidentin Gillard
Australiens Ministerpräsidentin Juli Gillard in Nöten: Wütende Ureinwohner bedrängten die 50-Jährige und Oppositionsführer Tony Abbottam*in Canberra, beschimpften beide als "Rassisten" und riefen "Schande!". Polizisten mussten die Politiker in Sicherheit bringen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...811513,00.html
- #1 26.01.2012 12:31 von
Solche Politiker gehören aus dem Land gejagt
Die Ureinwohner Australiens blickten auf eine der stabilsten, zehntausende Jahre währenden Kulturen der Menschheitsgeschichte zurück, mit sehr komplexen Ritualen, als der weiße Mann einfiel und vor allem gegründet auf Goldrausch alles vernichtete.
Die Cape York Halbinsel beispielsweise war eine der letzten großen Flächen auf denen die Stämme unbeeinflusst lebten.
1872 fand eine Expedition Gold am Palmer River, 1873 wurde über Nacht Cooktown gegründet und etwa 25 Jahre lang schwärmten von dort hunderttausende Goldsucher aus, um noch mehr zu finden und schossen jeden Krieger (der sich traditionell den Eindringligen entgegen stellen musste) aus dem Weg, vielfach wurden auch Frauen und Kinder ermordet. Um die Jahrhundertwende gab es nur noch versprengte und entwurzelte Reste die sich zusammengewürfelt an verschiedenen Missionen, die heutigen "Communities", sammelten und bis heute nicht mit ihrem Leben klarkommen. Da ist kaum noch was übrig, ich kenne die Ecke gut, sie ist nun weitestgehend menschenleer.
Oder z.B.: Tasmanien: Die dortigen Stämme wurden sogar vollständig ausgerottet.
Die angebliche Aufarbeitung solcher Geschichten hat es nie gegeben. Einer der größten Flüsse auf der Cape York Halbinsel und ein Nationalpark sind noch heute nach Frank Jardine benannt, der schon vor dem Goldrausch nach dem allerersten Cape-York-Viehtrack prahlte, er und seine Leute hätten über 200 „Wilde“ abgeknallt.
Selbst wenn die Ureinwohner das australische Parlamentsgebäude anzünden würden, dürfte man sie meiner Meinung dafür nicht bestrafen. Und die angedrohte Räumung des Zeltes ist eine arrogante Frechheit sondersgleichen, dieser Politiker gehört ohne Gepäck aus dem Land gejagt. - #2 26.01.2012 13:34 von
Richtig!
und bis in die 1970er Jahre hat man vielen Müttern ihre Kinder weggenommen und diese zur Adoption in weiße Familien freigegeben und/oder in Missionsschulen verbracht.
Gestohlene Generationen
Dies sollte man auch noch erwähnen - #3 26.01.2012 13:39 von
Der verschwiegende Völkermord.
Der Völkermord an den Tasmaniern und Aborigines durch die christlichen Siedler aus England und Europa wird bis heute kaum erwähnt. Dafür interessiert sich auch kein Nicolas Sarkozy. Am Beispiel der Aborigines oder auch der Sinti & Roma sieht man sehr deutlich wie Minderheiten in christlichen Gesellschaften diskriminiert und an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden. Anschließend beklagt man dann lauthals den mangelnden Integrationswillen oder sucht sogar nach genetischen Argumentationen.
- #4 26.01.2012 15:29 von
finde ich gut das Sie das Thema im Zusammenhang mit Religion ansprechen.
Dann stellen Sie sich doch auch bestimmt schützend vor die vorwiegend christliche Bevölkerung Europas die durch unkontrollierte Zuwanderung aus überwiegend muslimischen Ländern irgendwann in die Minderheit gerät.
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