ist auch das Flugzeug Enola Gay ausgestellt mit dem das größten Kriegsverbrechen auf Japanischem Bodens, dem Anwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima ausgeführt wurde.
Obwohl offiziell als militärische Maßnahme zur Kriegsverkürzung dargestellt waren dienten diese Einsätze von Atomwaffen primär dem Studium der Auswirkungen auf eine Zivilbevölkerung.
Dies wird spätestens dann klar wenn man berücksichtigt das die Bombe auf Hiroshima Uran basierend war und die auf Nagasaki Plutonium basierend. Diese Tatsache und die unterschiedliche Konstruktion hatten ein stark unterschiedliches Isotopenspektrum nach der Explosion zur Folge, es wurde also unterschiedliche Mengen Radioaktiver Stoffe wie Caesium, Strontium usw. freigesetzt.
Die Atomic Bomb Casualty Commission (ABCC) wurde 1946 vom Nationalen Forschungsrat der National Academy of Sciences auf Anordnung von US-Präsident Harry S. Truman gegründet, um die Spätfolgen der Strahlung unter den Überlebenden nach den Atombombenexplosionen in Hiroshima und Nagasaki zu untersuchen. Weil die ABCC rein für wissenschaftliche Forschung und Lehre, nicht aber für die medizinischer Versorgung berufen und stark von den USA unterstützt wurde, misstrauten ihr die meisten Japaner. Sie arbeitete fast dreißig Jahre bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1975.
Die ABCC untersuchte über 100,000 Opfer.

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