Herr Botschafter ist halt noch von der alten Schule und hat im fernen Syrien den Richtungswechsel in Washington noch nicht mitbekommen. Da es sich bei US-Botschaftern zudem meist um Wunschposten für Unterstützer des jeweiligen Präsidenten handelt, darf man sich über undiplomatisches Verhalten nicht wundern.
Und was mich am Meisten wundert, wie ist der da überhaupt reingekommen? Ich denken die Stadt ist durch das syrische Militär abgeriegelt?
Was die Unterstützung der Protestierenden durch ausländische Mächte angeht - wer sucht wird in den Weiten des Netzes schnell fündig.
Was Herrn Assad angeht, samt seinem diktatorschen Regime, seine Zeit wird kommen, auch ohne Hetzpredigten saudi-finanzierter Imame, auch ohne SMS-Attacken aus dem Staate Israel und andere Nettigkeiten. Im Angesicht des Dilletierens unserer Blitzkrieger in Libyen und dem Wegschauen saudischer Intervetionen in Bahrain und Jemen wird das Janusgesicht des Westens vorgeführt, und den Demokraten aus Überzeugung nun jedesmal unterstellt werden dürfen, dass sie Vaterlandsverräter sind.
Und nur mal so am Rande - die gesiegte Demokratie in Tunesien und Ägpten, wie geht es der? Oder benimmt sich das US.gestützte ägyptische Militär immer noch wie in alten Zeiten?

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