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Protest-Hochburg Hama: Syrien*zürnt wegen US-Besuch bei Aufständischen*

Diplomat in heikler Mission: Der US-Botschafter in*Syrien verbringt den Freitag in der von Panzern bedrohten Protest-Hochburg Hama -*um*Solidarität mit der Opposition zu zeigen, die Angst vor einem Blutbad hat. Das Regime*reagiert wütend: Die USA wollten den Aufstand anstacheln.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...773174,00.html
  1. #1

    Der

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diplomat in heikler Mission: Der US-Botschafter in*Syrien verbringt den Freitag in der von Panzern bedrohten Protest-Hochburg Hama -*um*Solidarität mit der Opposition zu zeigen, die Angst vor einem Blutbad hat. Das Regime*reagiert wütend: Die USA wollten den Aufstand anstacheln.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...773174,00.html
    Herr Botschafter ist halt noch von der alten Schule und hat im fernen Syrien den Richtungswechsel in Washington noch nicht mitbekommen. Da es sich bei US-Botschaftern zudem meist um Wunschposten für Unterstützer des jeweiligen Präsidenten handelt, darf man sich über undiplomatisches Verhalten nicht wundern.
    Und was mich am Meisten wundert, wie ist der da überhaupt reingekommen? Ich denken die Stadt ist durch das syrische Militär abgeriegelt?

    Was die Unterstützung der Protestierenden durch ausländische Mächte angeht - wer sucht wird in den Weiten des Netzes schnell fündig.

    Was Herrn Assad angeht, samt seinem diktatorschen Regime, seine Zeit wird kommen, auch ohne Hetzpredigten saudi-finanzierter Imame, auch ohne SMS-Attacken aus dem Staate Israel und andere Nettigkeiten. Im Angesicht des Dilletierens unserer Blitzkrieger in Libyen und dem Wegschauen saudischer Intervetionen in Bahrain und Jemen wird das Janusgesicht des Westens vorgeführt, und den Demokraten aus Überzeugung nun jedesmal unterstellt werden dürfen, dass sie Vaterlandsverräter sind.

    Und nur mal so am Rande - die gesiegte Demokratie in Tunesien und Ägpten, wie geht es der? Oder benimmt sich das US.gestützte ägyptische Militär immer noch wie in alten Zeiten?
  2. #2

    Liebe arabische Länder ...

    ... was sagt Ihr denn eigentlich zu den Vorkommnissen in Syrien?
    Es kann ja wohl nicht sein, das Ihr nicht darüber informiert werdet.
    Ich als Deutscher sehe täglich AlJazeera in englisch. Dieses Programm gibt es auch in arabisch über Satelit und im Internet.

    Wollen Sie die Vorkommnisse in Syrien nicht zur Kenntnis nehmen, oder sind sie zu verwirrt um dazu eine Standortbestimmung vorzunehmen?
    Das arabische Lager ist bedauerlicher Weise wieder einmal völlig überfordert.
    Lauft morgens mal ne Runde um den Kamel Kral, das hilft der Verdauung und dem Denkprozess.
  3. #3

    Pudel-Rudel

    "Anderenfalls hätte das Außenamt diesen Affront sicher nicht zugelassen."
    Die USA provozieren, wo sie nur können und wundern sich dann, dass sie in der ganzen Welt nur noch als Störenfried gelten.
    Nur nicht im Pudel-Rudel der Usaphilen.
  4. #4

    Trotzdem ist es eine mutige und wichtige Geste!

    Herr Botschafter ist halt noch von der alten Schule und hat im fernen Syrien den Richtungswechsel in Washington noch nicht mitbekommen. Da es sich bei US-Botschaftern zudem meist um Wunschposten für Unterstützer des jeweiligen Präsidenten handelt, darf man sich über undiplomatisches Verhalten nicht wundern.

    Denn niemand sonst von uns läßt sich zur Zeit dort blicken, um sich schützend vor die syrische Zivilbevölkerung von Hama zu stellen.
    Ich finde gut, dass wenigstens die Botschafter Frankreichs und der USA ein klares Zeichen setzen.
  5. #5

    Doppelmoral

    ""Wir sind besorgt über die Lage in Hama"
    Ford ließ keinen Zweifel daran, worin der Zweck seiner Reise besteht. Der Diplomat wolle "unsere tiefe Unterstützung für das Recht des syrischen Volkes auf friedliche Versammlung und Meinungsäußerung auszudrücken", wie US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland es in Washington stellvertretend ausdrückte. "Wir sind höchst besorgt über die Lage in Hama", ergänzte sie."

    Und was ist mit dem unterdrückten Volk in Saudi-Arabien? Wieso stehen die USA dem Regime in Saudi-Arabien als enger Verbündeter bei, obwohl es sein Volk massiv unterdrückt? Das kann doch irgendwie nicht sein. Wir reden doch hier nicht über irgend einen Verbrecherstaat, sondern die USA. Manche nennen sie auch Musterdemokratie, Weltverbesserer, Hort alles Guten, Sitz der Weltmoral, Quelle des Lichts, ... Und diese USA sind ein enger Verbündeter des Unterdrückungsregimes von Saudi-Arabien?
  6. #6

    -

    Zitat von schwarzer Schmetterling Beitrag anzeigen
    Und nur mal so am Rande - die gesiegte Demokratie in Tunesien und Ägpten, wie geht es der? Oder benimmt sich das US.gestützte ägyptische Militär immer noch wie in alten Zeiten?
    Meinen sie mit "in alten Zeiten" jene, als das aegyptische Militaer noch von Russland gestuetzt wurde -als es noch mehrfach gegen Israel ging?
  7. #7

    .

    Tja, und ich zürne Syrien wg. der blöden Assad Herrschaft, bes. wenn deshalb die eigenen Leute umgebracht oder unterdrück werden.

    Insofern find ich's gut, was die Botschafter machen.
  8. #8

    man wird sich noch wundern

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Meinen sie mit "in alten Zeiten" jene, als das aegyptische Militaer noch von Russland gestuetzt wurde -als es noch mehrfach gegen Israel ging?
    was es für eine Demokratie in diesen Ländern geben wird.
  9. #9

    Nein,

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Meinen sie mit "in alten Zeiten" jene, als das aegyptische Militaer noch von Russland gestuetzt wurde -als es noch mehrfach gegen Israel ging?
    lieber Willie - ich meine die Zeiten als Jungfrauentests für weibliche Demonstranten angeordnet wurden.

    Fast das gesamte ägptische Offizierskorps dürfte eine westliche Ausbildung genossen haben, was wohl auch zum Stillhalten während des Umsturzes führte. Nur habe ich das dumme Gefühl, dass dem auch wirtschaftlich sehr engagierten ägyptischen Militär ein tatsächlicher Wandel so wirklich nicht recht ist. Oder können Sie sich noch vorstellen, dass die Bundeswehr eigene Wirtschaftsunternehmen hat, die eine erhebliche Rolle in der Gesamtwirtschaft haben?








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