Soso,
da müssen offizielle Vertreter einer Institution zum Sitz einer privaten Firma reisen, um Probleme zu klären. Das zeigt ja mal wieder sehr gut, wer wen "regiert", bzw. die Macht des Kapitals...
AFPMehrere Tote und ein einmonatiger Ausnahmezustand: In Peru sind die Proteste von Kleinbauern gegen den Kupferminenbetreiber Xstrata eskaliert. Die Einwohner werfen dem Schweizer Bergbaumulti vor, die Umwelt zu zerstören und ihnen ihre Lebensgrundlage zu rauben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835883,00.html
Soso,
da müssen offizielle Vertreter einer Institution zum Sitz einer privaten Firma reisen, um Probleme zu klären. Das zeigt ja mal wieder sehr gut, wer wen "regiert", bzw. die Macht des Kapitals...
... liebe Peruaner
Das Problem am Kapitalismus ist, dass die Ausgebeuteten (Länder) leiden. Eine einfach Lösung des Problems: Grund und Boden gehören dem Staat. Ausländische Unternehmen dürfen Minen betreiben und Geld verdienen aber nur nach einer festen fairen Quote, so dass viel mehr Geld für den Staat und die betroffenen Bürger bleibt. Die ausländischen Minenbetreiber müssen ihre Einnahmen und Ausgaben offen legen und dann werden für beide Parteien akzeptable Abgaben für den Staat festgelegt. Ansonsten ist Xstrata anscheinend besser als andere und man sollte daher erstmal gründlich ermitteln, wo die wirklichen Probleme liegen. (imho)
Der weiße Mann aus der Schweiz, will die Eingeborenen doch nur in die moderne Welt einführen. Gesetze für Umweltschutz, soziale Errungenschaften gelten eben nur in der Schweiz, darauf achten die Schweizer sehr pingelig, aber in Peru will man Geld verdienen.
Solche Firmen wie Xtrata sind Schuld daran, wenn solche Firmen ohne Entschädigung aus dem Land gejagt werden. Man will keine Patenschaften für ein Volk übernehmen, sondern rücksichtslos ausbeuten. Seit Jahrhunderten zeichnen sie Europäer und Amerikaner dadurch aus, dass ihnen Umwelt, Naturschutz und Menschlichkeit völlig egal ist.
MfG. Rainer
viel zu selten über derartige Proteste einfacher Menschen gegen die Zerstörung unserer Welt durch asoziale Großkonzerne.
Genau so wie viele Demonstrationen - beispielsweise in London oder Madrid - einfach ignoriert werden.
Aber natürlich soll ja der brave Maloch-spaß-Konsum-Wahl-Bürger nicht beunruhigt werden oder gar animiert, selber mal für seine eigenen Belange einzutreten.
Immerhin - mal ein Bericht.
Weiter so!
Wie wär's mit Berichten zu Protesten indischer Bauern gegen Monsanto?
Zum Beispiel.
"Dagegen wehrt sich das Unternehmen. "Wir zahlen schon deutlich mehr als die peruanischen Gesetze vorgeben", sagt Oscar Delgado, Xstrata-Sprecher in Lima."
Ich kann jeden Sche... machen, Hauptsache ich zahle dafür! So gehen auch die Multi-Öl-Konzerne in Afrika vor oder sie zahlen nicht einmal oder an korrupte Politiker, die sich das Geld selbst einstecken.
Liebe Schweiz, ihr befindet euch in diesem Fall in guter Gesellschaft, allerdings in auf unterster Stufe. Ich esse keine Toble.... mehr!