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Protest in der Türkei: Erdogan will Abtreibungsrecht verschärfen

AFPIn der Türkei ist ein neuer Streit über das Abtreibungsrecht entbrannt. Ministerpräsident Erdogan will die seit bald 30 Jahren geltende liberale Regelung kippen. Öffentlich bezeichnete er Schwangerschaftsabbrüche als Mord. Nun gehen die Frauen auf die Straße.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836738,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Türkei ist ein neuer Streit über das Abtreibungsrecht entbrannt. Ministerpräsident Erdogan will die seit bald 30 Jahren geltende liberale Regelung kippen. Öffentlich bezeichnete er Schwangerschaftsabbrüche als Mord. Nun gehen die Frauen auf die Straße.

    Türkei: Erdogan will liberales Abtreibungsrecht verschärfen - SPIEGEL ONLINE
    Naja, es passiert doch nur das, was schon bei der Machtübernahme Erdogans bzw. der AKP prognostiziert wurde: Die Aufweichung laizistischer Elemente in der Türkei zu Gunsten religiöser (islamischer) Grundsätze.
    Nur das dies hier nicht schlagartig, sondern schleichend passiert. Bitter für die aufgeklärten Türken im europäischen Teil, Atatürk würde sich im Grab umdrehen.
  2. #2

    "Strategisch"?? Was hat er denn vor ??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Türkei ist ein neuer Streit über das Abtreibungsrecht entbrannt. Ministerpräsident Erdogan will die seit bald 30 Jahren geltende liberale Regelung kippen. Öffentlich bezeichnete er Schwangerschaftsabbrüche als Mord. Nun gehen die Frauen auf die Straße.

    Türkei: Erdogan will liberales Abtreibungsrecht verschärfen - SPIEGEL ONLINE
    "Doch auch Erdogan legte noch einmal nach. Für ihn haben Abtreibungen nicht nur eine moralische, sondern auch eine strategische Komponente. Die Türkei lebe von ihrer jungen, dynamischen Bevölkerung. Abtreibungen würden mithin das Bevölkerungswachtum schmälern und damit dem Land schaden. Bei Erdogan wurden aus Abtreibungsbefürwortern flugs Landesverräter."

    Wenn er sich sorgen um die türkische Population macht,
    würde ich erstmal damit anfangen,das manche türkische Frauen
    ein würdiges Leben leben dürfen.
    "Bislang gingen Experten immer von etwa 70 getöteten Frauen im Jahr aus. Nicht eingerechnet in den neuen erschreckenden Zahlen sind die rund 900 Selbstmorde von Frauen - viele von ihnen wurden wahrscheinlich von männlichen Familienangehörigen in den Freitod getrieben."
    Zahl der "Ehrenmorde" in der Türkei höher als angenommen | Europa heute | Deutschlandfunk
  3. #3

    Genauso wie die Rot-Grünen Griechenland in den Euro aufgenommen haben...
  4. #4

    Erdogan sagt

    Der hat schon viel gesagt-hilfreiches in Bezug auf Mit-Menschen war bisher nicht dabei!Er ist und bleibt ein (unangenehmer) Populist und denkt nur an seinen Machterhalt!
    Parole,parole....
  5. #5

    Wo er recht hat, hat er recht

    In diesem Punkt hat Erdogan meine volle Unterstützung. Warum gibt es in Deutschland keine mutigen Politiker, die gegen dieses schreckliche Metzeln im Mutterleib etwas tun? Die Ächtung und das Verbot von Abtreibungen ist in meinen Augen keine religiöse, sondern eine rein MENSCHLICHE Forderung, die aus der Menschenwürde folgt.
  6. #6

    Keine Frage des Islam ...

    Diese Initiative ist weniger eine Glaubensfrage, als vielmehr Ausdruck von Großmachtallüren. Das Erdogan-Regime strebt eine Türkei mit 100 Mio. Einwohnern an.

    Die Rechte des/in diesem Faller der einzelnen zählen nicht.

    In Ankara wird der Traum vom Osmanischen Reich neuaufgelegt.

    Viel erschreckender als die Abtreibungsdiskussion finde ich Erdogans Äußeerungen anläßlich der Veerleihung einer Ehrendoktorwürde in Pakistan: völlig unvermittelt fing er an, über Atomwaffen zu philosophieren, um zu dem Schluß zu kommen, daß es besser sei (mit Atomwaffen) einmal zu sterben als (ohne) eintausend Mal täglich.
  7. #7

    Erdogan, Wolf im Schafspelz.
  8. #8

    Die Türkei..auf dem Weg zurück ins Mittelalter.
  9. #9

    Die AKP-Regierung Erdogan ist Erzkonservativ wie ein katholischer Knochen nur eben auf muslimisch und von nationalistisch-osmanischen Träumen erfüllt, wie bei uns die Personenkreise die von Journalisten mit der Kneifzange angepackt und mit dem Etikett "Rechtspopulistisch" und "Demagoge" versehen werden.

    Für den typischen AKP-Anhänger ist daher auch Abtreibung Mord, wer nicht regelmäßig die Woche die Moschee besucht Gotteslästerer, bei der Nationalhymne nicht weinend mitsingt ein Verräter.
    Wer homosexuell ist, in Istanbul Parties feiert oder freier Literat/Künstler ist, ist sowieso suspekt.

    Kennt man eigentlich von sonst überall auf der Welt.
    Ist nicht verwunderlich.
    Ist kaum ein Artikel wert.

    Das wirklich Schlimme ist...diese oben genannten Einstellungen sind noch die Liberalsten in der ganzen Gegend!


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