Chester Brown/ Walde und GrafDas soll eine Liebesgeschichte sein? Der Kanadier Chester Brown hat einen autobiografischen Comic über seine Besuche bei Prostituierten gezeichnet. Doch das vermeintliche Plädoyer für käuflichen Sex dokumentiert vor allem die emotionale Verarmung des Autors.
http://www.spiegel.de/kultur/literat...830651,00.html
Unglaublich schwachsinnig. Das älteste der Gewerbe der Welt, das selbst die Schimpansen praktizieren, wird sich auch damit weder negieren und beseitigen lassen. Der Rest ist lange bekannt.
Im Übrigen zahlt ein Mann immer. Entweder für Frau und Kinder oder eben im Puff.
Ohne die Begründung für Puff-Besuche diskutieren zu wollen möchte ich bemerken, dass das Verhalten des Comic-Helden der REALITÄT von abermillionen Männer auf der ganzen Welt entspricht!
Warum wohl?
Wo ist das Problem? Nutten sind nicht automatisch ausgebeutete Hascherln und freier nicht immer emotional verarmte Klemmos. Angesichts des Umstandes, dass es reichlich Nutten gibt, weil eine entsprechende Nachfrage auf der Männerseite besteht, würde man mit solch einfachen Strickmustern die Hälfte der Menschheit als emotional verarmt abheften müssen.
Hm... der Autor ist also emotional verarmt? Welcher Autor denn, der des Comic oder der des Artikels ...
Muss das eigentlich sein? Hier gibts kein Thema, bei dem nicht irgendwer was sagt, was gegen Amerikaner geht. Tut doch nicht immer so ueberheblich. Prostitution ist doch auch in Europa und in Deutschland ein schwieriges Thema - und war in Deutschland doch auch bis vor ganz kurzer Zeit noch verboten. Mancherorts wird ja sogar ueber ein neues generelles Verbot gesprochen. Und in vielen anderen europaeischen Staaten das nach wie vor alles verboten. Amerika und Kanada sind ebenso uneinheitlich.
Das Thema ist wichtig, mit sehr vielen Fallstricken besetzt und kaum zufriedenstellend zu loesen. Prostitution kann etwas sehr gutes sein und was sehr schlechtes und vieles dazwischen. Das Gemaule da in dem Artikel wieder ist in der Tat wenig hilfreich. Liebesgeschichte? Natuerlich nicht. Aber von Gefuehlskaelte zu schwafeln ist erst recht Quatsch. Mir scheint das Buch sehr realistisch. Hat mich neugierig gemacht und wuerde ich gerne lesen, obwohl ich sonst eher nicht soviel mit "grafischen Novellen" anfangen kann. Anderes Format haette es auch getan, aber warum nicht?
Gibt es, aber ist minimal im Vergleich zur Anzahl männlicher Freier. Auch die meisten männlichen Prostituierten bedienen andere Männer.
In 99% der Swingerclubs kommen Männer nur gegen einen höheren Preis als Frauen (wenn die nicht sowieso gratis Eintritt haben) oder gleich ausschließlich nur mit weiblicher Begleitung rein.