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Prostitutions-Comic: Der Freier von der traurigen Gestalt

Chester Brown/ Walde und GrafDas soll eine Liebesgeschichte sein? Der Kanadier Chester Brown hat einen autobiografischen Comic über seine Besuche bei Prostituierten gezeichnet. Doch das vermeintliche Plädoyer für käuflichen Sex dokumentiert vor allem die emotionale Verarmung des Autors.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...830651,00.html
  1. #50

    Bei beiden

    Zitat von Tostan Beitrag anzeigen
    Gibt es, allerdings anders. Frauen suchen nicht Prostitution in der Form "Schnelle Nummer im Laufhaus".

    Eher ein Urlaub in der Karibik oder in Afrika, mit einem jugendlichen einheimischen Liebhaber von dem man sich verwöhnen lässt und mit "Geschenken" bezahlt, das ist üblicherweise Prostitution für weibliche Kunden. Viele Kundinnen würden wohl auch entrüstet abstreiten, dass ihr netter Liebhaber sich prostituiert. Und wollen nicht bemerken, dass er, wenn er sie am Flughafen verabschiedet, mit der nächsten Maschine gleich die nächste Kundin begrüßt. Geht allerdings auch vielen Männern so, welche jahrelang dieselbe Thailänderin besuchen und glauben dass sie ihn liebt.
    Danke, das zeigt es gibt beides bei beiden. Die schnelle Nummer ist ja die relativ billige Variante, wie es scheint. Und mancher kann nicht mit viel Geld rumwerfen, wahrscheinlich ist das der Grund. Zumindest auch.
  2. #51

    Schwachsinn

    Unglaublich schwachsinnig. Das älteste der Gewerbe der Welt, das selbst die Schimpansen praktizieren, wird sich auch damit weder negieren und beseitigen lassen. Der Rest ist lange bekannt.

    Im Übrigen zahlt ein Mann immer. Entweder für Frau und Kinder oder eben im Puff.
  3. #52

    Sex = Käufliche "Liebe"

    Zitat von Tostan Beitrag anzeigen
    Käufliche Liebe gibt es nicht. Und wer(außer SPON) behauptet denn es gehe in dem comic um Liebe? Schon der Titel sagt doch aus um was es geht. Sex, nicht Liebe!
    Es gibt käuflichen Sex, auch Schauspielerei(über Liebe) ist käuflich, aber Liebe nicht. Und wer glaubt, Liebe bei bezahltem Sex zu finden, glaubt vermutlich auch daran, dass in Realitysoaps die Realität gezeigt wird.
    Man...sie haben aber auch gar keine Fantasie. Der Begriff "Käufliche Liebe" bedeutet doch nichts anderes als Sex. Seien sie nicht so verbiestert. Aber für Sie habe ich es noch mal schön in Anführungszeichen gepackt...die "Liebe" die
  4. #53

    Ohne die Begründung für Puff-Besuche diskutieren zu wollen möchte ich bemerken, dass das Verhalten des Comic-Helden der REALITÄT von abermillionen Männer auf der ganzen Welt entspricht!

    Warum wohl?
  5. #54

    Mein Profil

    Zitat von kaufmann5555 Beitrag anzeigen
    Ohne die Begründung für Puff-Besuche diskutieren zu wollen möchte ich bemerken, dass das Verhalten des Comic-Helden der REALITÄT von abermillionen Männer auf der ganzen Welt entspricht!
    Und von diesen Männern entspricht ein großer Teil gar nicht dem Klischee vom fetten, ekligen und schmierigen Typen, vom Loser "mit der traurigen Gestalt", wie es der Autor dieses Artikels wie auch andere uns weismachen wollen.
  6. #55

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das soll eine Liebesgeschichte sein? Der Kanadier Chester Brown hat einen autobiografischen Comic über seine Besuche bei Prostituierten gezeichnet. Doch das vermeintliche Plädoyer für käuflichen Sex dokumentiert vor allem die emotionale Verarmung des Autors.

    Chester Brown zeichnet Comic zu Prostitution - SPIEGEL ONLINE
    Wo ist das Problem? Nutten sind nicht automatisch ausgebeutete Hascherln und freier nicht immer emotional verarmte Klemmos. Angesichts des Umstandes, dass es reichlich Nutten gibt, weil eine entsprechende Nachfrage auf der Männerseite besteht, würde man mit solch einfachen Strickmustern die Hälfte der Menschheit als emotional verarmt abheften müssen.
  7. #56

    Verarmung

    Hm... der Autor ist also emotional verarmt? Welcher Autor denn, der des Comic oder der des Artikels ...
  8. #57

    Das gibt es natürlich auch,

    Zitat von Tostan Beitrag anzeigen
    Gibt es, allerdings anders. Frauen suchen nicht Prostitution in der Form "Schnelle Nummer im Laufhaus".

    Eher ein Urlaub in der Karibik oder in Afrika, mit einem jugendlichen einheimischen Liebhaber von dem man sich verwöhnen lässt und mit "Geschenken" bezahlt, das ist üblicherweise Prostitution für weibliche Kunden. Viele Kundinnen würden wohl auch entrüstet abstreiten, dass ihr netter Liebhaber sich prostituiert. Und wollen nicht bemerken, dass er, wenn er sie am Flughafen verabschiedet, mit der nächsten Maschine gleich die nächste Kundin begrüßt. Geht allerdings auch vielen Männern so, welche jahrelang dieselbe Thailänderin besuchen und glauben dass sie ihn liebt.
    aber welch ein Stress. Wo leben Sie denn? In DE kann doch jede Frau machen, was sie möchte. Zum Beispiel können ganz "normale" Frauen in netten Kneipen ganz "normale" Männer treffen usw. Ja, so einfach ist das für Frauen (und manchen Mann). Charme ist da recht hilfreich....
  9. #58

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Logisch, es darf ja nicht sein, dass es erwachsene Menschen gibt, die sich freiwillig entscheiden, sexuelle Dienstleistungen anzubieten bzw. diese für eine Gebühr in Anspruch zu nehmen.

    Fehlt nur noch der Hinweis auf Menschenhandel und Ausbeutung.
    Ist der Autor Amerikaner?
    Da das Ganze ja stark autobiographisch ist, müsste er dann nicht mit Anklagen rechnen? Hat er vielleicht deswegen die Frauen absichtlich unkenntlich gemacht, damit die nicht auch in den Fokus der Moralordnungshüter geraten?
    Muss das eigentlich sein? Hier gibts kein Thema, bei dem nicht irgendwer was sagt, was gegen Amerikaner geht. Tut doch nicht immer so ueberheblich. Prostitution ist doch auch in Europa und in Deutschland ein schwieriges Thema - und war in Deutschland doch auch bis vor ganz kurzer Zeit noch verboten. Mancherorts wird ja sogar ueber ein neues generelles Verbot gesprochen. Und in vielen anderen europaeischen Staaten das nach wie vor alles verboten. Amerika und Kanada sind ebenso uneinheitlich.

    Das Thema ist wichtig, mit sehr vielen Fallstricken besetzt und kaum zufriedenstellend zu loesen. Prostitution kann etwas sehr gutes sein und was sehr schlechtes und vieles dazwischen. Das Gemaule da in dem Artikel wieder ist in der Tat wenig hilfreich. Liebesgeschichte? Natuerlich nicht. Aber von Gefuehlskaelte zu schwafeln ist erst recht Quatsch. Mir scheint das Buch sehr realistisch. Hat mich neugierig gemacht und wuerde ich gerne lesen, obwohl ich sonst eher nicht soviel mit "grafischen Novellen" anfangen kann. Anderes Format haette es auch getan, aber warum nicht?
  10. #59

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Gibt es überhaupt eine Art der Prostitution, bei der Frauen die Kunden sind? Wie groß wird wohl die Nachfrage im Verhältnis sein?
    Gibt es, aber ist minimal im Vergleich zur Anzahl männlicher Freier. Auch die meisten männlichen Prostituierten bedienen andere Männer.

    In 99% der Swingerclubs kommen Männer nur gegen einen höheren Preis als Frauen (wenn die nicht sowieso gratis Eintritt haben) oder gleich ausschließlich nur mit weiblicher Begleitung rein.


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