Forum


 

ProSieben-Sitcom "New Girl": Neue Mädchen braucht das Land

"New Girl" ist einer der Überraschungshits der TV-Saison: In den USA lieben die Zuschauer die Sitcom über die Zweck-WG einer schrulligen Lehrerin mit drei Männern.*Jetzt will ProSieben den US-Erfolg wiederholen. Dank der großartigen Hauptdarstellerin Zooey Deschanel könnte das gelingen.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,807095,00.html
  1. #40

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Ganz sicher nicht. Das ist objektiv nachweisbar.
    Ich frage mich schon die ganze Zeit, welche Qualitätsmerkmale wohl für Sie einen guten Ton ausmachen, gerade weil sie so oft in der Vergangenheit schwelgen, als es nicht einmal Mehrkanalton im TV gab. Auch, dass Sie so energisch die offenkundigen und nicht wegzudiskutierenden Schwächen der Synchronisation ausblenden wunderte mich bis zum Zeitpunkt als sie ihre Nähe zum Prozeß angedeutet haben. Aber kann es sein, dass Ihre Erfahrungen schon sehr, sehr lange zurückliegen?

    Das hat alles Vor- und Nachteile, die Vorteile überwiegen aber ganz klar.
    Das sehen offenkundig immer mehr Leute anders. Aber jedem das seine.
  2. #41

    .

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Ich frage mich schon die ganze Zeit, welche Qualitätsmerkmale wohl für Sie einen guten Ton ausmachen, gerade weil sie so oft in der Vergangenheit schwelgen, als es nicht einmal Mehrkanalton im TV gab. Auch, dass Sie so energisch die offenkundigen und nicht wegzudiskutierenden Schwächen der Synchronisation ausblenden wunderte mich bis zum Zeitpunkt als sie ihre Nähe zum Prozeß angedeutet haben. Aber kann es sein, dass Ihre Erfahrungen schon sehr, sehr lange zurückliegen?
    Meine Erfahrungen liegen rund fünf Jahre zurück. Guter Ton hat mit Brillanz, Dynamik und Frequenzumfang zu tun. Sowie einer Phalanx von technischen Niggeligkeiten, mit denen ich Sie hier nicht belästigen möchte.

    Ich blende nicht energisch etwas weg; OV-Fanatiker wie Sie tun das. Und nur weil ich professionell mit etwas zu tun habe, heißt das nicht, dass ich Schwächen übersehen würde, ganz im Gegenteil. Es ist nicht so, als ob in der Branche alles Gold wäre.

    Nur gibt es ja Leute, die in Bausch und Bogen Pauschalurteile fällen. Das nervt.

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Das sehen offenkundig immer mehr Leute anders. Aber jedem das seine.
    Es ist eher so, dass die paar Leute idR sehr laut sind.
  3. #42

    Noch eins ...

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    ..., gerade weil sie so oft in der Vergangenheit schwelgen, als es nicht einmal Mehrkanalton im TV gab.
    Ach so: Wie kommen Sie darauf? In welcher Vergangenheit schwelge ich? Ich rede von modernen Produktionsmethoden.

    Aber vermutlich gibt's auch darauf keine brauchbare Antwort ...
  4. #43

    ...

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrungen liegen rund fünf Jahre zurück. Guter Ton hat mit Brillanz, Dynamik und Frequenzumfang zu tun. Sowie einer Phalanx von technischen Niggeligkeiten, mit denen ich Sie hier nicht belästigen möchte.
    Tun Sie sich keinen Zwang an. Ich vermisse bei Ihrer rein technischen Aufzählung vor allem das Ziel der Natürlichkeit. Gerade die schlechte Dynamik und insbesondere die Konstante Lautstärke der Stimmen sind in vielen (Serien-)Synchros anstrengend und unnatürlich. Erinnert mich an den loudness war der Mainstreammusik. Die mäßige Qualität vieler Sprecher tut Ihr übriges.

    Es ist eher so, dass die paar Leute idR sehr laut sind.
    Das haben Sie ganz alleine ja locker ausgeglichen.
  5. #44

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Tun Sie sich keinen Zwang an. Ich vermisse bei Ihrer rein technischen Aufzählung vor allem das Ziel der Natürlichkeit. Gerade die schlechte Dynamik und insbesondere die Konstante Lautstärke der Stimmen sind in vielen (Serien-)Synchros anstrengend und unnatürlich. Erinnert mich an den loudness war der Mainstreammusik. Die mäßige Qualität vieler Sprecher tut Ihr übriges.
    Es tut mir leid, aber es gibt ausschließlich technische Möglichkeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Am Mixer ist kein Schalter "Natürlichkeit".

    Was Sie über die Lautstärke erzählen, stimmt einfach nicht. Es bedarf einer ganzen Menge Verfahren wie etwa Kompression, damit eine Stimme gut verständlich ist. Dadurch wirken Stimmen in der Tat prägnanter als bei direkt aufgenommenem Stage-Ton, der häufig genug mäßig, dumpf und schlecht verständlich ist. Kein Wunder, bei den technischen Voraussetzungen. Vor allem in den USA finden noch Produktionsmethoden Einsatz, die hier seit Jahrzehnten nicht mehr eingesetzt werden.

    Allein Adjektive wie "unnatürlich" und "anstrengend" zeigen ja, dass Sie nicht von der technischen Seite kommen. Ich empfehle Ihnen abermals, machen Sie sich da mal schlau. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, reicht es nicht, jemandem ein Mikro unter die Nase zu halten.

    Und haben Sie mal ein Beispiel für einen mäßigen Sprecher, bitte? Ich habe nur eine umfangreiche Kollektion von ziemlich gut bis hervorragend. Das kann man von den Originalstimmen oft nicht sagen.

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Das haben Sie ganz alleine ja locker ausgeglichen.
    Ich lasse mir ungern von einer lautstarken Minderheit irgendwas aufdrücken.
  6. #45

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Ach so: Wie kommen Sie darauf? In welcher Vergangenheit schwelge ich? Ich rede von modernen Produktionsmethoden.

    Aber vermutlich gibt's auch darauf keine brauchbare Antwort ...
    John Wayne
    Clint Eastwood
    The Big Lebowski
    King of Queens
    Bandlaufwerke

    Gern geschehen.
  7. #46

    ...

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid, aber es gibt ausschließlich technische Möglichkeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Am Mixer ist kein Schalter "Natürlichkeit".
    Aber jede Menge Schalter um die Natürlichkeit zu zerstören.

    Es bedarf einer ganzen Menge Verfahren wie etwa Kompression, damit eine Stimme gut verständlich ist. Dadurch wirken Stimmen in der Tat prägnanter als bei direkt aufgenommenem Stage-Ton, der häufig genug mäßig, dumpf und schlecht verständlich ist.
    Ich muss wohl besonders gute Ohren haben, da ich keine Schwierigkeiten mit der Verständlichkeit habe und mir die künstliche Brillanz nicht gefällt. Deutsche Filme und Serien haben das Problem offensichtlich auch nicht. Vielleicht schauen wir auch einfach unterschiedliche Sachen.

    Allein Adjektive wie "unnatürlich" und "anstrengend" zeigen ja, dass Sie nicht von der technischen Seite kommen. Ich empfehle Ihnen abermals, machen Sie sich da mal schlau.
    Warum? Ich habe Ohren. Ich muss auch kein Winzer sein um Wein abschätzen zu können. Im Gegenteil hat vielleicht eher der Winzer kein objektives Verhältnis zu seinem Wein.

    Und haben Sie mal ein Beispiel für einen mäßigen Sprecher, bitte? Ich habe nur eine umfangreiche Kollektion von ziemlich gut bis hervorragend. Das kann man von den Originalstimmen oft nicht sagen.
    Dr. House kennen wir ja beide. Hier z. B. alle außer Klaus Dieter Klebsch. Als ich da das erste mal reingeschaltet habe, dachte ich es wäre eine Nachmittagssoap.

    Ich lasse mir ungern von einer lautstarken Minderheit irgendwas aufdrücken.
    Wer zwingt Sie denn zu etwas?
  8. #47

    .

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    John Wayne
    Clint Eastwood
    The Big Lebowski
    King of Queens
    Bandlaufwerke

    Gern geschehen.
    Clint Eastwood ist nach wie vor tätig, und zusammen mit John Wayne klasse Beispiele für Leute, deren deutschen Synchronstimmen wesentlich ausdrucksstärker sind als ihre Originalstimmen.

    "The Big Lebowski" ist eins der wenigen Beispiele für einen Film, dessen Originalversion tatsächlich besser ist. Ich muss schon einen über zehn Jahre alten Film bemühen, weil neuere Beispiele doch eher selten sind.

    "King of Queens" läuft immer noch im Fernsehen, wir können auch "The Big Bang Theory" oder "Two and a half men" nehmen, die werden auch mit Bühnenton im Multiangle-Verfahren produziert. (Wenn man jetzt noch wüsste, was der Kerl damit meint ...)

    "Bandlaufwerke" waren Erklärung dafür, dass in den hochgelobten Achtzigern die Vorläufe größer waren als bei modernen computergestützten Digitalverfahren. Und somit gar kein valides Argument um meine angebliche Rückständigkeit zu erklären.

    Um zum Thema zurückzukommen: Sie erklären jetzt irgendwie nicht, warum deutsche Synchronisationen schlechter sein sollen, während ich gerade aufgezeigt habe, dass besagte Synchronisationen den Originalen technisch deutlich überlegen sind.

    Ich habe ja noch nicht mal ein Beispiel für die angeblich ach so schlechten deutschen Sprechen bekommen.
  9. #48

    .

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Aber jede Menge Schalter um die Natürlichkeit zu zerstören.
    Weswegen da auch ausgebildete Toningenieure sitzen.

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Ich muss wohl besonders gute Ohren haben, da ich keine Schwierigkeiten mit der Verständlichkeit habe und mir die künstliche Brillanz nicht gefällt. Deutsche Filme und Serien haben das Problem offensichtlich auch nicht. Vielleicht schauen wir auch einfach unterschiedliche Sachen.
    Deutsche Filme und Serien sind so gut wie immer nachsynchronisiert, mit dem gleichen Aufwand und Maßstäben wie der Rest.

    Für mich gilt das technisch erreichbare Maximum. Seit vielen Jahren wird ein Heidenaufwand getrieben, um möglichst brillante Tonergebnisse zu erzielen. Wenn ich an die Kinos in den Achtzigern mit ihren miesen Soundanlagen denke und dann heute sehe, wie selbst bei großer Belastung Stimmen immer noch sauber und klar verständlich sind - das mag ja unrealistisch sein, das ist eine Aufnahme aber immer.

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Warum? Ich habe Ohren. Ich muss auch kein Winzer sein um Wein abschätzen zu können. Im Gegenteil hat vielleicht eher der Winzer kein objektives Verhältnis zu seinem Wein.
    Sie müssen aber Weinkenner sein. Und wenn Sie ein paar Winzer kennen, wissen Sie auch, warum etwas gut ist. das hilft ungemein.

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Dr. House kennen wir ja beide. Hier z. B. alle außer Klaus Dieter Klebsch. Als ich da das erste mal reingeschaltet habe, dachte ich es wäre eine Nachmittagssoap.
    Etwas genauer bitte, können Sie das an irgendwas festmachen? Klangfarbe? Betonung?

    Zitat von Nidasaxe Beitrag anzeigen
    Wer zwingt Sie denn zu etwas?
    Naja, alle die, die verlangen, im Fernsehen sollten nur OV-Versionen mit Untertiteln laufen. Mit dem Herrn Weishaupt etwa, der ja meint, man soll das Synchronisieren bitte sofort lassen.
  10. #49

    [QUOTE=MashMashMusic;9414131]Ich sag ja, Nostalgie. Vom Winde verweht läuft übrigens auch immer noch.

    Um zum Thema zurückzukommen: Sie erklären jetzt irgendwie nicht, warum deutsche Synchronisationen schlechter sein sollen, während ich gerade aufgezeigt habe, dass besagte Synchronisationen den Originalen technisch deutlich überlegen sind.
    Das haben Sie behauptet, mehr nicht. Sie scheinen cleanen Klang mit gutem Klang zu verwechseln. Außerdem ging es bislang nur um technische Qualität.

    Noch weiter zurück fällt die Synchronisation durch Einschränkung der Sprache, da Lippensynchronität gewahrt sein muss. Mundbewegungen, die -obwohl synchron- nicht zum Gesprochenen passen und künstlerisch durch das Zerreissen des Schaupielers in eine Puppe und eine Stimme. Aber das können Sie nicht messen, also vermutlich auch nicht verstehen und wahrnehmen.

    Ich habe ja noch nicht mal ein Beispiel für die angeblich ach so schlechten deutschen Sprechen bekommen.
    Besser lesen lernen. Von mäßig (also durchschnittlich) war die Rede. Und ich habe ein Beispiel gebracht, wo die Stimmen der Schauspieler deutlich überlegen sind.


TOP



TOP